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Marken News

Tulip verkauft Commodore-Markenrechte

Laut eigenen Angaben haben Tulip
und der Erwerber einen Letter Of Intent
unterzeichnet: Gemäß diesem soll die
bislang zu Tulip gehörende Commodore
International BV für 24 Millionen Euro
veräußert werden.
Der erst im Juli 2004 gegründete Erwerber
mit Sitz in Beverly Hills vertreibt derzeit
digitale Musikdateien.

Unter der Marke Commodore sollen weltweit
Entertainment-Produkte vermarktet werden.

Der Verkaufspreis von 24 Millionen Euro sei
teilweise abhängig von den künftigen
Einnahmen von Commodore; dieser
Gesamtbetrag solle in Teilzahlungen
bis spätestens Ende Oktober 2010 beglichen
sein.

Mit Inkrafttreten der Übernahme erhalte der
Erwerber alle Rechte an der Nutzung der
Marke Commodore - einschließlich der
gegenwärtigen Produktpalette und
Partnerschaften von Commodore.
Derzeit bietet das Unternehmen unter dem
Namen Mpet digitale Musik- und als Fpet
USB-Speicher an. In den USA ist seit November
die Spielkonsole C64 Direct-to-TV erhältlich,
auf der dreißig Spiele im Stil des ursprünglichen
C64 installiert sind. Der 1982 vorgestellte
Heimcomputer gilt als einer der Meilensteine in
der Entwicklung des Personal Computing und
erfüreut sich einer treuen Fangemeinde, die sich
um Computer-Legenden wie den
"Volkscomputer" VC-20, C64 und den Amiga
auf privaten Websites wie der Commodore
Amiga Information Source versammelt haben.
Selbst ein Webbrowser wurde noch 2003 für
das Gerät entwickelt, das keine Festplatte
besitzt und über einen Arbeitsspeicher von
gerade einmal 64 Kilobyte verfügt.

Von Image und Bekannheitsgrad der Namen
von Rechnern einer fern erscheinenden Epoche
können andere Marketingstrategen nur träumen
-- so schätzte Tulip 2003, dass es weltweit immer
noch rund sechs Millionen treuer Commodore-
Anwender gibt: 300 kommerzielle Websites
würden die Bezeichnungen "Commmodore"
oder "Commodore 64" einsetzen,
jedoch ohne Lizenz.
Gegen die nicht autorisierte Verwendung der
Markennamen wollen Tulip und der designierte
Neueigentümer vorgehen.

In Medienberichten wird außerdem wieder einmal
über eine Wiederbelebung der Namen für aktuelle
Computer spekuliert.
30.12.2004

Boss wechselt Lizenznehmer für Uhren

Der Modekonzern Hugo Boss, Metzingen,
arbeitet ab Ende März 2005 mit einem
neuen Lizenznehmer, um seine Uhren zu
vermarkten. Der neue Lizenznehmer ist in
den kommenden acht Jahren für die
weltweite Distribution der bestehenden
Uhrenkollektionen sowie für Design,
Produktion und Vermarktung neuer
Modelle zuständig. Eine weitere Boss
Woman- und Man-Kollektion will er im
Frühjahr 2006 auf der Baseler Uhren- und
Schmuckmesse vorstellen.
17.12.2004

Tommy Hilfiger kauft Rechte an Lagerfeld-Marken

Das amerikanische Modeunternehmen
Tommy Hilfiger übernimmt sämtliche Marken
von Karl Lagerfeld. Ausgenommen sind
lediglich die Arbeiten des Modedesigners für
Chanel und Fendi. Karl Lagerfeld werde –
wie die dpa berichtet - weiterhin entwerfen
und die kreative Führung der Lagerfeld-
Marken beibehalten.

Hilfiger will mithilfe des Zukaufs seine
Expansionspläne in den USA, aber auch
weltweit, fortsetzen. Die Stücke sollen
vor allem in gehobenen Kaufhäusern
und Spezialgeschäften ausliegen.

Jüngst hatte Lagerfeld für das
schwedische Bekleidungshaus H&M
eine sehr gefüragte Kollektion entworfen,
die schon nach wenigen Tagen
ausverkauft war. Im Anschluss daran soll
Lagerfeld laut Presseberichten gerügt
haben, dass zu wenige Teile produziert
wurden und diese in zu wenigen Läden
zur Verfügung standen.
14.12.2004

Studie über Ermittlung von Markenwerten

Ab Januar 2005 gelten neue Bilanzierungsregeln.
So wird die Bilanzierung von Marken bei
Transaktionen nach US-GAAP in der EU
verpflichtend.
Um den monetären Markenwert zu ermitteln,
existieren laut Absatzwirtschaft über 30
Markenbewertungsverfahren, Tendenz steigend.
Die Vielzahl der Verfahren und die teilweise
großen Differenzen bei den errechneten Werten
haben zu großer Unsicherheit geführt.
Einen Blick in die Black Box der Verfahren
ermöglicht eine Studie der Absatzwirtschaft,
die in Zusammenarbeit mit dem Beratungs-
unternehmen PricewaterhouseCoopers PwC
erstellt wurde.


Bedenklich daran ist, PwC ist Anbieter und
sein Verfahren Teil der Studie.

Da beurteilt also ein Anbieter sein Angebot
im Vergleich zu Mitbewerbern.
8.12.2004

Pierre Cardin steht zum Verkauf

Pierre Cardin steht zum Verkauf

Die Französische Modelegende bietet
den größten Teil seiner Unternehmen an,
sein Modegeschäfts, die Lizenzen und
die Geschäfte rund um Maxim’s.
Alles zusammen soll eine Milliarde US Dollar
erzielen.

Cardin, unter dessen Marke man fast alles findet
von Seidenkrawatten bis Champagner will sich
nach seiner 65-jährigen Karriere eigenen Angaben
zufolge auf die Kunst und kulturelle Stiftungen
konzentrieren.

Der 82-jährige bietet im ersten Schritt sein Mode
Geschäft und die damit verbundenen Lizenzen
für 500 Millionen US Dollar an.
Im zweiten Schritt sollen Maxim’s und die damit
verbundenen 800 Produktlinien, von Schokolade
bis Mineralwasser, veräußert werden. Auch diese
Tranche soll 500 Millionen US Dollar erzielen.

Behalten will Cardin nur die Parfum Linien, die
Immobilien und die Boutiquen.
8.12.2004

Do you, uh, want a Yahoo DVD player?

Vergangenen Montag startete Yahoo auf
seinem Web-Portal den Verkauf von
Geräten der Unterhaltungselektronik
unter der Marke Yahoo. Damit soll die
Marke Yahoo aus der virtuellen Welt
in das Wohnzimmer getragen werden.
Die Yahoo Lizenzprodukte können auch
bei BestBuy.com, Target.com und
JCPenny.com erworben werden.

Damit folgt Yahoo einem Trend von
Lizenzen von IT Firmen, von denen
einige sehr erfolgreich sind.
Bereits fürüher hatte Yahoo Lizenzen
vergeben für PC Produkte, Digital
Cameras und Brillen für PC Nutzer.

Erfolg ist allerdings nicht garantiert.
Neben einer etablierten Marke brauchen
UE Produkte herausragendes Design.
Es braucht also Brand und Style.
Zusätzlich erwartet der Markt immer
öfter neue Produkte und ohne Werbung
ist das Scheitern programmiert.

So scheiterten Compaq and Gateway
bei dem Versuch Fernseher zu vermarkten.
Intel und Compaq verkauften Musikgeräte
in in 2000 und gaben nach wenigen
Monaten auf.
7.12.2004

Wrangler Möbel

Wrangler, eine der führenden Jeans Marken
des Konzerns VF Corp., bringt nach 3 1/2
Jahren Verhandlung und Entwicklung
Möbel in Lizenz auf den US Markt.

Im Oktober präsentierte Wrangler auf der
internationalen Möbelmesse in High Point
die mittelpreisige, 54 teilige Kollektion
Wohnzimmermöbeln.
Im Frühjahr 2005 will Wrangler Schlaf- und
Esszimmermöbel präsentieren. Kinder- und
Gartenmöbel, Heimtextilien, Leuchten
und Wohnaccessoires sollen folgen.
29.11.2004

Marken in Meta-Tags

Im Streit um die Zulässigkeit der Verwendung
von geschützten Marken als Meta-Tags hat
nunmehr auch das Oberlandesgericht (OLG)
Hamburg die Verwendung verboten und folgt
damit einer Reihe von anderen Gerichten.
Doch es gibt auch zwei Entscheidungen des
OLG Düsseldorf, die Meta-Tags für zulässig
erklären.

Vor den Kadi gezogen war ein Produzent
von Holzschutzmitteln, der sein unter der
Marke "AIDOL" bekanntes Produkt nur an
Fachhändler ausliefert. Der Beklagte, ein
ehemalig belieferter Händler, hatte nach
Beendigung der Geschäftsverbindung
den Markennamen weiterhin als Meta-Tag
in den HTML-Code seiner Web-Seiten
eingebunden.
Vor Gericht verwies der Ex-Geschäftspartner,
dass die Verwendung von Meta-Tags
branchenüblich sei und ein Händler mit
ständiger Geschäftsbeziehung zum Hersteller
die Markennamen zu Werbezwecken auch
benutzen dürfe. Das OLG sah dies allerdings
anders und gab der Klage des Produzenten
auf Unterlassung der Verwendung nach §14
Absatz 5 Markengesetz statt.
29.11.2004

Dior übernimmt Lizenznehmer

Das zum Luxuskonzern LVMH gehörende
Unternehmen Dior übernimmt seinen
Lizenznehmer für Schmuck.

Die Produktion des Pforzheimer Herstellers,
dessen Umsatz zu fast 100% von der Lizenz
abhängt, bleibt erhalten, der Vertrieb wird
eingestellt.

Zukünftig wird Dior Schmuck nur noch über
die Marken-eigenen PoS angeboten.
27.11.2004

HEAD vergibt Masterlizenz

HEAD, ein Österreichischer Hersteller von Ski-
und Tennis Ausrüstung vergibt eine Masterlizenz
für Japan.

HEAD wurde vom Erfinder des Metallski,
Howard Head, gegründet. 1969 brachte er
zudem den ersten Aluminium Tennisschläger
auf den Markt.

Heute bietet HEAD Produkte unter anderem für
Ski, Tennis, Squash, Golf und andere Sportarten
an, sowie Bekleidung.
Vermarktet werden die Produkte in 80 Ländern,
Europa und die USA sind die größten Märkte.
26.11.2004

Markenartikler setzen auf eigene Vertriebskanäle

Angesichts der gestiegenen Macht des Handels
versuchen Hersteller zunehmend, mit eigenen
Vertriebskanälen ihren Einfluss auf die
Wertschöpfungskette zu vergrößern und die
Margen zu verbessern.
Wie das in funktionierten kann, zeigte Bosch.
Der Werkzeugmaschinen-Hersteller suchte
nach einer Möglichkeit, sich im Angebot der
Baumärkte besser zu präsentieren.
Dies gelang ihm mit einer Shop-in-Shop-Lösung,
die inzwischen in über 120 Baumärkten im
deutschsprachigen Raum realisiert wurde.
Durch die exponierte Präsentation der Bosch-
Produkte stieg der Umsatz zweistellig, die Marke
wird stärker wahrgenommen und ihr Image
durch eine verstärkte Beratung gefördert.
Auf ein ähnliches Konzept setzt auch Nivea.
Nachdem die ersten 10 Shop-in-Shop-Löungen
in Kaufhäusern 30 bis 50 % Umsatzsteigerung
brachten, sollen eigene Nivea-Shops nun
deutschlandweit und international
zum Einsatz kommen.
17.11.2004

Sind Stars oder VIPs Marken?

Die Wäsche von Elle Macpherson,
parfümiert mit J.Lo’s "Glow”,
der Lippenstift von Jessica Simpson
und eine Tasche von Alek Wek.
Star Labels verdrängen traditionelle
Anbieter im US Einzelhandel.

Der Trend begann 1985 mit Michael Jordan’s
Air Jordan Nikes. Dann erschien die Mode
von Charlie’s Angel Jaclyn Smith, von der
über 40 Millionen Teile bei Kmart verkauft
wurden.

Der berühmte Rapper Sean Combs, besser
bekannt als Puff Daddy, brachte 1998 seine
Sean John clothing line auf den Markt.
Letztes Jahr soll die Umsatzmarke von $ 450
Millionen erreicht worden sein. Mr. Combs
wurde mehrfach für den American Fashion
Award nominiert und wird im Atemzug mit
den Calvins, Ralphs und Tommys genannt.

Ihm folgten zahlreiche Stars wie Jennifer
Lopez mit Bekleidung und Parfum, Celine Dion
mit Brillen und Düften, Jessica Simpson und
Hillary Duff mit Kosmetik, Christy Turlington
mit Yoga Bekleidung und Schuhen.
Hip-Hopper wie Nelly, Eminem, Bow Wow,
Queen Latifah schlossen sich an.
Die Liste der Star Labels ließe sich fortsetzen
mit den Supermodellen Cindy Crawford,
Nicky Taylor and Milla Jovovich, den
Zwillingen Mary-Kate and Ashley Olsen,
Schauspielerin Jane Seymour, Ex-Spice Girl
Victoria Beckham, Destiny’s Child’s Soloist
Beyonce Knowles, Pop-Prinzessin Britney Spears,
Tennis Stars Maria Sharapova und Serena
Williams und viele mehr.
Bei Einzelhändlern wie Macy’s nehmen
Star Labels fast 50% der Verkaufsfläche ein.

Sind Stars also Marken?
Viele versuchen, es zu sein. Was aber den
meisten Star Labels zum Markenstatus
fehlt, sind eine Vergangenheit, eine echte
Markengeschichte, Stabilität und in vielen Fällen
die Zukunft. Denn Pop Stars sind vergänglich.
Denken Sie an Ihre eigene Jugend und Ihre Stars.
13.11.2004

EU Aktion gegen Fälschungen

Die EU-Kommission hat heute eine
"Strategie zur Durchsetzung der Rechte
an geistigem Eigentum in Drittländern"
angenommen.
Der Aktionsplan soll dazu dienen, diesen
nicht näher benannten Ländern bei der
Bekämpfung von Fälschungsdelikten zu
helfen. Allerdings werde die Kommission
"auch nicht zögern, bilaterale und
multilaterale Sanktionsmöglichkeiten
gegenüber Ländern einzusetzen, in denen
die Rechte an geistigem Eigentum
systematisch verletzt werden", heißt es in
einer Mitteilung.
11.11.2004

Wiederbelebung der Marke

Im September 2005 will Bugatti nun die
ersten des mit 1,16 Mio. Euro Kaufpreis
teuersten und zusätzlich schnellsten für
den Straßenverkehr zugelassene Autos
auf die Straße bringen.

Derzeit gebe es rund 50 Interessenten,
vor allem in den USA, aber auch in
arabischen Ländern, China und Europa.
Insgesamt sollen maximal 300 Autos
gefertigt werden.
Später, jedoch nicht vor 2008, soll ein
erheblich günstigeres Fahrzeug dem
Veyron zur Seite gestellt werden.
Der denkbare Schnäppchenpreis:
Um die 100.000 Euro.

"Der Veyron wird niemals profitabel sein.
Es geht um den Erhalt der Marke Bugatti
und um Prestige", sagte Thomas Bscher,
der Präsident der Volkswagen-Tochter
Bugatti Automobiles SAS.
Volkswagen hatte die Namensrechte
an Bugatti 1998 übernommen und sich
zunächst mit mehreren Designstudien
an die Tradition der Marke herangetastet.

10.11.2004

Wettbewerb unter Marken

Im Amerikanischen Lebensmittelhandel
verdreifachte sich seit 1991 die Zahl der
Marken.
2003 registrierte das US Patent- und
Marken-Amt 140.000 neue Marken,
100.000 mehr als 1983.
Der Amerikaner sah 60% mehr Werbumg
in 2003 als 1993.

Was bedeutet das für Markeninhaber?

Der Wettbewerb um einen Platz im Marken
Repertoire der Konsumenten wird härter.
Frequenz und / oder Intensität des Marken-
Erlebnis muss steigen. Besser noch beide.
10.11.2004

Branded Entertainment

Kinofilme sind heute wahrscheinlich das stärkste Medium
für Markenkommunikation. Ein Grund dafür ist die
kulturelle Kraft von Filmen.
Auch, wenn das Fernsehen großen Einfluss auf uns hat,
besitzt es weniger und abnehmende Popularität.
Die Zahl derer, die Fernsehen ablehnen, wächst.
Von Randgruppen abgesehen, findet man jedoch
kaum eine ablehnende Haltung gegenüber Kinofilmen.
Natürlich gibt es Ablehnung gegen einzelne Filmgenre.
Als Regel gilt jedoch:
Menschen schauen Fernsehen, aber sie mögen Filme.

