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Marken NewsNeustart für TelefunkenLaut WUV, soll die Traditionsmarke Telefunken wiederbelebt werden.Eine Beteiligungsgesellschaft unter Führung des früheren Lufthansa-Vorstandes Hemjö Klein hat die Rechte vom Daimler-Konzern gekauft. Für den Neustart der Elektronik-Marke wurde eine neue "Telefunken Holding AG" am historischen Stammsitz Berlin eingerichtet. Dort war das Elektronik-Unternehmen vor 104 Jahren von Siemens und AEG gegründet worden. Später wanderte die Firma zur AEG, die in den 80er Jahren von Daimler übernommen wurde. 1995 machte der Autokonzern Telefunken dicht. Laut Hemjö Klein, ehemals Vorstandsmitglied bei der Bahn und der Lufthansa, ist keine eigene Produktion geplant. Die Marke Telefunken soll für Unterhaltungselektronik-Produkte an ausgewählte Lizenznehmer vergeben werden. Dies ist nichts Neues. Bereits in 2006 meldeten wir, dass sich ein Türkischer Hersteller daran versucht. Mittwoch, Dezember 12, 2007 Was das neue HGB-Recht bringtDas Handelsblatt berichtet:Die Bundesregierung plant eine massive Änderung der Bilanzierungsvorschriften nach dem Handelsgesetzbuch (HGB). Was auf Mittelständler und Familienunternehmen dabei zukommt, ist seit einiger Zeit auf der Webseite des Bundesjustizministeriums nachzulesen. Für die Firmen bedeutet die Anpassung sowohl Entlastung als auch Mehraufwand. Die Reform ermöglicht, dass so genannte selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte künftig in der Bilanz aktiviert werden können. Das bedeutet: Die Kosten in der Entwicklung beispielsweise von Patenten können aktiviert werden. Das wiederum stärkt das Eigenkapital der Unternehmen und verbessert somit ihre Möglichkeiten zur Finanzierung. Eine größere Umstellung kommt auf die mittelständischen Unternehmen zu, weil künftig Finanzinstrumente wie Aktien, Schuldverschreibungen und Derivate nach dem "Fair Value" bewertet werden. Ihr Wert bestimmt sich also nach dem Wert, den diese Instrumente zum Bilanzstichtag haben. Folge: Erstmals müssen in der Bilanz unrealisierte Gewinne ausgewiesen werden, sie fließen somit in die Gewinn- und Verlustrechnung ein. Für Unternehmen, die bereits Derivate nutzen, besteht die Gefahr, dass durch deren Ausweis in der Bilanz die Basis für die steuerliche Gewinnermittlung erhöht wird. Dies würde vor allem große Familienunternehmen treffen. Mittwoch, November 28, 2007 Vespa: Demnächst in Küche und Kleiderschrank?Die Roller-Marke Vespa will in den USA Lizenzen unteranderem für Mode, Uhren und Küchengeräte vergeben. Laut Besitzer Piaggio soll damit primär der Bekanntheitsgrad der Marke in den USA angehoben werden. Die Lizenzen sollen sich an den Marken-Merkmalen italienisch, design-orientiert und bunt orientieren. Ende 2008 sollen erste Produkte im Markt sein. In den USA ist der Markt für Motorroller weitaus kleiner als in Europa. Somit hat Vespa, die bereits seit den 60ern in den USA angeboten werden, einen schweren Stand. Mittwoch, November 28, 2007 Pepsi DamenmodeDie Getränkemarke Pepsi brachte im Herbst 2006 bereitsHerrenmode auf den Markt, nun folgt DOB. Die Linie beinhaltet Activewear, Jeans, Tops und Outdoor. Die Großhandelspreise variieren zwischen $12 und $50. Vor 10 Jahren brachte Pepsi Merchandising Artikel auf den Markt, damals unter der Sub-Marke "Pepsi Stuff". Die heutige Herrenlinie wird an 100 PoS angeboten, die DOB soll an 200 weiteren verkauft werden. Mittwoch, November 28, 2007 AgfaPhoto PicturePacks senken DruckkostenDie Schweizer 3T Supplies AG bieten seit NeuestemPicturePacks von Agfa an. Die Sets aus Tinte und 100 Blatt Fotopapier im Format 10x15 cm sind für eine Reihe von Canon-, Epson- und HP-Drucker erhältlich. Die Preise für einen Fotoausdruck liegen bei 29 Cent für Epson, 19 Cent für HP und 9 Cent für Canon. Die Tintenmenge einer Packung ist exakt auf 100 Ausdrucke gerechnet und laut 3T Supplies optimal auf das Photo Quality Glossy Paper mit einer Stärke von 210 g/qm abgestimmt. Die Exklusivlizenz für die AgfaPhoto PicturePacks hat 3T Supplies im März dieses Jahres erworben, zusammen mit einer Lizenz für