Weltweit sind Kinofilme in unsere Kultur eingebunden,
sind Kinobesuche, Video oder DVD Abende, und der
Austausch über Filme Teil unseres Lebens.

Kinofilme geniessen Aufmerksamkeit wiederum in
allen anderen Medien. Zeitungen, Zeitschrften, Radio-
und Fernsehsender sowie Internetseiten berichten
über Kinofilme und erzeugen so weitere Verbreitung.

Gleichzeitig sind Kinofilme das wahrhaft weltweite
Medium. Dagegen ist Fernsehen geradezu provinziell.
So waren und sind Filme schon immer globale
Phänomene. Dagegen muss eine Fernsehsendung oder
–Werbung in zig Ländern und wiederum zahllosen
Kanälen laufen, um dieselbe Aufmerksamkeit zu
erreichen.
2.11.2004

Markenführung - Strategisch oder Operational?

Es ist kein Zufall, dass einige Marken unser Leben stärker
beeinflussen als andere. Markenführung ist Teil der
langfüristigen, strategischen Unternehmensplanung.

Immer noch behaupten manche Führungskräfte,
"Marketing hat derzeit keine Priorität".
In diesen Unternehmen versteht man Marketing häufig
als Marketing Services und sieht darin ein Mittel zur
kurzfüristigen Umsatzsteigerung.

In Unternehmen mit dynamischen, wachsenden Marken
steht das Brandmanagement an der Spitze des Marketing.
Diese Unternehmen setzen den Kunden ins Zentrum ihres
Denkens und meist reflektiert das Organigramm dies auch.
Die Unternehmen verstehen Marketing als Hauptaufgabe:
Wer nichts verkauft, hat kein Geschäft.

Strategisches Marketing beschäftigt sich mit langfüristigen
Zielen und Plänen. Dorthin gehören unter anderem die
Markenführung, Marktforschung und Produkt- und
Sortimentsentwicklung.
In erfolgreichen Markenunternehmen wie Dell oder Nike
beeinflusst die Markenstrategie die gesamte Organisation.
Zum Beispiel bei dem Bemühen um den immer gleich
bleibenden Auftritt beim Kunden.
Diese Unternehmen bilden so auch Markenwerte,
die von Banken und Investoren honoriert werden.
Nike ist ein Paradebeispiel dafür und benötigte nur
etwa 15 Jahre zum Aufbau einer Weltmarke.

Als Teil der Unternehmensstrategie schafft erfolgreiche
MarkenführungEintrittsbarrieren gegen Wettbewerb.
Wer zum Beispiel an sichere Familienautos denkt,
denkt an Volvo. Volvo besetzt diese Markenposition
so stark, dass kein Wettbewerber die Marke dort
angreift.
Und strategische Markenführung sichert den Fortbestand
von Unternehmen. Harley Davidson überlebte gegen die
Japanische Konkurrenz nur Dank der Marke, während
viele andere Europäische und Amerikanische Hersteller
aufgeben mussten.
2.11.2004

Candies, Inc. erwirbt Luxus Designer Marke Badgley Mischka

Neue strategische Ausrichtung zum Aufbau eines
Portfolios elitärer Brands

Candies, Inc. gab heute bekannt, dass es mit dem
Marken Eigentümer B. E. M einen Vertrag geschlossen
hat.B.E.M. ist Teil der Escada Holding.

Der Kauf umfasst das eingetragene Warenzeichen
Badgley Mischka sowie zwei vorhandene Lizenzen
für Brautkleider und Pelzmäntel.Zusätzlich hat Candies
die Rechte zum Betrieb des Einzelhandelsgeschäfts
Badgley Mischka am Rodeo Drive in Beverly Hills erworben.

Candies, Inc. wandelt sich von einem Schuh- und Jeans-
Anbieter zu einem MultiMarken- undLizenzunternehmen.
Candies lizenzierte seine Candies und Bongo Schuhe im
Mai 2004 und seit August auch Bongo Jeans.
Mit dem Erwerb von Badgley Mischka baut Candies nun
sein Marken- und Lizenzgeschäft aus.

Badgley Mischka aus New York ist bekannt für luxuriöse
Abendgarderobe und von Top Einzelhändlern wie
Bergdorf Goodman, Neiman Marcus, Saks Fifth Avenue
und Nordstrom vertrieben. Die Marke wird in 11 Länder
exportiert. Gegründet 1988, wurde Badgley Mischka von
Vogue Magazine als einer der "Top 10 American Designers"
gekürt.

(BW)2.11.2004

Nautica vergibt Lizenz für Kindertextilien

Nautica Apparel, Inc. hat eine vollstufige Lizenz
für Kinder- und Babytextilien vergeben.
Die Lizenz umfasst Betttextilien, Decken, Lätzchen,
Badetücher, Windeltaschen und Accessoires.

Der Lizenznehmer erschließt sich damit eine für ihn
neue Produktkategorie in seinem wichtigsten
Absatzkanal. Die Lizenzprodukte heben sich durch
eine längere Nutzungsdauer vom Mitbewerb ab.

Nautica hatte mehrere Jahre nach einem
geeigneten Lizenznehmer gesucht.

(htt)
28.10.2004

Markenwert

Den größten Sprung zur Lifestyle-Marke macht die Marke Puma

Premium-Marken, die den Markengedanken hochhalten
und sich auf die Kernkompetenz ihrer Marken konzentrieren,
sind die Gewinner einer monetären Bewertung der
wertvollsten Deutschen Marken.

Der Münchner Markenhändler Semion analysiert seit 1996
Marken, die im internationalen Wettbewerb eine
maßgebende Rolle spielen und an der Börse notiert sind.
Der Analyse zufolge können die meisten Markenprofis der
Top 50 trotz Konjunkturflaute und international schwieriger
Bedingungen den Wert ihrer Marken steigern.

Den größten Sprung mit + 63 % macht die Marke Puma,
die sich nachhaltig von einer verstaubten Sportschuh-Marke
zur Lifestyle-Marke entwickelt.
Weitere Gewinner sind Adidas (+ 7 %), Fielmann(+ 7 %) und
BMW (+ 6 %).
Wohingegen DaimlerChrysler und VW ihre Markenwerte
schmälern (- 5 %).

Um die Stärken und Schwächen der Markenführung
noch deutlicher werden zu lassen, ist es hilfüreich,
den Wert über einen längeren Zeitraum zu vergleichen:
Puma verdoppelt seinen Markenwert, ProSiebenSat1
erreicht die Wertsteigerung nur durch Fusion, und
MobilCom verliert zwei Drittel seines Markenwertes
durch die Beinahe-Insolvenz und kann erst langsam
wieder Markenvertrauen aufbauen.

Bei Porsche, BMW und Beiersdorf zahlt sich eine
erfolgreiche und konsequente Markenführung durch
eine Wertsteigerung um 30% deutlich aus.

Die Großkonzerne Telekom, Deutsche Bank und Siemens
hingegen mussten bei einer unklaren oder häufig
wechselnden Markenpolitik zusehen, wie sich ihre
Markenwerte um über 10 % verringern.

(asw)27.10.2004

Neues Netzwerk gegen Markenpiraterie

Ist die Rolex echt? Stammt der Sportdress wirklich von Nike?
Auf den ersten Blick lassen sich Plagiate heutzutage kaum
vom Original unterscheiden. Neben den Verlusten für die
Markenhersteller gibt es auch für Plagiate-Käufer einen
faden Nachgeschmack: Mangelhafte Qualität, zweifelhafte
Inhaltsstoffe und die Tatsache, dass der Erweb von
Fälschungen strafbar ist.
Das erste Informationsportal rund um das Thema Marken-
und Produktpiraterie ist unterwww.markenpiraten.de
gestartet. Konsumenten können auf Produktfälschungen
hinweisen und Unternehmen somit die Möglichkeit geben,
schnell auf illegale Kopien zu reagieren.

(impulse)26.10.2004

Lizenz von Werbepromis

Ein TV-Tag hätte in den vergangenen Monaten
so aussehen können: Im Frühprogramm preist
Franz Beckenbauer die Postbank. Irgendwann
am Mittag erscheint Günther Jauch in der Sauna
und erklärt die neuen Telekom-Tarife. Am Abend
läuft mit Michael Ballack (PlayStation), Felix Magath
(debitel) und Uli Hoeneß (wiederum Telekom) die
Fußballer-Fraktion auf. Später eröffnen Erdinger-Fan
Beckenbauer, Krombacher-Freund Jauch und der
Warsteiner-Aktivist Jürgen Kohler den medialen
Dreikampf um den Bierabsatz.
Völlig erschöpft von so viel bekannten Gesichtern
legt sich der Zuschauer zur Ruhe und nimmt sich vor,
morgen den Fernseher zu meiden. Entkommen wird
er den Werbepromis nicht. Sie lauern in Printanzeigen,
auf Plakaten und im Internet. Die Reklameindustrie hat
Stars zum Mittel der Wahl erklärt, um dem infogesättigten
Konsumenten den letzten Rest Aufmerksamkeit
abzutrotzen. Nach Angabe des Fachblattes "Absatzwirtschaft"
stieg der Anteil von Werbespots mit bekannten Gesichtern
zwischen Anfang der 90er und 2001 allein von 3 auf 12 %.

Schön für die beworbenen Marken, wenn es denn
funktionieren würde. In vielen Fällen geht die Rechnung
nicht auf - zu Lasten der Konzernkasse und der Marke.
Jüngstes Beispiel für das grandiose Scheitern mit einem
Werbestar ist die Molkerei Müller.
Bohlen steht stellvertretend für eine ganze Reihe
von fehlgeschlagenen Kampagnen, bei denen
die Stars außer Kontrolle gerieten. RWE musste den
Vertrag mit Bayer Leverkusens Trainer Christoph Daum
lösen, nachdem dieser durch die Kokainaffäre belastet
war. Die Deutsch Telekom trennte sich kurzzeitig von
Jan Ullrich, weil dieser in den Dopingsumpf geriet.
Die Wassermarke Adelholzer machte mit Oliver Kahn
Schluss, weil der Bayern-Torhüter mit Discoliebschaften
Schlagzeilen macht.
"Das schlimmste ist, mit einem Promi zu werben,
wenn einem die Ideen ausgehen. Beispiele dafür
gibt es reichlich", sagt Uli Veigel, Deutschland-Chef
von Grey. Allzu oft sparen sich die Verantwortlichen
eine saubere Marktforschung. Der Bekanntheitsgrad
muss richten, was an anderer Stelle eingespart wurde,
zumal der bekannte Präsentator einiges kostet.
Namhafte Träger von Werbebotschaften kassieren
Millionensummen. Selbst wenn die Prominenz nicht
aus dem Ruder läuft, bleibt das Investment in einen
Werbepromi ein Vabanquespiel. Eine Umfürage des
Marketing-Fachblatts "Horizont" förderte jüngst zu Tage,
dass gerade mal 46 % der Bundesbürger Anzeigen und
TV-Spots mit bekannten Gesichtern auffälliger finden,
als jene mit Normalos im Mittelpunkt. Nur 15 %
attestieren den Promis überzeugendere Wirkung.
Beispielhaft dafür ist Claudia Schiffer. Zwar räkelte
sich das Top-Model ehemals für H&M leicht beschürzt
auf einem Hocker, Umsatzsprünge verbuchte der
Modediscounter deswegen nicht.

Auch gibt es eine ganze Reihe von Werbestars
die von Unternehmen geradezu inflationär eingesetzt
werden. Showmaster Thomas Gottschalk lockt für Haribo,
die Deutsche Post und war auch für McDonalds aktiv.
Fußballpate Franz Beckenbauer wirbt für Bier, Bankkonten
und Handys. Moderator Günther Jauch präsentiert unter
anderem Telekomtarife, Lotto, ebenfalls Bier und Beton.
Veronica Ferres steht oder stand unter anderem bei O2,
Alete und E.ON unter Vertrag.
Universalwerber aber gehen zu Lasten des Produkts,
weil der Konsument den Star nicht mehr zuordnen kann.
"Jauch und Beckenbauer bewegen sich bereits an der
Grenze", sagt Joachim Bacher, Berater bei der
Marktforschung TNS-Sport. Schlussendlich droht der Marke
bei einem allzu dominanten Promi auch die schlichte
Verdrängung in die Bedeutungslosigkeit. Wenn es zum
so genannten Overkill kommt, merkt sich der Verbraucher
nur den Star, nicht aber das beworbene Produkt.
Das Geld für eine solche Kampagne können sich
Unternehmen getrost sparen.

Auf der Gewinnerseite jedenfalls stehen die Stars selbst.
Sie streichen nicht nur ein ansehnliches Honorar ein,
sondern bekommen die Aufmerksamkeit des Publikums
gratis mitgeliefert. Beispielhaft dafür sind Harald Schmidt
und Verona Pooth, ehemals Feldbusch. Die haben zwar
derzeit kein eigenes TV-Format mehr, sind aber dank ihrer
Reklame für Medikamente und Auskunftsdienste permanent
auf dem Bildschirm zu sehen.

(JS)7.10.2004

Brigitte Kommunikationsanalyse 2004

Die viertsympathischste Marke bei Frauen zwischen 30 bis 49
heißt Aldi. Nur AEG, Dr. Oetker und Langnese schafften
in der Brigitte-Kommunikationsanalyse 2004 (KA)
bessere Plätze.
Erstmals nimmt die G+J-Studie auch das Verhältnis
von Frauen zu Handelsmarken unter die Lupe.
So gaben zum Beispiel 68 Prozent der Befüragten an,
dass sie ohne Aldi, Lidl & Co. mit ihrem verfügbaren
Geld nicht auskämen.

Im Gegenzug büßten die klassischen Marken
drastisch ein:
Im Vergleichzeitraum 2002 zu 2004 verloren
von mehr als 800 Marken 53 Prozent an
Bekanntheit und 61 Prozent an Sympathie.
...
Positiv: 48 Prozent der Frauen gaben an,
sich durch Werbung zum Kauf eines Produktes
animieren zu lassen - immerhin acht Prozent
mehr als vor zwei Jahren. Besonders hoch ist
die Markentreue nach wie vor bei Mode.
Auch bei Lebensmitteln und Kosmetik kauft
mehr als die Hälfte entweder immer die
gleiche Marke oder wählt aus einer
bestimmten Anzahl von Marken aus.

Gute Ergebnisse bei Stiftung Warentest sind
allerdings brandgefährlich, weil sie für 86 Prozent
der Frauen wichtiger sind als ein guter Markenname.5.10.2004

Style Guide

Ein Element der Markenführung ist Selbstähnlichkeit.
Das Erscheinungsbild Ihrer Marken soll konsequent
gleich sein.
Unter www.gebrandcentral.com/brand/design_library/
finden Sie ein ausgezeichnetes Beispiel für einen
Marken Style Guide.
Auch die Arbeit mit Lizenznehmern wird so deutlich
einfacher und effektiver.
27.9.2004

Unilever verkauft Marken

Der Haferflocken-Hersteller Kölln in Elmshorn
übernimmt die Unilever-Marken Livio, Biskin,
Palmin, Becht′s, und Pomps sowie die Lizenz
für die Marke Edelweiß Milchzucker. Unilever
in Hamburg will für eine Übergangsphase noch
in Sachen Verwaltung und Vertrieb zur Seite
stehen. Kölln soll anschließend die Produktion
in Eigenregie übernehmen.
Der Verkauf der Marken ist Teil der "Path to
growth"-Strategie von Unilever, die eine
Konzentration auf Core-Marken und das
Kerngeschäft vorsieht.

25.9.2004

Die 30 vertrauenswürdigsten Marken 2004

Markenklassiker wie Nivea, Persil, Aspirin,
Schwarzkopf, Maggi, Miele, AOL, TUI und
Sparkasse haben in der Neuauflage der Studie
"Reader′s Digest European Trusted Brands 2004"
die Nase vorn und genießen bei den Deutschen
das meiste Vertrauen.

Allerdings haben die Traditionsmarken der
Hersteller das Vertrauen der deutschen
Konsumenten offenbar nicht gepachtet:
Wie das Magazin Reader′s Digest mitteilt,
haben die Deutschen nie zuvor eine so große
Vielzahl von Marken als für sie persönlich
vertrauenswürdig angesehen. Selbst für
Marken-Klassiker wird es aufwändiger, ihre
Spitzenposition auf Dauer zu halten.

Als die 30 vertrauenswürdigsten Marken in
ihren jeweiligen Produktkategorien wählten
die Verbraucher: Abtei, Aldi, Allianz, AOL,
Aral, Asbach Uralt, Aspirin, C&A, Canon,
Frosch, Gerolsteiner, Haribo, Jacobs, Jade,
Junghans, Maggi, Miele, Müller, Nivea, Nokia,
Odol, Persil, Rotkäppchen, Schwarzkopf,
Siemens, Sparkasse, TUI, Visa, Volkswagen
und Wick.

Mit der Studie "Reader′s Digest European
Trusted Brands 2004" ermittelt das Magazin
Reader′s Digest zum vierten Mal die
vertrauenswürdigsten Marken in 14 Ländern
Europas. Rund 30 000 Menschen beteiligten
sich von September bis November vergangenen
Jahres an der Umfürage, davon 8 100 allein
in Deutschland. Insgesamt nannten die
deutschen Verbraucher für alle
Produktbereiche über 4 800 unterschiedliche
Marken. Die Ergebnisse sind repräsentativ.
Die Studie gilt als größte
Verbraucheruntersuchung Europas.


1.9.2004

70 Verfahren zur Markenbewertung

Monetärer Markenwert

Grundsätzlich gilt - auch für Marken -,
ein Gut ist genau soviel wert,
wie jemand dafür zu zahlen bereit ist.

Zur echten Markenbewertung benötigen
Sie also verbindliche Kaufangebote.

Die unserer Meinung einzige alternative
Bewertungsmethode ist abgeleitet aus
der gewerblichen Immobilienbewertung.

Diese werden professionell nach ihrem
NOI (net operating income) bewertet.
Der Kaufpreis beträgt das 10-fache NOI
bei höchstem Kreditrating des Mieters.

Auf Marken angewandt bedeutet dies:
Die Nettolizenzeinnahmen Ihrer Marke
bestimmen den monetären Wert.
30.8.2004

Handelsmarken contra Herstellermarken

Wie eine repräsentative Emnid-Umfürage zeigt,
hängt es in erster Linie vom Produkt ab,
ob sich der Verbraucher für eine Handels-
oder Herstellermarke entscheidet.

Keine Kompromisse gehen die Deutschen zum
Beispiel in punkto Bier ein: Mehr als 60 %
entscheiden sich für Bitburger, König
Pilsener & Co. Nur rund zehn % greifen zu
einer Handelsmarke. Auch bei Kaffee und Tee,
Zahnpasta, Schokolade, Kakao, Shampoo und
Rasierklingen setzt die Mehrheit auf
Herstellermarken.

Anders verhält es sich dagegen bei
Spülmitteln und Nudeln. Hier kauft jeder
zweite die günstigere Alternative.
Auch bei Marmelade und Honig,
Tiefkühlprodukten, Eiern, Milchprodukten
und Waschmittel bevorzugen die Befüragten
eher Handelsmarken. Das wachsende Angebot
an Bio-Handelsmarken stößt bei Verbrauchern
ebenfalls durchaus auf Interesse.
Immerhin kaufen rund 30 Prozent der
Befüragten zumindest gelegentlich Produkte
von BioBio, Naturkind, Füllhorn und anderen.
Vor allem Besserverdiener, Westdeutsche sowie
Frauen zwischen 30 und 40 Jahren greifen
häufiger zur Bio-Handelsmarke. Bevorzugte
Produkte bei den Biokäufern sind vor allen
Eier (mehr als 60 Prozent) und Milchprodukte
(40 Prozent).

Grundsätzlich gilt: Je bekannter die Handelsmarke,
desto mehr wird sie gekauft. Knapp zwei Drittel
der Befüragten kennen JA!, 39 Prozent kaufen
JA!-Produkte. Damit liegt die REWE-Handelsmarke
auf Platz 1 des Bekanntheitsrankings. Knapp 50
Prozent der Verbraucher kennen AS, TIP und
Erlenhof. Auch A&P und Gut&Billig gehören zu den
bekannten Handelsmarken. Bei den Dicounter-Labels
führt Aldi das Ranking mit mehr als 90 Prozent an,
gefolgt von Lidl und Plus. Insgesamt wählen 63 %
der Deutschen bei ihren täglichen Einkäufen
hauptsächlich Handelsmarken. Nur gut 30 Prozent
der Käufer setzen auf namhafte Hersteller.

Der Sensor ist eine monatliche persönliche
Repräsentativbefüragung bei zirka 1 300 Personen
im Alter ab 14 Jahren im Auftrag von Mediaedge
Cia, durchgeführt von TNS Emnid.27.8.2004

Drei von mehr als 6.000 Werbekontakten bleiben in Erinnerung

Mehr als 6.000 mal wird jeder deutsche Konsument
täglich mit Werbung konfürontiert, an nur drei
Kontakte kann er sich erinnern.
Das hat das Institut für Marketing und
Kommunikation (IMK) jetzt herausgefunden.
Dabei hat das Institut sechs Regionen in
Deutschland untersucht: Berlin, Hamburg, Ruhrgebiet,
Köln/Düsseldorf, Frankfurt und München.

Berlin führt dabei mit 6.400 Werbekontakten vor
Hamburg (5.800), Köln/Düsseldorf (5.650),
Frankfurt (5.300), München (5.250) und dem
Ruhrgebiet (4.850). Gemessen wurden jeweils die
angegebenen Zielgruppen der klassischen Medien,
Print, TV, Radio und Plakat. Hinzu kamen
Beobachtungen an verschiedenen Orten der Städte:
Leuchtreklamen, Schaufenster, Aufkleber, Logos
auf Bekleidung und Tüten.

In einer zweiten Stufe der Untersuchung wurden
Passanten befüragt, an wie viele Werbekontakte
sie sich aus den letzten 24 Stunden bewußt
erinnern können: In der Regel waren es nicht
mehr als drei.

(acq)19.8.2004

Kaufhof will mehr Marken bieten

Der Kaufhauskonzern Kaufhof will mit einer
größeren Auswahl an Markenartikeln den
Umsatz wieder ankurbeln. "Wir werden nicht
wie in den 90er Jahren in den Billigkampf
einsteigen", verspricht Vorstand Lovro Mandac.
Stattdessen wollen die Kölner Marken in das
Sortiment aufnehmen, die bislang noch nicht
in den bundesweit 115 Warenhäusern vertreten
sind. Die Markenoffensive soll sich nicht auf
Textilien beschränken, sondern nahezu alle
Warenbereiche umfassen, kündigt
Einkaufsvorstand Ralf Pütmann an.

(ork)16.8.2004

Erstes Yamamoto-Parfum auf Deutschem Markt

Der Damenduft "Yohji Yamamoto Pour Femme" kommt
auf den deutschen Markt. Lizenzgeber ist der
japanische Modehersteller Yohji Yamamoto, der
Vertrieb und die PR wird von Wiesbaden aus
übernommen. Begleitend zur Markteinführung startet
eine Printkampagne in ausgewählten Magazinen wie
"Elle", "Cosmopolitan" oder "Bunte".

(rp)10.8.2004

Markenwerte in DAX und STOXX

Der Stern sinkt: Daimler-Chrysler musste das Feld räumen.
Die wertvollste deutsche Marke kommt nun nicht mehr aus
Stuttgart, sondern aus Bonn: Die Deutsche Telekom hat
den Sprung von Platz drei auf Platz eins geschafft.
Daimler-Chrysler dagegen landete auf dem dritten Platz.
Dies ist das Ergebnis des Markenwert-Rankings der
Dax-30-Unternehmen der BBDO Germany in Düsseldorf
zusammen mit Bernd Wirtz, Professor für
Markenmanagement an der Universität Witten/Herdecke.

BBDO-Chef Olaf Göttgens Fazit lautet: "Die Top-Ten
sind dominiert von den Autoherstellern und
Finanzdienstleistern. Die meisten wertvollen Marken
kommen aus diesen Branchen und machen insgesamt
die Hälfte der Top-Ten aus." Das ist auch logisch.
Denn gerade im Finanzdienstleistungsbereich ist die
Marke entscheidend für die Kundenbindung, da es sich
um immaterielle Produkte handelt.
Bei Autos dagegen zählt wie eh und je das Image
und mit dem verbindet der Kunde eine bestimmte
Produktqualität.

Die Top-Ten sind dieselben Kandidaten wie im
vergangenen Jahr - nur auf anderen Plätzen.
"Im Langfüristvergleich hat sich die Deutsche Post
am besten entwickelt", urteilt Göttgens. Als die
Marken mit der stärksten Kontinuität lobt er
Daimler-Chrysler, Allianz, BMW und Deutsche Telekom.
Auch die Deutsche Bank bewegt sich seit vier Jahren
stets zwischen Platz drei und vier.

Das Thema Markenführung nehmen die Unternehmenslenker
immer ernster. Insbesondere weil die Bilanzvorschriften
der EU vorsehen, dass bei Unternehmensverkäufen und
-übernahmen der Markenwert bilanziert werden muss.
Wirtz erwartet: "Wahrscheinlich werden die Unternehmen
bald den Wert ihrer Marke in der Bilanz aufführen müssen."
Damit wird sie einer der wichtigsten Werte des
Unternehmens werden.

Hinzu kommt: Die Unternehmenslenker haben, so Göttgens,
verstanden, dass die Produkte immer austauschbarer sind.
Allein die Marke sei es, die für Konsumenten beim Kauf
oft ausschlaggebend ist. Die Handymarke Nokia hat es
vorgemacht, erklärt BBDO-Chef Göttgens.
Nokia führt am Handymarkt - ohne dass es eine besondere
technische Überlegenheit hierfür gebe.

Krass auch die Autos: "Beim Autokauf entscheidet zu 70 %
allein die Marke, was gekauft wird," so der Düsseldorfer.
Bestes Beispiel seien der VW Sharan, der Ford Galaxy
und der Seat Alhambra, die fast baugleich sind - bis auf
Kühlergrill und einzelne Designteile - und alle in
Portugal gefertigt werden. Dennoch: Der Sharan verkauft
sich fast dreimal so gut wie der Alhambra, der Galaxy
liegt in der Mitte - obwohl der Sharan der teuerste ist.
Die Kosumenten wissen dies auch. Wirtz ergänzt:
Ähnliches gelte für die Premium-Geländewagen Porsche
Cayenne und den VW Touareg.

Neu ist: "Auch Nicht-Konsumartikler und Handel entdecken
jetzt das Thema Marke", beobachtet Göttgens. Der
Handelsriese Metro zum Beispiel leistet sich seit
vergangenem Jahr zum ersten Mal in seiner Geschichte
eine Printkampagne.

(handelsblatt)6.8.2004

Chupa Chups bringt Parfum

Die Lutscher-Schmiede Chupa Chups weitet die Marke
in Großbritannien in das Komsetik-Segment aus und
schickt ein Parfum für junge Frauen in den Markt.
Das Unternehmen kooperiert dabei per Lizenzvertrag.
Der neue Duft heißt "Chupa Chups I Love Me" und
wird ab September in vier Varianten angeboten.
Kommuniziert wird der neue Duft zunächst im Internet
unter www.iloveme.com. Printanzeigen sind geplant.
Im Mittelpunkt soll dabei als Key Visual das so
genannte Chupette Girl stehen.

(horizont)5.8.2004

Lizenzvermarktung für Smarties und KitKat

Nestlé startet mit der Lizenzvermarktung der Marken
Smarties und KitKat. Der Nahrungsmittelriese sucht
Unternehmen, deren Positionierung mit den Marken
harmoniert und die auf die gleiche Zielgruppe
ausgerichtet sind. Der Schokoriegel KitKat
(Claim: ′Have a break, have a KitKat′) kommt
in Deutschland auf eine Bekanntheit von 92,
Smarties von fast 100 Prozent.

(wuv)5.8.2004

EU-Domains: Unternehmen sollten Vorbereitungen treffen

Bei der Vergabe von EU-Domains könnte es zu
Konflikten kommen. Denn die EU-Kommission plant,
die Namen nach dem so genannten Windhundverfahren
zu vergeben, bei dem der Schnellste auch den
Zuschlag erhält.
Ursprünglich sollte im Dezember dieses Jahres die
Periode beginnen, innerhalb derer sich Firmen und
bevorrechtigte Inhaber von Markenrechten für
bestimmte Adressen vormerken können. Den fürühesten
Stichtag sehen Experten jetzt aber im April 2005.

(handelsblatt)4.8.2004

Erweiterte Parfümrange von Boss

Der Kosmetiklizenznehmer fächert die Range der
Lizenzmarke Hugo Boss weiter auf: Nach dem
Launch der Parfüm-Submarke "Boss Intense" im
vergangenen Jahr kommt in diesem Spätsommer die
neue Duftrichtung "Boss Intense Shimmer Edition"
in die Regale. Die Neueinführung wird von einer
TV- und Printkampagne begleitet.

(rp)
2.8.2004

Weight Watchers vergibt Eiscreme Lizenz

Wells′ Dairy Inc. erhält die Exklusivlizenz zu
Herstellung und Vertrieb von Eis für
kalorienbewußte Verbraucher.
Der Eishersteller und Weight Watchers Int. Inc.
erklärten, die Lizenz beginne am 1. Oktober.

Der Lizenznehmer wird zunächst 12 Produkte unter
der Marke anbieten. Bereits bestehende Produkte
werden überarbeitet.

Weight Watchers hatte innerhalb der letzten
25 Jahre Eis Lizenzen an verschiedene Firmen
vergeben. Nun sind sie in einer Hand.

(myway)
29.7.2004

Gore-Tex wirbt mit starken Marken

Das Textiltechnologieunternehmen Gore, München,
startet im September für seine Marke Gore-Tex
eine neue Kampagne in der Publikumspresse.
Unter dem Motto "It′s a great day" werden in
einem 12-seitigen Beihefter erstmals renommierte
Marken wie C.P.Comany, Puma, Murphy&Nye, Chiemsee
und andere mit Gore-Tex-Ausstattung in den
Auftritt eingebunden. Ziel ist es, die Marke als
unverzichtbaren Begleiter im Sport und im Alltag
darzustellen.

(horizont)28.7.2004

Marke Toyota ist mehr wert als Mercedes

Mercedes ist nicht mehr die wertvollste
Automobilmarke der Welt.
Das ergibt sich aus der aktuellen Bewertung
der Markenberatungs-Agentur Interbrand, NY.
Im bislang vierten Ranking hat sich Toyota
mit einem Markenwert von 18,2 Mrd. Euro auf
Rang neun vor den deutschen Rivalen geschoben.
Der fiel mit einem gleich bleibenden Markenwert
von 17,1 Milliarden Euro um einen Platz auf
Rang elf zurück. Dagegen verbesserte sich BMW
um zwei Plätze auf Rang 17. Außerdem schafften
es Porsche (74) und Audi (81) erstmals unter die
100 wertvollsten Brands.
Als höchster Neueinsteiger kommt Siemens auf den
Rang 39. Mit SAP (34), Volkswagen (48), Adidas
(69) und Nivea (97) sind vier weitere deutsche
Marken im Ranking vertreten.

Die größten prozentualen Wertsteigerungen aller
Marken verzeichneten Apple, Samsung, HSBC,
Yahoo und Amazon. Dagegen mussten Kodak,
Nintendo, Nokia und AOL die höchsten
Wertverluste hinnehmen. Vier der fünf
Top-Gewinner sind Marken aus dem Technologie-
Sektor, während etablierte Brands wie Coca-Cola,
Microsoft und Disney ebenfalls Markenwert
einbüßten.

Rang 04 Marke Rang 03 Wert (Mrd. €) Veränderung
1 Coca-Cola 1 54,1 - 4 %
2 Microsoft 2 49,3 - 6 %
3 IBM 3 43,2 4 %
4 General Elec. 4 35,4 4 %
5 Intel 5 26,9 8 %
6 Disney 7 21,8 - 3 %
7 McDonald′s 8 20,1 1 %
8 Nokia 6 19,3 - 18 %
9 Toyota 11 18,2 9 %
10 Marlboro 9 17,8 0 %

23.7.2004

Corbis vermarktet Warhol-Bildrechte exklusiv

Die Bildagentur Corbis hat die exklusiven Vermarktungsrechte
für Bilder und Abbildungen des Werks der 1987 verstorbenen
Pop-Art-Legende Andy Warhol von der Warhol Foundation
übernommen.
Wer immer in der Medien- oder Werbebranche künftig ein
Abbild der wohl berühmtesten Dose Tomatensuppe der Welt
verwenden will, kommt an dem Unternehmen von Bill Gates
nicht mehr vorbei.
"Das ist für uns mehr als nur ein weiterer Fotograf
im Portfolio", erklärte Corbis CEO Steve Davis im Gespräch
mit dem Handelsblatt. "Warhol ist eine weltweite und
professionell gemanagte Marke."
....

(handelsblatt)23.7.2004

Mercedes ist die Marke mit den loyalsten Kunden

Die Stuttgarter Automarke Mercedes hat die
loyalsten Kunden und damit den höchsten Anteil
an potentiellen Wiederkäufern. Gefolgt von BMW,
Lego und Coca Cola.

Das ergibt eine unter Markennutzern durchgeführte
empirische Untersuchung der weltweit agierenden
Dialogagentur Wunderman. Für die Studie befüragten
die Kommunikationsspezialisten Konsumenten
kategorieübergreifend zu ihrem markenbezogenen
Kaufverhalten. Aus den Antworten und den daraus
resultierenden Loyalitätsprofilen ermittelten
die Forscher die Top Ten der Marken mit den
loyalsten Kunden. Angeführt von Mercedes (1),
gefolgt von BMW (2), Lego (3), Coca Cola (4),
Singapore Airlines (5), Pepsi (6), Disney (7),
Ratiopharm (8), Audi (9) und O2 (10).

Die neuen Analysetechnik (Brand Experience Scorecard)
zeigt auch die konkrete Markenerfahrung in den
einzelnen Branchen. Zu den Branchen-Siegern zählen
im Bereich Auto: Mercedes (1), BMW (2), Audi (3),
Toyota (4) und Ford (5)
Airlines: Singapore Airlines (1), Lufthansa (2),
Ryanair (3), British Airways (4) und Air France (5)
Pharma: Ratiopharm (1), Bayer (2), Roche (3),
Merck (4) und Aventis (5)
Banken: Diba (1), Dresdner Bank (2), Deutsche Bank (3),
Citibank (4) und Commerzbank (5)

(handelsblatt)22.7.2004

Chopard Düfte

Der Lizenznehmer erweitert die Chopard-Duftrange
um den Duft "Infiniment". Die Einführung des
Damenparfüms wird von einer Anzeigenkampagne
werblich begleitet.

(rp)19.7.2004

Vorschrift zur Markennutzung

Total, die viertgrößte Tankstellenmarke in Deutschland
nach Aral, Shell und Esso, vereinheitlicht derzeit den
Auftritt aller Tankstellen und eliminiert Marken wie
Elf und Fina.

Doch in Berlin eröffnete Total eine Minol Station und
verkauft da "Ostalgie" Produkte wie Spreewaldgurken
und F6 Zigaretten.

Hintergrund ist, dass die Marke Minol sonst im nächsten
Jahr verloren ginge. In der EU verliert man die Rechte an
einer Marke, wenn sie fünf Jahre nicht genutzt wird.
In den USA schon nach zwei Jahren.19.7.2004

Bilanzierung von Marken

Vermögenswert Marke
Von Maike Telgheder

Neue Bilanzregeln rücken Marken in den Fokus:
In Zukunft müssen Unternehmen bei einer Übernahme
die gekauften Marken mit ihrem Wert in die Bilanz
einstellen.
Damit wird die Diskussion um Markenbewertung nicht
mehr nur von den Marketingabteilungen geführt.

Welchen Wert haben Marken und wie ermittelt man ihn?
Die Frage wird die Führungsetagen europäischer
Konzerne in den nächsten Monaten stärker beschäftigen.
Denn börsennotierte Unternehmen müssen künftig bei jeder
Firmenübernahme in ihren Bilanzen die erworbenen
immateriellen Vermögenswerte ausweisen - Marken, Patente
oder auch Kundenbeziehungen. Das schreiben die neuen
International Financial Reporting Standards (IFRS) vor,
nach denen börsennotierte Konzerne in der Europäischen
Union ab 2005 ihre Geschäftsberichte erstellen müssen.

Deshalb ermittelt beispielsweise der Henkel-Konzern,
welche immateriellen Vermögenswerte er mit dem Kauf des
US-Konsumgüterunternehmens Dial erworben hat. Dabei geht
es nicht nur um den Wert der Waschmittelmarke Purex und
der anderen Dial-Produkte, sondern unter anderem auch
um die übernommenen Kundenstämme, Auftragsbestände und
patentierte Technologien.

Die neuen Regeln werden mehr Transparenz für den
Kapitalmarkt bringen, aber sie erhöhen auch den
Rechtfertigungsdruck auf das Management. Bei Zukäufen
muss eine viel genauere Bewertung der Akquisition
durchgeführt werden und die muss dann auch offen gelegt
werden.

Wichtiges Novum der neuen Standards ist, dass künftig
bei Unternehmenszusammenschlüssen jeweils ein Konzern
als Erwerber identifiziert werden muss. Einen Merger
of Equals wie bei Daimler und Chrysler, bei dem beide
Unternehmen ihre Buchwerte addiert haben, wird es dann
nicht mehr geben. Bilanztechnisch müssen Fusionen in
Zukunft immer als Erwerb dargestellt werden.

Bei der Ermittlung des Kaufpreises müssen die Unternehmen
künftig eine Vielzahl immaterieller Vermögenswerte
identifizieren und bewerten, die bislang im so genannten
Goodwill subsumiert waren. Marken, Werbung, Lizenzen,
Stillhalteabkommen, Internet Domains, Kundenlisten,
Leasing-Verträge, Computer-Software aber beispielsweise
auch Wegerechte, die in der Energiewirtschaft eine große
Rolle spielen, fallen darunter.

Ein ungeheurer Aufwand, der den Wirtschaftsprüfern einige
neue Aufträge sichern dürfte. Natürlich ist ein Kritikpunkt
an den neuen Standards, dass sie die Abbildung von
Akquisitionen deutlich komplexer und aufwendiger werden
lassen. Aber das ist der Preis, der für die höhere
Transparenz entrichtet werden muss.
Die Kapitalmarktakteure sollen in die Lage versetzt werden,
den Erfolg von Transaktionen besser beurteilen zu können.

Die neuen IFRS/IAS-Regelungen folgen den vor drei Jahren
geänderten US-GAAP-Vorschriften, um eine weit reichende
Übereinstimmung zu erlangen.

Eine weitere wichtige Neuerung der Standards:

Den Goodwill und seine planmäßige Abschreibung
wird es mit IFRS künftig nicht mehr geben.
Statt der subsumierten Gesamteinschätzung der
immateriellen Vermögenswerte müssen Konzerne
die von ihnen erworbenen Firmen künftig jährlich
einer Werthaltigkeitsprüfung (Impairmenttest)
unterziehen und damit die Werte von Marken,
Patenten und Kundenbeziehungen ermitteln und
in ihre Bilanz einstellen.

Allerdings gilt das nur für die Marken zugekaufter
Unternehmen, nicht für die selbst geschaffenen Marken.
Der Wert, den beispielsweise Beiersdorf mit seiner
Marke Nivea kreiert hat - er wird auch künftig nicht
in der Bilanz auftauchen.

Bewertungsanlässe:
Bisher wurden Marken hauptsächlich im Falle eines Kaufs
oder Verkaufs bewertet. Im Marketing diente die
Ermittlung des Markenwertes auch dazu, um zu erfahren,
an welchen Stellschrauben gedreht werden muss,
um die Stellung der Marke positiv zu beeinflussen.

Neue IFRS-Regeln:
Wenn börsennotierte Unternehmen andere Firmen kaufen,
müssen sie den Wert der erworbenen Marken künftig
jährlich bestimmen und in der Bilanz ausweisen.

Eigene Marken:
Der Wert selbst geschaffener Marken wird auch künftig
nicht in der Bilanz aktiviert werden. Deshalb werden
Unternehmen, die organisch wachsen, vom Bilanzbild her
ganz anders da stehen als solche, die durch Zukäufe
gewachsen sind. Das kann sich negativ auf die
Kreditvergabe auswirken, warnen Experten.

Sie empfehlen Firmen, die organisch wachsen,
füreiwillig über den Wert ihrer selbst
geschaffenen Marken im Geschäftsbericht Auskunft
zu geben.
15.7.2004

Profitabel - nur durch Lizenzen

Philips weist im aktuellen Quartalsbericht
für den Bereich Unterhaltungselektronik
€ 87 Mio. Lizenzeinnahmen aus. Ohne diese
hätte die Sparte UE einen Verlust von über
€ 30 Mio. erwirtschaftet.

(ftd)
14.7.2004

Flüchtiger Luxus

Jung, erfolgreich, gut verdienend - es gibt ihn noch,
den erfolgreichen Nachwuchs in den Führungsetagen.
Doch der Handel profitiert nicht von der überquellenden
Kaufkraft. Denn Manager haben einen vollen Terminkalender,
und so sind die Profiteure der Zeitarmut nicht Cartier
und Gucci, sondern Aldi, Amazon und Lidl.

Junge Manager mit ihren Familien sind die perfekte
Zielgruppe, könnte man meinen. Doch tatsächlich tragen
kaufkräftige Verbraucher unter 40 Jahren nicht viel
dazu bei, den Konsum in Deutschland anzukurbeln.

Ihr Problem: Zeitmangel. 36 Prozent der Bürger gehören
zu den "Zeitarmen", ergab eine Studie des Marktforschers
GfK, die am vergangenen Freitag in Nürnberg vorgestellt
wurde.
Nur 27 Prozent - überwiegend Rentner - werden dagegen zu
den "Zeitreichen" gezählt - der Rest bewegt sich in der
Mitte.

Es sind die Jüngeren und dabei insbesondere die Frauen,
die über Zeitstress klagen. "Die Zeitnot scheint weiblich
zu sein", sagte die Marketingexpertin Christa Wehner.
"Kinder und Karriere lassen vielen Frauen zeitlich
besonders wenig Spielraum."

Um das steigende Tempo des Alltagslebens zu bewältigen,
entwickeln die "Zeitarmen", die als besonders ungeduldig
und perfektionistisch gelten, eigene Zeitspar-Strategien.

Außerordentlich lästig ist ihnen das Beschaffen der
Alltagsprodukte. Sie kaufen stärker auf Vorrat ein
und erwerben mehr Fertiggerichte.
Dem Spruch "Wer die Wahl hat, hat die Qual" stimmen rund
drei Viertel aller Gehetzten zu. "Die Leute haben keine Lust,
aus einem zehn Meter langen Jogurt-Regal einen auszuwählen",
sagte Wehner.

Profiteure des Zeitstresses seien daher besonders Discounter
wie Aldi und Lidl. "Dort gibt es zwei Sorten Jogurt.
Das finden die meisten Leute völlig ausreichend."
Auch ein Parkplatz vor der Türe ist für die "Zeitsparer"
ein wichtiges Kriterium, ebenso die schnelle Abfertigung
an der Kasse.
Um Zeit zu sparen, wird auch weniger geschlafen. "Schlaf
ist für manchen offenbar reine Zeitverschwendung", sagte
Wehner. Bei fast jedem zweiten "Zeitarmen" klingelt
bereits nach weniger als sechs Stunden Nachtruhe wieder
der Wecker.

Die klaren Gewinner in der Konkurrenz um Zeit und
Aufmerksamkeit seien dagegen die Medien.
"Man könnte auch sagen, sie seien mit schuld an der
zunehmenden Zeitnot." Besonders das Internet werde
intensiv genutzt, zum ausgiebigen Fernsehen bleibe
allerdings nur am Wochenende Zeit.

Für die Werbung bedeutet das: Sie muss mit neuen
Strategien auf das gewandelte Einkaufs- und
Medienverhalten reagieren.

"Werbung, die Verbraucher mit höherem Einkommen,
aber knappem Zeitbudget erreichen will, muss ihnen
dorthin folgen, wo sie sich aufhalten", sagte der
Geschäftsführer der Münchner Agentur Serviceplan,
Peter Haller, auf der GfK-Tagung.

Er empfahl mehr Online-Werbung, denn da der
zeitknappe Verbraucher während der Woche weniger
fernsehe und häufig unterwegs sei, erreichten ihn
die TV-Werbebotschaften nur selten.

(dpa)12.7.2004

3/4 aller Konsumenten halten einer Marke die Treue

Mehr als drei Viertel der Konsumenten (76,4 Prozent) haben
eine Marke, der sie über viele Jahre hinweg die Treue halten.
Vor allem bei Bier, Kindernahrung und Zigaretten ziehen die
Verbraucher Markenprodukte den günstigeren Alternativen vor.

Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Markenstudie der Hamburger
Marktforscher von dpm-team. Klarer Sieger der Treuemarken ist
Nivea. Jeder Zehnte (10,9 Prozent) will nicht auf diese Marke
verzichten.
In den Treue-Top-5 sind desweiteren Milka (8,1 %), Persil
(6,3 %), Coca-Cola (5,5 %) und Marlboro (4,1 %) zu finden.
Insgesamt nannten die Befüragten ungestützt über 100
verschiedene Marken aus allen Lebensbereichen.

Ein klares Bild ergibt sich bei der Frage, bei welchen
Produktbereichen die Verbraucher echte Markenprodukte,
Handelsmarken oder Produkte von Discountern bevorzugen:
Markenprodukte werden vor allem bei Bier (80,8 %),
Kindernahrung (75,0 %), Zigaretten (71,9 %), Sekt
(69,5 %), Kaugummi (69,3 %), Kosmetik (69,0 %) und
Kaffee (68,7 %) gewählt.

Markenprodukte gelten dabei als "bekannt", "etabliert"
und "beliebt", aber als wenig "preisgünstig".

Anders sieht der Aspekt "preisgünstig" bei Handelsmarken
und Produkten von Discountern aus.
Favorisierte Handelsmarken nennen die Befüragten in
Produktkategorien wie Haushaltsreiniger (33,6 %),
Mineralwasser (31,2 %) und Toilettenpapier (29,4 %).

Dass die Marke bei einigen Produkten sogar nebensächlich
sein kann, zeigt die Entscheidung für bestimmte Produkte
aus einem Discounter. Hier nennen die Teilnehmer
Toilettenpapier (58,1 %), Saft (49,0 %) und
Haushaltsreiniger (44,4 %).

Die Studie basiert auf einer bundesweiten Befüragung
unter 1.078 Personen im Alter von 18 bis 49 Jahren
über das Umfürageportal meinungspool.de. 12.7.2004

Markenanmeldungen

Die Zahl der in Deutschland eingetragenen Marken
verdoppelte sich in den 10 Jahren von 1992 bis 2002
auf 1.000.000 (eine Millionen).

(mm)8.7.2004

Herkunftsland, eine Hilfe oder Bürde?

Es war einmal ganz einfach.
Amerikanisch sein war cool, aus Deutschland kamen
die besten Autos und Hi-Fi kaufte man spätestens
seit dem Walkman aus Japan.

Das ist natürlich eine Vereinfachung und dennoch
hat das Herkunftsland signifikanten Einfluss auf
die Beurteilung von Waren durch Konsumenten.

Nur, diese Beurteilungen scheinen sich immer
schneller zu ändern. "Made in Germany" war über 100
Jahre ein unangefochtenes Qualitätssiegel,
Amerika war über 50 Jahre groovy, cool oder hipp
– je nach Altersgruppe - und Japan war 20 Jahre lang
ein Synonym für Unterhaltungselektronik.

Amerika ist nicht mehr so cool - zumindest aus Sicht
vieler Menschen. NOP World, eine weltweite
Marktforschungsgesellschaft aus New York,
berichtet von abnehmender Popularität und vor allem
abnehmendem Kauf US-Amerikanischer Marken außerhalb
der USA. Grundlage ist die jährliche Befüragung von
30.000 Konsumenten in 30 Ländern. Demnach erleiden
US-Marken wie Coca-Cola, Microsoft, Nike und McDonald’s
Vertrauensverlust bei Konsumenten, da der abnehmende
Respekt vor der Amerikanischen Kultur auf sie abfärbt.
Natürlich ist die Amerikanische Lebensart immer noch
für viele Menschen attraktiv, es gibt kaum Boykotte
oder massive Einbrüche. Es gleicht mehr einer Erosion.

Andere Länder steigen auf.
China und Korea gewinnen an Prestige mit dem Erfolg der
dortigen Hersteller wie Legend, Samsung oder LG. Und
diese wiederum profitieren vom Prestigeanstieg ihres
Herkunftslandes.

Im Zuge der Globalisierung haben sich viele Marken
von ihrem Herkunftsland verabschiedet. "Made by BMW"
statt "Made in Germany", aus "British Telecom” wurde
"BT” und die meist als Englisch bezeichnete Bank
"HSBC" hieß mal "Hongkong and Shanghai Banking
Corporation".

Eine regelmäßige Überprüfung der Relevanz für und des
Einfluß des Herkunftslandes auf eine Marke ist nötig.7.7.2004

Liechtenstein ist Marke

Der Kleinstaat Liechtenstein ist künftig auch eine
internationale Dachmarke.
Eigentümerin ist die Stiftung Liechtenstein.
Die Marke besteht aus einem Schriftzug und einer
stilisierten Krone. Diese enthält sechs Elemente,
die unter anderem die Rolle des Landes als
Wirtschaftsstandort, Finanzplatz und Ferienland
symbolisieren.

(ork)
7.7.2004

Umsatz der deutschen Markenartikler stagniert

Die deutschen Markenartikler haben im vergangenen Jahr
337 Milliarden Euro Umsatz gemacht - genau so viel wie
2002.
Dies gab der Markenverband heute in Hamburg bei der
Präsentation seiner Jahresbilanz bekannt. Danach ist
das Inlandsgeschäft um 0,5 Prozent auf nun 190
Milliarden Euro geschrumpft, während die Exporte um
0,7 Prozent auf 147 Milliarden Euro zulegten.
"Vor dem Hintergrund der extrem schwierigen
gesamtwirtschaftlichen Situation hat sich die
Markenartikelwirtschaft insofern recht beachtlich
geschlagen", erklärt Johann C. Lindenberg,
Verbandsvorsitzender und Chef von Unilever
Deutschland.

Dabei entwickelten sich die verschiedenen Branchen
unterschiedlich: Während die Ernährungsindustrie
den Markenumsatz um 2 Prozent steigerte, musste
der Bereich Markenkleidung ein Minus von 5,5 Prozent
hinnehmen.

Für das laufende Jahr rechnen knapp 48 Prozent
der Mitglieder mit einer Zunahme der inländischen
Umsätze, 29 Prozent gehen von einer Stagnation aus
und 23 Prozent von einem Minus.

(horizont)29.6.2004

IconKids & Youth: Trend Tracking Kids 2004

Die beliebtesten Fernsehwerbungen nach Marken

Mit weitem Abstand sehen die Jugendlichen zwischen
6 und 19 Jahren Werbung von McDonalds am liebsten.
Konkurrent Burger King kommt in den Top Ten hingegen
nicht vor.

Angaben in Prozent

McDonalds 15
Coca-Cola 9
Fanta 6
Kinder 5
Haribo 5
Axe 5
Levis 5
Peugeot 4
Ikea 4
VW 4
weiß nicht/k.A. 25


Beliebteste Beigaben nach Produktarten
Dinge zum Sammeln wie Sticker oder Poster finden
die Jugendlichen zwischen sechs und 12 Jahren
richtig gut.

Angaben in Prozent JungenMädchen
Dinge zum Sammeln (Sticker, Poster) 23 25
Figuren, Anhänger 26 20
Spezielle Lizenzthemen 21 18
Spielsachen 19 18
Modische Accessoires (Schmuck, Tattoos)2 18
Gebrauchsgegenstände (Tasse, Strohhalm)7 9

(wuv)29.6.2004

Werbung treibende wechseln von TV auf elektronische Spiele

Die Werbeausgaben in Spielen, die über Konsolen,
Online- oder kabellose Zugänge angeboten werden,
steigen in den USA beständig.
Das ist ein zentrales Ergebnis der New Yorker
Konferenz "AdWatch: Outlook 2004". Ein Grund
für die zunehmende Beliebtheit dieses Mediums
sind die jährlich steigenden Kosten für TV Spots.
Immer weniger Werbung treibende Unternehmen scheinen
bereit zu sein, dieses Spiel der amerikanischen TV-
und Kabelanstalten mitspielen zu wollen. Statt in TV
zu werben, gehen die Marketers dazu über, ihre Marken
in elektronischen Spielen oder so genannten "Advergames"
zu platzieren. Die größte Nachfürage gibt es für Produkt
Placements in aktuellen Video-Spielen.
Entgegen kommt den Unternehmen, dass sich die Demographie
der Spieler im Laufe der Jahre grundlegend gewandelt hat.
Es ist nicht mehr der männliche Teenager wie vor rund
15 Jahren. Der durchschnittliche Konsolen-Spieler ist
heute 28 Jahre alt und fast jeder zweite Spieler ist
weiblich (44 Prozent).
Von diesen weiblichen Spielerinnen ist die Mehrheit
über 35 Jahre. Für die nächsten zwei Jahre erwarten die
amerikanischen Experten, dass das Interesse vor allem an
mobilen Spielen explodieren wird. "Am Ende des Tages wird
es die größte Herausforderung sein, eine Pampers-Box in
ein Video-Spiel zu integrieren", prophezeit ein
Konferenzteilnehmer.

(asw)
23.6.2004

FCB ist die viertteuerste Fußball-Marke Europas

Der FC Bayern München bleibt die teuerste Marke
im deutschen Fußball. Eine aktuelle Studie ergab
einen Markenwert von 149 Millionen Euro für den Klub,
der als einer der wenigen Bundesligisten über eine
weltweite Fan-Basis verfügt. Auf europäischer Ebene
liegen die Münchner nur auf Platz vier hinter
Manchester United (288 Millionen Euro), Real Madrid
(278 Millionen Euro) und dem AC Mailand (197 Millionen Euro).
Von den deutschen Klubs rangiert außer den Bayern
lediglich Borussia Dortmund unter den Top-Ten Europas.
Der BVB nimmt mit einem Markenwert von 85 Millionen den
neunten Platz ein. Immerhin haben es Schalke 04
(47 Millionen Euro) und Bayer 04 Leverkusen
(40 Millionen Euro) auf die Plätze 14 und 15 geschafft.

(ha)

23.6.2004

Electrolux erwirbt Markenrechte an AEG

Die AEG-Haushaltsgeräte sollen von 2005 an
unter der Doppelmarke AEG-Electrolux auf den
Markt kommen.
Die schwedische Electrolux-Gruppe habe dafür
die Rechte an der Marke AEG erworben, teilt
Electrolux Deutschland mit. Die Rechte lagen
zuvor bei der EHG Elektroholding , die zur
Daimler-Chrysler-Gruppe gehört. Sie wurden von
Electrolux im Rahmen einer Lizenzvereinbarung
genutzt.
Mit der Doppelmarke soll die Zugehörigkeit von
AEG zur Electrolux-Gruppe untermauert werden.
Insgesamt will Electrolux in diesem Jahr 70
Millionen Euro in AEG investieren.

(mas)22.6.2004

TrendProfile: Kunden greifen zur Markenware

Die Marke spielt beim Kauf von Unterhaltungselektronik
eine entscheidene Rolle. Dies geht aus der Studie
TrendProfile des Magazins Stern über den Markt der
′Consumer Electronics′ hervor. Nach der Beratung durch
den Fachhandel, der mit 78 Prozent die höchste Priorität
beim Kauf genießt, folgt mit 68 Prozent die Bekanntheit
der Marke.
Die bekanntesten Elektronik-Marken sind laut TrendProfile
Philips, Siemens, Grundig und Sony. Ihre Bekanntheit
liegt jeweils weit über 90 Prozent. Siemens kommt
allerdings trotz einer Bekanntheit von 98 Prozent nur auf
eine Kaufbereitschaft von 38 Prozent. Spitzenreiter
Philips erreicht dagegen bei einer Bekanntheit von 99
Prozent eine Kaufbereitschaft von 52 Prozent.
Allerdings hat der niederländische Weltkonzern eine
vergleichsweise alte Kundschaft. Die höchste
Kaufbereitschaft erzielt Philips in der Altersgruppe
der 50- bis 59jährigen. Anders Sony; die Bereitschaft
zum Kauf dieser Marke erreicht ihren Peak in der
umworbenen Gruppe der 20- bis 29jährigen.
Dass Marken trotz eines vergleichsweise bescheidenen
Bekanntheit eine durchaus respektable Kaufbereitschaft
erzeugen, zeigt das Beispiel Bang & Olufsen.
Obwohl nur 48 Prozent der Befüragten die dänische
Premium-Marke kannten, erreicht die Kaufbereit
13 Prozent. Im Vergleich zur TrendProfile 2002 konnten
Toshiba ( + 12 Prozent), Thomson (+ 11) und Samsung (+ 9)
ihre Bekanntheit am deutlichsten verbessern.

(wik)
18.6.2004

Gerry Weber kommt erstmals mit Parfüm auf den Markt

Der westfälische Damenmodehersteller Gerry Weber, Halle,
launcht im September sein erstes Parfüm.
Hersteller und Lizenznehmer ist der Kölner
Kosmetikhersteller Muelhens, ein Tochterunternehmen
der Wella-Kosmetiksparte Cosmopolitan Cosmetics.
Zielgruppe der Gerry-Weber-Duft- und Pflegeserie sind
Frauen zwischen 40 und 59 Jahren.
Eine Printkampagne in auflagenstarken Frauenzeitschriften
begleitet die Markteinführung. Ein Gewinnspiel am PoS
mit Verlosung einer Wellness-Reise in ein
5-Sterne-Luxushotel rundet das Marketingpaket ab.

(rp)15.6.2004

Studie - POS-Marketing Report 2004

Was landet in Zeiten der Konsumflaute im Einkaufswagen?
Im Durchschnitt kaufen die Konsumenten zu 28 Prozent
ihre Lieblings-Marke, bei 37,6 Prozent ihrer Einkäufe
greifen sie lieber innerhalb einer Produktgruppe zu
der jeweils günstigsten Marke im Angebot und
bei 24,2 Prozent entscheiden sich die Befüragten
generell für das billigste Erzeugnis.
Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle POS-Marketing
Report 2004 der Wiesbadener Marketingberatung UGW.

10.6.2004

Shiseido launcht FCUK-Duft in Deutschland

Der Kosmetikhersteller mit Sitz in New York
launcht sein Lizenz-Parfüm "FCUK" nun auch
in Deutschland und Österreich.
Lizenzgeber ist der britische Modehersteller
French Connection. Die hiesige Vertriebsgesellschaft
bringt den Duft in einer Variante für Damen und
Herren im Juli in den Handel. Begleitend dazu startet
unter dem Motto "Scent to bed" eine Printkampagne

(rp)
4.6.2004

Ferrari-Pferd genießt Artenschutz

Der Bundesgerichtshof hat dem Ferrari-Pferd,
Markenzeichen des italienischen Sportwagenherstellers,
einen weit reichenden Schutz zugesprochen.
Wer seine Waren ebenfalls mit einem sich
aufbäumenden Pferd schmückt, muss sich auf
Unterlassungsklagen einstellen.
Das hat jetzt ein Hersteller von Computerspielen
erfahren müssen, dessen Lenkräder und Pedale
ebenfalls ein schwarzes Pferd schmückten.
Das Tier sah zwar deutlich anders aus als das
Ferrari-Pferd mit der fliegenden Mähne und dem
aufgestellten Schweif.
Das Pferd auf dem Computerspiel war deutlich
stämmiger, besaß keine fliegende Mähne und
sein Schweif hing zu Boden.
Dennoch befanden die Bundesrichter, dass eine
Zeichenähnlichkeit vorhanden sei. Denn, so die
Begründung des für das Wettbewerbsrecht zuständigen
I. Zivilsenats, es komme auf den Gesamteindruck an.

(tagesschau)3.6.2004

Studie Modetrendsetter

Trendsetter mögen Tommy Hilfiger, Esprit und Nike

Die bevorzugten Modemarken der trendbewussten deutschen
Bevölkerung sind Tommy Hilfiger, Esprit, Nike, Mexx,
Replay, Marco O′Polo, Diesel und Benetton.
Zu diesem Ergebnis kam eine Untersuchung, die der
Werbezeitenvermarkter von ProSibenSat.1, SevenOne Media,
gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut TNS Emnid
durchgeführt hat. Knapp ein Drittel der Deutschen sieht
sich demnach als Mode-Trendsetter.
Zu diesem Personenkreis zählen vornehmlich junge Frauen,
die selbst wenig verdienen, aber durch Eltern oder
Lebenspartner über ein vergleichsweise hohes Budget
verfügen, das sie in Modeartikel stecken. Neben den
genannten Marken bevorzugen die Fashion Victims
Trendsportarten als Freizeitbeschäftigung,
probieren gern neue Produkte und sind nach eigenen
Angaben Werbung gegenüber sehr aufgeschlossen.

(sh)


3.6.2004

Mexx Lizenz

Mexx launcht Waterlove-Duftserie
Der Kölner Kosmetikhersteller Muelhens erweitert
die Parfüm- und Körperpflegeserie seiner
Lizenzmarke Mexx.
Im Juli bringt das Tochterunternehmen der
Wella-Kosmetiksparte Cosmopolitan Cosmetics
den Duft "Waterlove" in einer Damen- und
Herrenvariante auf den Markt.
Zielgruppe sind junge Erwachsene zwischen
18 und 35 Jahren, die "spontan sind,
Neues ausprobieren, aber den eigenen
Idealen treu bleiben", textet das Unternehmen.
Zur Markteinführung startet eine TV-Kampagne
auf reichweitenstarken Privatsendern sowie
Kooperationen mit ausgewählten Zeitschriften.

(rp)3.6.2004

Was macht Kultmarken aus?

Kultmarken sind unabhängig von aktuellen Strömungen
Tradition ist der wichtigste Erklärungsfaktor
einer so genannten Kultmarke. Zu diesem Ergebnis
kommt eine Studie von Media-Logics,
der Marktforschungssparte von Zenith-Optimedia in
Düsseldorf.
In persönlichen Interviews und einer Internetbefüragung
wurden 1000 Konsumenten befüragt, was eine Marke ihrer
Meinung nach zum "Kult" macht.
79 Prozent nannten Tradition, 70 Prozent Authentizität
und 64 Prozent eine "persönliche Verwicklung mit der Marke".
Kultmarken zeichne also vor allem eine "Unabhängigkeit
von aktuellen Strömungen mittels einer unnachahmlichen
Trendkreation aus", resümieren die Autoren.

(rp) 23.5.2004

Chinesische Marken

Chinesische Marken sind auf dem Sprung nach Europa
Jeder besitzt unzählige Produkte "Made in China".
Aber kaum jemand kennt auch nur einen einzigen
chinesischen Markennamen.
Das könnte sich bald ändern, denn immer mehr
chinesische Unternehmen, die bisher nur als
namenlose Auftragsfertiger für westliche und
japanische Multis tätig waren, erwägen unter
eigenem Markennamen den Schritt auf
internationale Märkte.
Kühlschränke von Haier, Laptops von Lenovo, Handys
von TCL, Flachbildschirme von Konka, Mikrowellenherde
von Galanz oder Anzüge von Baoxiniao - all das soll
künftig global vermarktet werden. "Wir befinden uns
in der Mitte einer Revolution", kommentiert Craig
Branigan, Chef der Design-Beratung Landor die Entwicklung.

Fast alle multinationalen Konzerne lassen Produkte in
China fertigen. Bis heute hat es allerdings noch keine
einzige chinesische Marke unter die Top 100 des
jährlichen Business-Week-Rankings geschafft.
Noch konzentrieren sich chinesische Markenartikler auf
den großen heimischen Markt. Experten rechnen jedoch damit,
dass schon in drei bis fünf Jahren in vielen Branchen
chinesische Marken zu den stärksten Konkurrenten westlicher
Hersteller auf internationalen Märkten heranwachsen können.
Der chinesische Computerhersteller Lenovo will schon im
zweiten Halbjahr dieses Jahres in mindestens zwei
europäische Märkte einsteigen, sagt Marken-Direktor Zhu Guang.
Welche, will er bewußt noch nicht preisgeben.

Die Zeiten, in denen "Made in China" als Warnsignal für Ramsch
und Mangelware diente, sind vorbei, viele chinesische Hersteller
wie Lenovo müssen sich in punkto Qualität nicht vor den
Wettbewerbern verstecken. Das Unternehmen hat schon seit den
fürühen 90er Jahren als Zulieferer für viele internationale
Hersteller Erfahrung gesammelt und hält heute einen
Weltmarktanteil von rund 20 Prozent bei PC-Motherboards,
sozusagen das Gehirn des Computers.

Zhang Ruimin, CEO des Elektronikriesen Haier, geht da noch weiter:
"Unser Erfolg in ausländischen Märkten hängt für uns vor allem
von einer Sache ab: lokal ausgerichtete Marken zu schaffen.
Wir müssen den Amerikanern das Gefühl geben, dass es sich bei
Haier um eine amerikanische Marke handelt und nicht um
chinesische Importware". Damit dreht Haier den Spieß um,
denn bisher waren es vor allem amerikanische Konsumgüterkonzerne
wie Procter & Gamble, die sich mit einer gänzlich lokalisierten
Markenkommunikation Marktanteile in China sicherten.

Den meisten chinesischen Neulingen mit globalen Ambitionen
fehlt jedoch die Erfahrung mit internationalem Marketing
und den Präferenzen ausländischer Verbraucher.
"Im wesentlichen gibt es zwei Strategien, mit denen chinesische
Marken in den internationalen Wettbewerb treten",
sagt Dr. Nicolas Ziegler, Manager bei der Unternehmensberatung
BBDO Consulting. "Zum einem versuchen chinesische Unternehmen
durch Vertriebskooperationen mit großen Händlern in einen
ausländischen Markt einzusteigen. Sie minimieren so ihre Werbe-
und Marketingkosten, und lassen die gute Qualität ihrer Produkte
für sich sprechen." Beispiel ist der chinesische
Fernsehgerätehersteller Changhong, der seine Produkte bei
Wal Mart unter den Namen "Apex Digital" vertreibt.
Zum anderen, so BBDO-Berater Ziegler, besetzten chinesische Marken
gerne zunächst Nischensegmente wie beispielsweise Haier mit seinen
Mini-Kühlschränken, bevor sie ihre Wettbewerber in profitableren
Marktsegmenten attackieren.

Im Geschäft mit dem Endkonsumenten bieten Discountketten
chinesischen Marken eine profitable Bühne, die eigene Marke -
flankiert durch gezielte PR - bei preisbewussten Käufern bekannt
machen. Der Discounter bürgt im Gegenzug für die gute Qualität
der neuen Marke. Der Trend zum Discount und Smartshopping könnte
chinesischen Marken, die sich fast immer über einen noch
niedrigeren Preis vom Wettbewerb differenzieren können,
den Eintritt in westliche Märkte noch erleichtern.


HANDELSBLATT19.5.2004

Unternehmenswert

Marketing-Potenzial ungenutzt
Deutsche Marketeers bleiben bei ihrem Beitrag zur Steigerung
des Unternehmenswertes hinter ihren Möglichkeiten. Für sie
ist das unternehmensstrategische Handeln weit weniger wichtig
als die marktorientierte Unternehmensführung.

Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Marketing und
Unternehmenswert - eine Erfolgsstory?".
Der in Zusammenarbeit mit dem Marketing Forum,
Dr. Philip Kotler (Northwestern University), und dem
Assekuranz Marketing Circle in Deutschland vorgenommene
internationale Vergleich von Marketing-Funktionen zeigt,
dass Marketers zwar die richtige Intention haben, Kunden-
und Aktionärsnutzen zu steigern. Sie verharren jedoch
meist in traditionellen Aufgaben: Kundenbedürfnisse wecken,
Produkte auf Kundenanforderungen ausrichten und Umsatz
steigern. Firmen mit wertorientierten Zielen im Marketing
erzielen dagegen einen um sechs Prozentpunkte höheren
Total Shareholder Return.

Weitere zentrale Ergebnisse der internationalen Studie
zum wertorientierten Marketing:

Marketers haben zwar den Anspruch für strategisches Handeln,
agieren jedoch nicht so, dass sie maximalen ‚Shareholder Value’
erreichen:
Deutsche Marketers bewerten das Ziel Weiterentwicklung
der Unternehmensstrategie mit 35 Prozent weniger wichtig
als marktorientierte Unternehmensführung mit 63 Prozent
– international ist dies genau umgekehrt.
Marketers sind gut im Schaffen von Kundenwert,
können jedoch ihren Beitrag kaum genau quantifizieren
und unternehmenswert-orientierte Steuerung umsetzen –
Marketers in Deutschland stimmen Aussagen zur Konzentration
auf profitabelste Produkte und Kunden erheblich weniger zu
als der internationale Durchschnitt (40 % zu 70 %).
Marketers haben Kernkompetenzen in klassischen
Marketingaufgaben, könnten aber das Marketing auf eine
noch erheblich strategischere Ebene heben:
Teilnehmer aus Deutschland bewerten ihre Fähigkeit
zum aktiven Realisieren der Geschäftsstrategie mit
44 Prozent niedriger als international (74 Prozent)
– nur 14 Prozent der Teilnehmer, in Deutschland 10%,
sehen die primäre Aufgabe, Marketing auf der Agenda
des Vorstands zu verankern.

(asw) 19.5.2004

Mund-zu-Mund Propaganda

Mund-zu-Mund-Propaganda ist für die tägliche
Entscheidungsfindung wichtig: Über 75 Prozent
der Verbraucher vertrauen bei der Produktauswahl
Empfehlungen von Freunden und Bekannten.
Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie
der internationalen Mediaagentur Mediaedge:cia, London.
Die Agentur untersuchte, wer Mund-zu-Mund-Propaganda
betreibt, ob sich diese Personen je nach Produktkategorie
unterscheiden und welche Möglichkeiten es gibt,
sie über die Medien anzusprechen.

Der Analyse zufolge mischt ein weitaus größerer Anteil
der Bevölkerung als bisher angenommen aktiv bei der
Mund-zu-Mund-Propaganda mit. Personen, die häufig
Empfehlungen aussprechen, "Transmitter" genannt,
zeichnen sich durch deutliche Verhaltensweisen aus:
Sie gehören in ihrer jeweiligen Kategorie zu den
starken Verwendern und sind dementsprechend gut
informiert. Sie haben ein hohes Markenbewusstsein,
achten verstärkt auf Werbung und nutzen die
vorhandenen Kommunikationskanäle
überdurchschnittlich.

Die Mehrzahl der Bevölkerung gehört in mindestens
einer Kategorie zu den Transmittern. Allerdings
unterscheiden sich diese Personen je nach
Produktkategorie stark voneinander - auch in Bezug
auf ihr Mitteilungsbedürfnis. Dieser Impuls kann
von den Produkten kommen, aber auch von dem
Werbeauftritt oder von der Marke selber.

Die Forscher empfehlen, Mund-zu-Mund-Propaganda
als grundlegende Philosophie in alle Bereiche der
Marketing-Strategie einzubinden. Marketeers sollten
ihre laufenden Programme überprüfen und sich in der
Kommunikation verstärkt auf Transmitter konzentrieren.
Eine Möglichkeit wäre, sie in den verschiedenen
Kommunikationskanälen durch Promotions, Treuekampagnen,
Mitglieder-werben-Mitglieder-Initiativen etc. aktiv
einzubinden. Die Analysten der Agentur befüragten für die
Studie "Where′s Debbie?" 10 000 Personen in Großbritannien.

(handelsblatt)14.5.2004

Abnehmendes Image von US Marken

Das Image von US-Marken wie McDonalds, Coca-Cola,
Nike und Microsoft verliert im Zuge der zu beobachtenden
geringeren Wertschätzung der US-amerikanischen Kultur.

Einer neuen Studie des internationalen
Marktforschungsinstituts NOP World zufolge ist die
Beliebtheit von US-Marken im vergangenen Jahr
signifikant zurückgegangen, während Labels, die als
"nicht-amerikanisch" wahrgenommen werden, in ihrer
Bewertung relativ konstant bleiben.
Wie NOP berichtet, ist der Anteil der nicht-
amerikanischen Konsumenten, die Coca-Cola "vertrauen",
von 55 Prozent auf 52 Prozent, der von McDonalds von
36 Prozent auf 33 Prozent gefallen. Auch Nike
(von 56 auf 53 Prozent) und Microsoft (von 45 auf 39
Prozent) müssen Einbussen bei der Imagebewertung
hinnehmen.

Befüragt zu den Assoziationen mit "Ehrlichkeit" fällt
Coca-Cola von 15 auf 18 Prozent, McDonalds von 19 auf
14 Prozent, Nike von 14 auf elf und Microsoft von 18
auf zwölf Prozent. Insgesamt ist die Verwendung von
US-Marken von 30 auf 27 Prozent gesunken, während der
Gebrauch nicht-amerikanischer Marken mit 24 Prozent
konstant bleibt.

Der Prozentsatz von Konsumenten, die glauben,
dass Ehrlichkeit ein wichtiges Attribut
amerikanischer Kultur ist, liegt in einer Reihe von
wichtigen Märkten wie Frankreich, Italien, Deutschland,
Spanien und der Türkei unter 50 Prozent.
In Deutschland glauben nur 31 Prozent der Konsumenten,
dass Ehrlichkeit ein amerikanischer Kulturbestandteil sei,
in Saudi-Arabien sind es gerade einmal 23 Prozent.
NOP befüragte im Rahmen der Studie 30 000 Menschen.
Die Untersuchung erfolgte zwischen Januar und März,
in einer Periode, die durch die wachsende Krise im Irak
gekennzeichnet war.
12.5.2004

Marken in China

Was findet die zukünftige Elite cool?

Chinas Studenten haben eine Schwäche für deutsche Marken.
Das ergab eine Umfürage bei 1 200 Hochschülern in Peking
und Shanghai. Auf der Liste der Lieblingsmarken erreicht
Adidas immerhin den dritten Platz. BMW ist nach dem
Urteil der Jungakademiker die coolste Automarke,
noch vor Mercedes und auch vor Volkswagen,
dem ausländischen Hersteller mit der längsten
Fertigungstradition im Reich der Mitte.
Auf Platz eins des Marken-Rankings steht Nike.
Danach folgt Sony. Auf den weiter hinten liegenden
Plätzen rangieren so prominente amerikanische
Global Player wie Microsoft, IBM und Coca Cola.
Bei der Auswertung fanden die Marktforscher auch
zahlreiche Hinweise für eine optimistische Grundstimmung.
72 Prozent der befüragten chinesischen Studenten sieht
der Zukunft positiv entgegen. "Mehr als jede andere Gruppe
sind diese Menschen auch bereit, das Leben nach ihren
Vorstellungen zu gestalten", meint der Verleger
Huang Hung, der zusammen mit der PR-Agentur
Hill & Knowlton und Sinomonitor International
die Trendstudie "Cool Hunt" durchgeführt hat.
Es verwundert daher auch nicht, dass 64 Prozent
der Jungakademiker nach dem Studium eine Karriere
in der Selbständigkeit anstreben - vor allem in
Shanghai.
12.5.2004

Barbie Lizenzen

Mattel baut Barbie zur Modemarke aus

Mit neuen Lizenzprodukten will Mattel seine
Abhängigkeit vom Spielwarenmarkt verringern.
Höhepunkt ist eine Barbie-Damenkollektion,
die 2005 kommen wird. Im Zentrum des Mattel-
Events beim International Licensing Summit
stand Ende März bereits die Damenkollektion
′Barbie Couture′, die aber bisher nur in Japan
vertrieben wird. Für das kommende Jahr ist der
Europa-Start geplant. In Deutschland, wo der
weltweit größte Spielwarenhersteller aus El Segundo,
Kalifornien, mit Marken wie Barbie, Hot Wheels
und My Scene ebenfalls an der Spitze steht
(Marktanteil: zehn Prozent), hängt bisher nur die
′Barbie Kids Fashion′ für Mädchen zwischen drei
und neun Jahren in den Läden.

Neben ′Barbie Couture′ - der Lizenznehmer für Europa
steht noch nicht fest - plant Mattel weitere neue
Produkte außerhalb des Spielwarensegments.
Im Herbst soll es das erste ′Barbie Parfum′ geben,
Partner ist der Kosmetikriese Puig, Barcelona.
In der zweiten Jahreshälfte wird Mattel wieder
verstärkt werben. Geplant ist etwa ein TV-Spot für
das ′Barbie Magazin′, das der Egmont-Verlag, Berlin,
herausbringt.

(w+v)7.5.2004

Markentreue

"Markentreue bei Wasser höher als bei Bier"
Jeder dritte Internet-Nutzer (31,2 Prozent)
ist auf eine ausgewählte Mineralwassermarke
fixiert.
Dagegen hat die Mehrheit der Biertrinker zwar
eine Anzahl unterschiedlicher Marken in der
engeren Wahl, aber nur jeder Fünfte (21,1 %)
ist seinem Bier wirklich treu - so das
Ergebnis einer Markenstudie des Hamburger
Marktforschungsunternehmens DPM-Team.

Am stärksten ist das Markenbewusstsein der
deutschen Konsumenten bei Zigaretten ausgeprägt:
Mehr als die Hälfte der Raucher (57,3 Prozent)
sind ihrer einmal gewählten Marke treu.
Dabei fühlen sich Frauen mit 63,4 Prozent
deutlich stärker ihrer Zigarettenmarke verbunden
als Männer (52,3 Prozent).

Die Studie basiert auf einer bundesweiten
Befüragung unter 1050 Personen im Alter von
18 bis 49 Jahren, die im März 2004 über das
Umfürageportal meinungspool.de repräsentativ
im Internet erhoben wurde.
4.5.2004

Dessert

Molkerei Müller erwirbt Lizenz für Cadbury Dessertprodukte
Das Dessertgeschäft hat nach Angaben der Molkerei Müller
in Aretsried einen Wert von 50 Millionen Pfund.
Müller baue damit seinen Marktanteil im traditionellen
Dessertbereich aus und wird Marktführer.
30.4.2004

Image von Discountprodukten

Markenartikler dürften angesichts der Resultate
des aktuellen HORIZONT-Markenbarometers erschüttert
sein:
Fast drei Viertel der Befüragten (73 Prozent) halten
Discount-Produkte im Vergleich zu Markenartikeln für
gleich gut oder gar besser.
Nur 20 Prozent der Verbraucher halten sie dagegen
für schlechter oder viel schlechter.
Sogar der Service der Discounter kommt äußerst gut
weg: 70 Prozent haben noch nie schlechte Erfahrungen
gemacht und lediglich 18 Prozent manchmal.

Als Grund für die günstigeren Preise von Aldi und Co
nennen die meisten Verbraucher das schmalere Sortiment
sowie den Einkauf großer Mengen (jeweils 55 Prozent
der Befüragten). Der beliebteste Discounter ist Aldi,
der von 50 Prozent der Befüragten am häufigsten
fürequentiert wird. Auf den weiteren Plätzen folgen Lidl
(22 Prozent), Plus (9 Prozent) und Penny (7 Prozent).
Für die Studie wurden im November und Dezember 2003
2013 Personen ab 16 Jahren von IMAS international
befüragt.

(horizont)29.4.2004

Markenübernahmen Studie

Mit der Umbenennung einer etablierten Marke
sind Unternehmen in den meisten Fällen erfolglos.
Dies zeigt die Studie ′Auswirkungen des
Markennamenwechsels auf den Markenwert′ der
Universität Mannheim. Danach sind nur ein Fünftel
der Umbenennungen von Marken ein Gewinn für das
Unternehmen. Der Rest mindert den Markenwert und
kann die mit der Neupositionierung der Marke
angestrebten Ziele nicht erreichen.
Ein neuer Name, so die Studie, komme einer neuen
Marke gleich. Die Marke müsse praktisch von Grund
auf neuaufgebaut werden.
Positive Assoziationen und garantierte
Nutzenversprechen können nicht einfach
auf den neuen Markennamen übertragen werden.

(horizont)28.4.2004

LC1

Müller Milch relauncht Nestle LC1
Der Probiotik-Pionier Nestle LC1, der seit Sommer 2003
vom Lizenznehmer vermarktet wird, zeigt sich mit einem
Relaunch und einem neuen TV-Spot. Der Auftritt
kommuniziert die positiven Auswirkungen des Joghurt für
die Darmflora. Neben Vater, Mutter und Sohn am
Frühstückstisch zeigt das Commercial daher animierte
LC1-Männchen, die im Darm ihre Arbeit verrichten.
28.4.2004

Markenpiraterie

Markenpiraterie zerstört 70.000 Jobs

Die Schwemme gefälschter Markenprodukte kostet
nach Einschätzung von Experten tausende von
Arbeitsplätzen. "Produktpiraterie nimmt weltweit
explosionsartig zu", sagte Volker Spitz,
Vorsitzender der Vereinigung zur Bekämpfung von
Produktpiraterie, in München.

Statistisch sei in Deutschland bereits jedes
zwölfte Markenprodukt gefälscht.
Plagiate machten inzwischen zehn Prozent des
Welthandels aus und zerstörten jährlich bis zu
70.000 Arbeitsplätze allein in Deutschland.
Die Vereinigung rief die Verbraucher auf,
auf den Kauf von billigen, aber offenbar
gefälschten Markenprodukten zu verzichten.
Zum Teil würden die Plagiate in Kinderarbeit
hergestellt.

Zu einer Hochburg der Markenpiraterie hat sich
nach Einschätzung von Experten China entwickelt.
Dort sei sei das Kopieren von T-Shirts, Jeans,
DVDs, Spielwaren, Software oder Autoteilen zu
einem eigenständigen, hochprofitablen Industriezweig
geworden. Spitz fordert, dass die Europäische Union
Druck auf die Staaten ausüben müsse, in denen
besonders viel gefälscht wird. Dort müssten die
gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen werden,
um gegen Markenpiraterie vorgehen zu können.

(tagesschau)28.4.2004

Jugendmarken

Nike und Adidas sind für Jugendliche die Marken-Favoriten.
Um angesagt zu sein, müssen die Marken dabei von jedermann
getragen und in Werbung und Medien präsent sein.
Das ist die Kernaussage der Studie ′Bravo Faktor Jugend 7′
von der Bauermedia KG (Hamburg).
Basis sind Interviews mit 738 Zwölf- bis 18-Jährigen.28.4.2004

Möbellizenz

In Lizenz von National Geographic
kommen Möbel und Einrichtungsaccessoires auf den US Markt.
Nach der erfolgreichen Hemmingway Lizenz ein weiterer Versuch,
die Schwäche von Martha Stewart auszunutzen.
28.4.2004

Jugend

Bravo Faktor Jugend die Siebte: Jugendliche Lebenswelten
Die zentrale Botschaft der siebten Studie ′Marken und Trends′
aus der Forschungsreihe Bravo Faktor Jugend:
Jugendliche finden sich selbst zuverlässig, vernünftig
und normal, wären aber gerne selbstbewusst, erfolgreich
und cool.
Beim Konsum orientieren sie sich gerne an anderen
und setzen auf bekannte Marken und Geschäfte.
Was Marken in den Fokus bringt?
Die Clique und die Präsenz der Marke in Werbung und
Medien sind die beiden Kernpunkte, die hier ganz
vorne stehen.

71 Prozent der Jugendlichen gehen davon aus,
dass das Aussehen in der Zukunft wichtiger sein wird
als der Charakter. 58 Prozent glauben, dass Jugendliche
ihr Geld schneller ausgeben werden und 77 Prozent erwarten,
dass Markennamen immer wichtiger werden.
Durchgeführt wurde die Studie, die auf Interviews mit 738
Jugendlichen basiert, vom Institut Iconkids & Youth
im Auftrag von Bauer Media. In 15 Produktbereichen wurden
108 Marken gestützt abgefüragt, in 7 weiteren Produktbereichen
wurden Marken ungestützt erhoben.

(horizont)28.4.2004

Marken gegen Discount

Oetker-Marken stemmen sich erfolgreich gegen Discount-Boom

Der Lebensmittelriese lässt sich auch in
Geiz-ist-geil-Zeiten nicht stoppen und hat
im vergangenen Jahr im In- und Ausland beim
Umsatz mit seinen Markenprodukten deutlich
zugelegt.
Jeden vierten Euro nimmt das Bielefelder Unternehmen
dabei mit Pizza ein. Jetzt liebäugelt Oetker zudem
mit dem Einstieg in den Markt für Wellnesskost.

Die internationalen Erlöse des Oetker-
Lebensmittelgeschäftes wuchsen um 5,6 %
auf 1,12 Mrd. €, sagte Firmenchef August Oetker
am Dienstag in Bielefeld. "Unser Wachstum in
kritischer Zeit ist ein Beweis dafür,
dass starke Marken ihre Geltung beim
Verbraucher behalten." Fast jeden zweiten Euro
setzte das Unternehmen 2003 im Ausland um.
Tiefkühlpizza sei weiter wichtigstes Segment
der Produktpalette. Hier erzielte Oetker 27 %
des Umsatzes (Vorjahr: 26 %) und blieb mit
37,5 % Marktanteil in Deutschland Marktführer
- ebenso in acht weiteren der elf Oetker-
Sortimente.
Auch im europäischen Ausland nehme Oetker
häufig Spitzenpositionen ein.
"Es leiden vor allem die wenig profilierten
Marken unter der Discounter- und Geiz-Hausse",
schilderte Oetker. Trotz des getrübten Konsumklimas
in Deutschland habe Oetker im Inland beim Umsatz
um 2,6 % auf 581 Mill. € zugelegt. Damit wuchs
Oetker mehr als doppelt so stark wie die deutsche
Ernährungsbranche. Der Auslandsumsatz kletterte
um 9,2 % auf 539 Mill. €. Zur Ertragslage gab es
keine konkreten Angaben, sie sei jedoch
"zufürieden stellend". Oetker rechnet für 2004
ebenfalls mit einem guten Geschäftsjahr.
28.4.2004

Duft Marken

"Top Ten der Düfte"

Frauen Deutschland:
1. Flower by Kenzo
2. Dolce & Gabbana Light Blue
3. Davidoff Cool Water Woman
4. Chanel No. 5
5. Laura Biagiotti Roma
6. Jil Sander Sun
7. Joop! Femme
8. Glow by J-Lo, Jennifer Lopez
9. Escada Ibiza Hippie
10. Laura by Laura Biagiotti"

Männer Deutschland
1. Jean Paul Gaultier Le Male
2. Davidoff Cool Water
3. Fahrenheit, Dior
4. Hugo by Hugo Boss
5. Baldessarini, Hugo Boss
6. Boss, Hugo Boss
7. L′Eau d′Issey pour Homme, Issey
8. Davidoff Echo
9. Laura Biagiotti Roma Uomo
10. Gucci Rush for Men28.4.2004

Markensuche bei Google

Die meistgesuchte Marken
bei Google im Januar 2004

1. aldi
2. ikea
3. bmw
4. hp
5. deutsche bahn

(www.google.de/press/zeitgeist.html)

29.3.2004

Entwicklung

Deutsche vertrauen Traditionsmarken,
aber Handelsmarken legen zu

Markenklassiker wie Nivea, Persil, Schwarzkopf,
Siemens, Miele, AOL, TUI und Sparkasse genießen
weiterhin das meiste Vertrauen der Deutschen.
Allerdings haben die Traditionsmarken ihre
Vorreiterrolle nicht gepachtet.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Neuauflage der
Reader′s Digest-Studie "European Trusted Brands 2004".
Ihr zufolge sind für die deutschen Konsumenten mehr
Marken vertrauenswürdig denn je.
Damit wird es für die Marken-Klassiker aufwändiger,
ihre Spitzenposition auf Dauer zu halten

Gleichzeitig haben die als günstiger geltenden
Handelsmarken ihren Platz in der Gunst der
Verbraucher erobert - allen voran Aldi.
Bei der Frage nach dem vertrauenswürdigsten
Handelsunternehmen vereinigte der Discounter 22 %
der Verbraucherstimmen auf sich, Edeka erreichte 11
und Lidl 8 %.
Offenbar weiß der Verbraucher, dass auch hier
"Markenprodukte" mit angeboten werden und
dass selbst die mit einem Handelslabel
gekennzeichnete Ware überzeugen kann,
wenn Qualität, Preis und Leistung stimmen.

Auffällig sind auch die Akzentverschiebungen
in der Kategorie der vertrauenswürdigsten Marken.
Bei den Automobilen punktete Volkswagen knapp
vor Mercedes, bei der Bekleidung C&A vor Hugo Boss.
Immer mehr Deutsche haben offenbar einen sehr
kritischen Blick für das Verhältnis von Preis
und Leistung.

Die Befüragten nannten in 29 Produktkategorien
über 4.800 Marken - ein Zeichen dafür,
wie stark Marken inzwischen konkurrieren.
23.3.2004

Baby Namen

Babies in den USA werden nach Marken benannt

Wie eine Untersuchung ergab, wenden sich Amerikaner
immer stärker der populären Kultur zu, wenn es um
die Namensfindung für ihr Baby geht.
Zwei Jungen, einer in Michigan und einer in Texas,
wurden sogar ESPN getauft, nach dem populären
Sportfernsehkanal.
Psychologie Professor Cleveland Evans entdeckte den
Trend bei der Analyse der US Social Security Daten
von 2000. Prof. Evans von der Bellevue Universität
in Nebraska, studiert Baby Namen in den USA seit
25 Jahren. "Darin liegt kein Unterschied zum 19.
Jahrhundert, als Eltern ihre Kinder "Ruby" oder
"Opal" nannten. Es zeigt ihre Hoffnungen."
Prof. Evans fand Auto Modelle als Inspirationsquelle.
22 Mädchen wurden als "Infiniti" angemeldet,
während 55 Jungen auf "Chevy" hören und fünf
Mädchen auf Celica.
Sieben Jungen tragen den Namen Del Monte
- nach der Nahrungsmittelmarke - und nicht
weniger als 49 Jungen wurden Canon benannt,
nach der Kamera.
Designer Firmen und Bekleidungsmarken waren
ebenso präsent mit nahezu 300 Mädchen namens
"Armani", sowie sechs Jungen namens
"Timberland" and sieben "Denim".
In manchen Fällen hatten die Eltern
offensichtlich andere Dinge im Sinn,
sechs Jungen wurden nach einem Cognac
"Courvoisier" benannt.

(http://www.bbc.co.uk)
9.3.2004

Bilanzierung von Marken

Bilanzierung von Marken wird ab 2005 Pflicht
Zur Markenbewertung wurden zahlreiche Ansätze
und Modelle zur Markenwertberechnung entwickelt.
Grob lassen sie sich nach der Herkunft der
Anbieter in marketing- oder finanzorientierte
Modelle sowie Kombinationsmodelle einteilen.
Rund 30 Markenbewertungsverfahren existieren
derzeit. Die Vielzahl der Verfahren und die
teilweise großen Differenzen bei den errechneten
Werten haben jedoch zu Unsicherheit geführt.
Transparenz in die Methoden zur Markenbewertung
bringt nun die neue Studie von absatzwirtschaft
und PricewaterhouseCoopers.
Anhand eines fiktiven Modellunternehmens, für das
die Nürnberger GfK die Daten zur Verfügung stellte,
bewerten neun führende Anbieter von monetären
Markenbewertungsansätzen das Unternehmen.
So werden die unterschiedlichen Sichtweisen der
Ansätze transparent und nachvollziehbar gemacht.
Aktuell ist das Thema nicht zuletzt deshalb,
weil die Bilanzierung von Marken bei Transaktionen
ab 2005 Pflicht wird.

(http://www.absatzwirtschaft.de)
18.2.2004

Namenwechsel gefährdet den Markenwert

Obwohl Marketeers in der Marketing-Praxis aus
strategischen Gründen Markennamen wechseln,
schenkte die wissenschaftliche Forschung diesem
Phänomen bisher wenig Beachtung. Jetzt untersucht
ein Beitrag des Institut für Marktorientierte
Unternehmensführung (IMU) der Universität Mannheim
die bei dieser Strategie vorherrschenden Alternativen,
den schlagartigen und den schrittweisen Namenswechsel.
Die Wissenschaftler füragen, inwieweit sich der von den
Konsumenten wahrgenommene Wert einer bestehenden Marke
auf eine andere Marke übertragen lässt und welche Rolle
die zwei postulierten Strategieoptionen spielen.
Die empirische Überprüfung der Hypothesen zeigen,
dass der Wechsel des Markennamens eine erhebliche
Bedrohung für den Markenwert darstellt.

(www.absatzwirtschaft.de)
18.2.2004

Bekannteste Marke der Welt gekürt

Google ist die bekannteste Marke der Welt.
Nach einem von Interbrand in Zusammenarbeit
mit der Zeitschrift Businessweek veröffentlichten
Ranking der 100 einflussreichsten Marken des
Jahres 2003, hat die Suchmaschine die größte
Popularität.
Platz zwei belegt die Computermarke Apple,
gefolgt vom Automobilkennzeichen Mini.
Coca-Cola, Samsung und Ikea kamen auf die
Ränge vier bis sechs, gefolgt von Nokia, Nike,
Sony und Starbucks.

In der Region Europa & Afürika kann sich das
schwedische Möbelhaus Ikea über die Popularität
seiner Marke füreuen.
Die Fluglinie Virgin und der Handyhersteller Nokia
folgen auf den Plätzen zwei und drei. Die deutsche
Automarke BMW wurde an fünfter Stelle gelistet.
Erstmalig auch unter den bekanntesten zehn Marken
war der Fußballclub Real Madrid auf Platz Nummer
sieben.

Apple wurde in den USA und Kanada zum
bekanntesten Kennzeichen gekürt,
gefolgt von der Marke des Discounthändlers Target.
In der Asien-Pazifik-Region waren es Sony, Samsung
und Toyota, in Lateinamerika kam die Zementmarke
Cemex, gefolgt von Corona und Bacardi auf den
ersten Platz.

An der Umfürage konnte sich jeder beteiligen,
der einen Internetzugang hatte.
Insgesammt stimmten 4.000 Person ab.

(juk)
17.2.2004

Servie-Tipp: Mehr Realismus bei E-Games durch echte Marke

Product Placement in Computer- und Videospielen stößt
bei Verbrauchern auf hohe Akzeptanz. Ob Creative, On Set
oder Verbales Product Placement, die Gamer sind sich
mehrheitlich einig: Echte Marken erhöhen nicht nur die
Realität der Spiele, sie steigern auch die Glaubwürdigkeit
platzierter Marken und Produkte. Zu diesem Ergebnis
kommt eine repräsentative Untersuchung von TNS Emnid
unter Deutschlands Internetnutzern, die zugleich
Computer-, Konsolen- und/oder Mobile-Gamer sind.
71 Prozent sind der Auffassung, dass echte Marken auf
Banden oder Trikots, beispielsweise im Verlauf eines
Fußballspiels, nicht stören würden. Wiederum ein Drittel
der Befüragten betont, dass die Nutzung echter Produkte
- im E-Game virtuell integriert - ebenfalls nicht stören
würde. Jeder zweite Befüragte hält gar die Spielsoftware
für realistischer, wenn die Anbieter echte Marken und
Produkte integrieren. Außerdem würden in Spielen
platzierte Marken bei immerhin 20 Prozent der befüragten
Zielgruppe positiv zur Markensympathie beitragen.
Weitere Studienergebnisse werden auf dem Kongress
GFM-World, Games for Marketing, der am 24. März 2004
in Berlin stattfindet, vorgestellt.

(www.absatzwirtschaft.de)


11.2.2004

Best Brands Award für Adidas, Haribo und Siemens

Die Gewinner des Best Brands 2004 Award stehen fest:
Adidas siegt in der Kategorie "Stärkste Produktmarke",
Haribo in der Kategorie "Dynamischste Produktmarke"
und Siemens in der Kategorie "Beste Unternehmensmarke".
Best Brands ist ein Markenranking auf Basis eines
ausgewogenen, repräsentativen Studiendesigns. Die
Studie wurde von der GfK Marktforschung durchgeführt.
Initiatoren des Preises sind neben der GfK die
Agenturgruppe Serviceplan, Seven-One Media, die
"Wirtschaftswoche" und der Markenverband.
Die Gewinner bekommen Medialeistungen im Wert von
einer Million Euro.

(kj)
10.2.2004

Studie: Verbraucher zählen auf die Marke

Das Markenbewusstsein der Deutschen ist
nach wie vor hoch.
Weder die Euro-Umstellung noch die mit
der wirtschaftlichen Lage verbundene
Stimmung in Deutschland können daran
etwas ändern.
Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle
Befüragung.

Mittels der Semiometrie, einem Instrument
zur exakten Erfassung von Einstellungen,
Werten und Präferenzen, wurden drei
Käufertypen mit unterschiedlichem
Markenbewusstsein ermittelt.

Für die "prestigeorientierten Markenkäufer"
(35 Prozent der Bevölkerung), bei denen
Männer und Jüngere überrepräsentiert sind,
spielen Image und soziales Ansehen eine
große Rolle. Marken stehen in dieser Gruppe
für Lebensgefühl, Exklusivität und Individualität.

Für die "loyalen Markenkäufer" (30 Prozent)
steht die Sicherheit und das Vertrauen in die
Marke im Vordergrund. Da es sich hier vor allem
um ältere Personen mit hoher Bildung handelt,
spielt der Preis wegen ihres eher hohen
Einkommens keine Rolle.

Besonders auf den Geldbeutel achten beim Einkauf
hingegen die "preisorientierten Käufer"
(35 Prozent). Sie wollen besonders günstig
einkaufen und interessieren sich darum vor allem
für No-Name-Produkte. Ihre Aufgeschlossenheit
und Neugier für ein neues Produkt ist im
Gegensatz zu den anderen Gruppen relativ hoch.
Die preisbewussten Käufer verfügen tendenziell
über eine geringe Bildung und ein geringeres
Einkommen.

(www.horizont.de)
5.1.2004

Ebay ist die populärste Marke Deutschlands

Die Unternehmensmarken des modernen Handels
sind die beliebtesten Brands in Deutschland.
Vor drei Jahren noch hatten die Telekommuni-
kationsmarken die Nase vorn. Zu diesem
Ergebnis kommt die Werbeagentur Young & Rubicam
in der mittlerweile vierten Untersuchungswelle
ihres "Brand Asset Valuator", der nach Meinung
von Y&R "weltweit größten Studie zu Marken und
deren Beziehung zum Verbraucher".
Danach ist das Internet-Aktionshaus Ebay die
populärste Marke in Deutschland.
In der vorherigen Untersuchungswelle im Jahr
2000 war die ehemalige New-Economy-Marke gar
nicht in den Top 10 vertreten. Auch die Web-
Suchmaschine Google beamt sich unter die
obersten zehn Brands.
Noch weitere fünf Handelsunternehmen und
-formen sind neu im Ranking: Ikea - aus dem
Stand auf Platz 3 -, Lidl, Fielmann,
Media-Markt und Payback.
Eine traditionelle Herstellermarke befindet
sich nicht mehr unter den Top 10.

(rp)
25.11.2003

EU-Kommission beklagt Zunahme der Markenpiraterie

Allein in den ersten sechs Monaten dieses Jahres
verzeichneten die Zollbeamten 50 Millionen
nachgemachte Artikel, gab die EU-Kommission am
Montag bekannt. Im Gesamtjahr 2002 lag die
Gesamtzahl bei 80 Millionen Produkten.
Den stärksten Zuwachs hatten gefälschte Handys,
Kleidung und Kosmetika. Zwei Drittel der Imitate
stammen aus Asien, vor allem aus China und Taiwan.
Sämtliche Gebrauchswaren sind mittlerweile eine
potenzielle Zielscheibe für die Produkt- und
Markenpiraterie, stellte EU-Binnenmarktkommissar
Frits Bolkestein fest.
Gefälschte Produkte seien gefährlich, weil sie ohne
Kontrolle des Sicherheitsstandards auf den Markt kämen.
Nicht mehr nur große Hersteller litten unter den
Fälschungen, auch immer mehr kleine und mittlere
Betriebe beklagten Einbußen, schrieb die Kommission
weiter. Die Zollbehörden registrierten von Seiten der
Unternehmen immer mehr Anträge, gegen Fälschungen
vorzugehen. Das Flugzeug sei immer noch Transportmittel
Nummer Eins für die ProduktPiraten. 45 Prozent aller
entdeckten Waren kamen auf dem Luftweg in die EU.
(www.wuv.de)
25.11.2003

′Fit for Fun′ wirbt für Food-Range

Das Lifestyle Magazin ′Fit for Fun′ aus dem Hamburger
Verlag Milchstrasse wirbt nun auch für seine Food-Range.
Um die Produktreihe als eigenständige Marke zu etablieren,
entwickelte die ortsansässige Agentur Mama eine
entsprechenden Print-Kampagne. Das erste Motiv ist derzeit
nur in den Ausgaben von ′Fit for Fun′ zu sehen.
Die Kampagne soll im kommenden Jahr ausgeweitet werden.
Die Fit for Fun Lizenz GmbH bieten in Lizenzpartnerschaft
Brotaufstriche, Jogurts und Vollkornprodukte an. Bei Burger
King kann man seit einiger Zeit ′Fit for Fun′-Salate kaufen.
(www.wuv.de)
25.11.2003

Levi′s startet in Europa mit Unterwäsche

Der US-Jeanshersteller Levi Strauss & Co startet
im kommenden Jahr mit Damen- und Herrenunterwäsche
in Europa. Die Lizenz hat Levi′s Europe mit Sitz
in Brüssel vergeben. Der Lizenznehmer ist zugleich
Lizenznehmer für Herrenunterwäsche unter dem Label
"Dockers"; das Unternehmen will beide Kollektionen
gemeinsam vertreiben.
Weitere Unterwäschemarken im Portfolio sind Puma ,
Tommy Hilfiger und Mexx.

(rp)
25.11.2003

Smith & Wesson Lizenzen

Die Muttergesellschaft des 151-Jahre-alten Herstellers
von Handfeuerwaffen diversifiziert die Marke in Wohnaccessoires,
Bekleidung und Schmuck mit einem neuen Katalog namens
"Crossings by Smith & Wesson".
Die Firma bietet bereits Jagdausstattung an, wie zum
Beispiel Ferngläser, und hat Lizenzen vergeben für
Fahrräder und Golfschläger.
13.11.2003

Guess?, Inc. USA vergibt eine Lizenz für Parfums

Guess?, Inc. und die 100% Tochter, Guess IP Holder LP,
verkündete, eine exklusive weltweite Lizenz für
hochwertige Parfums und verwandte Produkte unter
der Marke Guess? und diversen Subbrands vergeben
zu haben. Der Lizenzvertrag läuft bis 2009.
Guess? erwartet keine wesentlichen Lizenzeinnahmen
daraus vor 2005.
10.11.2003

Bundesgerichtshof stärkt die Marke

>Als "ein für die Absatzpolitik speziell im
gehobenen Bereich außerordentlich wichtiges
Urteil" bewertet der Markenverband die in
dieser Woche ergangene Entscheidung des
Bundesgerichtshofs gegen den reinen
Internetvertrieb von Luxusmarken.
In diesem Urteil vom 04.11.2003 hat der
Bundesgerichtshof es dem Kosmetikhersteller
Lancaster, Mainz, gestattet, den Absatz
seiner Produkte auf den klassischen
Fachhandel mit einem physischen Ladengeschäft
zu beschränken und den reinen Internetvertrieb
zu untersagen.
Lancaster vertreibt seine Luxuskosmetika über
ein selektives Vertriebssystem mit dem
Schwerpunkt des Absatzes im Fachhandel.
Die zugelassenen Händler müssen eine gute
Ausstattung, ein umfassendes Angebot und
eine kompetente Kundenberatung vorweisen,
um die Produkte ihrem Markenimage angemessen
zu präsentieren. Nur wenn diese Voraussetzungen
erfüllt sind, wird einem Fachhändler auch ein
ergänzender Internetabsatz gestattet.
Die beklagte Firma BeautyNet, München, hatte
sich als reiner Internethändler etabliert und
wollte beliefert werden.
"Die Entscheidung hat grundsätzliche Bedeutung
und weist über das Produktsegment der
Luxuskosmetik weit hinaus. Sie bestätigt im
übrigen die Auffassung des Markenverbandes,
daß eine angemessene Markenführung nur in
einem entsprechenden Verkaufsumfeld erfolgen
kann und der reine Internetvertrieb per se
keinen ausreichenden Beitrag zur Markenpflege
leistet", erklärt Horst Prießnitz,
Hauptgeschäftsführer des Markenverbandes.
6.11.2003

Die vertrauenswürdigsten Marken Deutschlands

Traditionsmarken wie Lufthansa, TUI, Nivea
und Eurocard werden von Konsumenten als besonders
vertrauensvoll eingestuft.
Sie erreichten in ihrer Kategorie Werte zwischen 52
(Eurocard) und 70 Prozent (Lufthansa). Auch Persil,
Aspirin und Nokia vertrauen fast 50 Prozent der
Befüragten in dem jeweiligen Segment.
Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "European Trusted
Brands 2003" der Zeitschrift Reader´s Digest,
die europaweit untersuchte, welche Marken bei
den Konsumenten das größte Vertrauen genießen.
Dabei waren wenig Veränderungen zum Vorjahr bei
den bekannten Marken auszumachen. Nur bei Uhren,
Nahrungsmitteln und Süßigkeiten fand ein Wechsel
auf dem ersten Platz statt: Junghans übertrifft
Citizen, Dr. Oetker übertrumpft Maggi und Haribo
löst Milka ab. Die größten Verluste fährt
Coca Cola ein: das Vertrauen in die Marke
fällt von 29 auf 15 Prozent.
Auch Aral verliert 9 Prozentpunkte und liegt
jetzt bei 36 Prozent.
Die europäischen Ergebnisse weichen leicht von
denen in Deutschland ab: in allen anderen Ländern
ist Visa die vertrauenswürdigste Marke - nur in
Deutschland Eurocard.
Mercedes vertrauen jedoch nicht nur 22 Prozent
der Deutschen sondern auch die Polen, Portugiesen,
Spanier und Russen.

(www.horizont.de)
23.10.2003

Magenta gehört der Telekom?

Die Deutsche Telekom hat eigenen Angaben zufolge
ihren Markenauftritt in der Farbe Magenta
erfolgreich vor Gericht gegen Nachahmer verteidigt.
Ein Telekom-Sprecher sagte in Bonn, der
Bundesgerichtshof (BGH) habe anderen Unternehmen in
der Branche Telekommunikation die Nutzung der Farbe
Magenta untersagt.
Es bestünde Verwechslungsgefahr mit dem Auftritt der
Telekom, da in der Öffentlichkeit die Farbe Magenta
mit der Deutschen Telekom verbunden werde.
Der vom BGH entschiedene Fall geht auf eine
Werbekampagne des Telekommunikationsanbieters Mobilcom
zurück. Mobilcom hatte in den Jahren 1998 und 1999 in
Anzeigen mit der Farbe Magenta für das eigene Unternehmen
geworben und Kunden zum Wechsel von der Telekom
aufgefordert. Die Telekom versucht seit Jahren vehement,
ihren in den 90er Jahren bei der Privatisierung
entworfenen Markenauftritt mit der Farbe Magenta zu
verteidigen.
Nach Unternehmensangaben verbanden zuletzt in Umfüragen
rund 70 Prozent der Befüragten die Farbe Magenta mit dem
Konzern.

(www.ard.de)
23.10.2003

Markenartikler kämpfen gegen leere Geldbeutel

Markenartiklern stehen schwierige Zeiten ins Haus,
prognostizieren die Herausgeber der
′VerbraucherAnalyse 2003′, die Bauer Verlagsgruppe
und Axel Springer.
Neben dem Vormarsch der Discounter, der Zunahme
billiger Handelsmarken und sinkender Markentreue
macht jetzt auch die wirtschaftliche Lage der
deutschen Verbraucher den Absatz von Markenartikeln
schwierig.
Rund 43 Prozent der Personen in einem Haushalt,
so ermittelten die Marktforscher bei einer Umfürage
unter 31.424 Teilnehmern, haben einen finanziellen
Spielraum von unter 100 Euro monatlich. Vor zwei
Jahren lag dieser Anteil noch bei 37 Prozent.
Nur noch knapp 17 Prozent der Haushalte haben
300 Euro oder mehr fürei verfügbar; vor zwei Jahren
waren es noch fast 21 Prozent. Weitere 40 Prozent
der Haushalte können zwischen 100 und 300 Euro
ausgeben, das sind zwei Punkte weniger als vor
zwei Jahren.
Der schrumpfende Spielraum der Haushalte hat tief
greifende Auswirkungen auf die Hersteller von
Markenartikeln und die werbetreibende Wirtschaft.
"Finanzschwache Konsumenten kaufen weit seltener
im klassischen Lebensmittel-Einzelhandel ein,
sind weniger markenbewusst und kaufen eher
Handelsmarken beim Discounter", sagte Wenzel.
Damit sei das mangelnde Einkommen ein weiteres
Risiko für die Zukunft des Markenartikels.
Die Werbewirtschaft beobachtet schon seit längerem
den Trend zum Discounter und zu namenlosen
Handelsmarken sowie die sinkende Markentreue der
Verbraucher. Die Einschätzung, dass Markenartikel
qualitativ besser sind, nimmt ab.
Bernd M. Michael schätzt, dass rund die Hälfte
der 50.000 beworbenen Marken in Deutschland in den
nächsten Jahren verschwindet.
23.10.2003

USA tritt Madrider Markenabkommen bei

Die Anmeldung einer Marke in den USA etwa von
Deutschland aus (oder anderen Beitrittsstaaten)
muss jetzt nicht mehr über das us-amerikanische
Trademarkoffice laufen.
Das Madrider Markenabkommen ermöglicht es, etwa von
Deutschland aus in allen anderen Beitrittsstaaten,
beispielsweise Frankreich, Island oder Lichtenstein
eine Marke anzumelden, ohne sich mit den dortigen
landesinternen Regelungen und Marken-Gesetzen und
Sprachproblemen auseinandersetzen zu müssen.
Die Eintragung einer Marke kann nämlich für jedes
dem Madrider Markenabkommen beigetretene Land über
das Büro der Weltorganisation für geistiges Eigentum
(Wipo) in Genf einheitlich beantragt werden.
Dabei steht es dem Anmelder offen, zu entscheiden
für welches Mitgliedsland er eine Marke beantragen
möchte oder ob er seinen Antrag gar auf alle
Mitgliedsstaaten ausdehnen möchte.
Dem Markenabkommen sind über 70 Staaten, hierunter
die wichtigsten Industriestaaten beigetreten.
Erst vor zwei Jahren war Japan beigetreten.
Der Beitritt der USA war längst überfällig.
Konnte man auch problemlos in vielen Überseestaaten
Marken über die Wipo in Genf anmelden, war es zur
Anmeldung einer amerikanischen Marke immer noch
erforderlich, über einen amerikanischen Anwalt
unmittelbar an die zuständige Behörde in Amerika
heranzutreten. Dies wirkte sich nicht nur
kostenmäßig negativ aus. Dies soll nun bald der
Vergangenheit angehören.
Die USA sollen am 2. November diesen Jahres
wirksames Mitglied des Madrider Markenabkommens
werden.
23.10.2003

Dockers Bodywear

Dockers hat eine Lizenz für Bodywear an die
Schiesser Lifestyle GmbH in Aschaffenburg
vergeben. Die erste Kollektion soll im Frühjahr
2004 ausgeliefert werden.

(www.kontakter.de)
23.10.2003

DaimlerChrysler ist die wertvollste Marke in Deutschland

DaimlerChrysler, Deutsche Telekom und Allianz:
So heißen die wertvollsten Marken in Deutschland.
Die Studie der Unternehmensberatung BBDO Consulting
ermittelte für den Stuttgarter Autobauer einen Wert von
25,3 Milliarden Euro, was den ersten Platz im Markenwert-
Ranking bedeutet. Im vergangenen Jahr lag der Konzern
noch auf Platz vier. Die Deutsche Telekom erreicht Platz
zwei mit einem Wert von 20 Milliarden Euro und der
Versicherungskonzern Allianz landete mit eine Wert von
15,8 Milliarden Euro auf Platz drei. Automarken sind bei
der diesjährigen Untersuchung allgemein die großen
Gewinner.
BMW stieg mit einem Wert von rund 16 Milliarden Euro
von Platz neun auf Platz sechs. Den größten Sprung
im Ranking machte nach Analyse der Forscher die
Deutsche Post. Sie kommt auf einen Wert von 8,8
Milliarden Euro, machte damit fünf Plätze gut und
rutschte in die Top Ten des Rankings. Zur Ermittlung
des Markenwert-Rankings untersucht BBDO Consulting
in Zusammenarbeit mit Bernd Wirtz von der Universität
Witten/ Herdecke die Unternehmen des Dax 30 und
die Euro-Stoxx-Werte.
10.10.2003





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