weiteres Homeprinting-Zubehör wie Laminatoren, Binde- und Schneidegeräte. Mittwoch, November 28, 2007 Und noch mehr "Mode-Handys"Der Lizenznehmer von Levis für Handys hat nun auch dieLizenz von TAG Heuer. Zudem verhandelt er mit einer Surf-Marke. Ab 2008 sollen TAG Heuer Handys angeboten werden, zunächst exklusiv über deren Distribution. Offensichtlich wollen die Händler von Mobiltelefonen immer mehr Marken, um sich vom Mitbewerb abzugrenzen. Mittwoch, November 28, 2007 Armani Mobiltelefon & FernseherWie WWD berichtet, bringt Armani in Kooperation mit Samsungein Mobiltelefon auf den Markt. Mit beidem will Armani sein Angebot in den Bereichen Lifestyle und Home erweitern. Das Telefon kommt im November in Europa auf den Markt, der Fernseher im Januar 2008. Die Distribution erfolgt über das Armani Netzwerk und gehobene Elektronikläden. Der Preis liegt bei 650 Euro. Armani folgt damit anderen Modemarken. So kooperiert Prada mit LG Electronics, Dolce & Gabbana mit Motorola und Versus ebenfalls mit Samsung. Alle setzen darauf, dass heute ein Mobiltelefon ebenso Image-bildend ist, wie eine Uhr oder eine Sonnenbrille. Mittwoch, Oktober 10, 2007 Jacuzzi BettenJacuzzi Inc. hat eine exklusive Lizenz für Betten- neu-deutsch Schlafsysteme - vergeben. Nachdem Marktforschung eine hohe Akzeptanz für hochwertige Betten unter der Marke ergab, fand Jacuzzi in den USA einen Lizenznehmer. Dieser wird die zum Gattungsbegriff für Sprudelbäder gewordene Marke in den neuen Bereich tragen. Der Lizenznehmer nutzt gleichzeitig die Marke, um ein neues Gel für Betten in den Markt einzuführen. Jacuzzi Schlafsysteme wird es ab Herbst in den USA geben. Mittwoch, Oktober 10, 2007 >h1>Karl Lagerfeld Brillen Brillen gehören zu Karl Lagerfelds Image wie seine weißen Hemden und eng-sitzenden Anzüge. Es ist daher nur logisch, dass er in Lizenz eine Brillenkollektion auf den Markt bringt. 2008 kommen eine Damen- und eine Herren-Kollektion auf den Markt. Ab Januar werden 24 Sonnenbrillen-Modelle und ab April 14 korrektive Brillen im Einzelhandel und in Kaufhäusern verfügbar sein. Die Einzelhandelspreise sollen zwischen $175 und $250 liegen. Mittwoch, Oktober 10, 2007 Levis Brillen LizenzDie erste Levis Brillen Kollektion, die in Lizenzhergestellt und vertrieben wird, kommt zur SILMO in Paris vom 19.-22. Oktober 2007 auf den Markt. Die Levis Brillen werden ab Januar 2008 Europaweit über den Einzelhandel für Mode und Optiker vertrieben. Die Einzelhandelspreise werden zwischen 99 und 119 Euro für Sonnenbrillen liegen und zwischen 139 und 189 Euro für Korrektur Brillen. Montag, September 17, 2007 Dunkin Donuts Kaffee von P&GProcter & Gamble kündigte an, dass seit August inLizenz hergestellter Dunkin Donuts Kaffee bei ausgewählten Einzelhändlern verfügbar ist, ab September dann USA weit. Procter & Gamble wird den Launch mit TV Spots, Anzeigen und Radio Spots, im Internet und einem PR Programm begleiten. P&G entwickelt sich zur Nr. 1 unter den Amerikanischen Kaffee-Anbietern. Montag, August 27, 2007 Burger King Snack LizenzBurger King Corp. vergab eine Lizenz für Snacks.Zunächst werden Chips in zwei Geschmacksrichtungen eingeführt. Die Snacks sollen ab November 2007 in Automaten, bei Fluglinien, in Kiosken, Drogeriemärkten und im Einzelhandel verfügbar sein. Das Ziel ist, neben den 11.200 eigenen Restaurants zusätzliche 100.000 PoS für die Marke zu öffnen. Nach 2008 ist die globale Einführung geplant. Montag, August 27, 2007 Wieder kauft ein Lizenznehmer die MarkeInter Parfums SA erwarb die weltweiten Rechte an der MarkeLanvin. Der Kaufpreis von 22 Millionen Euro wurde bar bezahlt und Inter Parfums und Lanvin beendeten die in 2004 geschlossene Lizenz. Zusätzlich zahlt Inter Parfums and Lavin einen Umsatzanteil bis 2019. Bis 2025 hat Lavin ein Rückkaufrecht auf seine Marke. Montag, August 27, 2007 Proctor & Gamble mit Replay LizenzP&G wird Parfums in Lizenz von Replay auf den Marktbringen. Montag, August 27, 2007 J&J gegen Das Rote Kreuz, eine Lektion in MarkenrechtJohnson & Johnson verklagt das Amerikanische Rote Kreuzwegen der Nutzung des Rote Kreuz Logos. J&J nutzt das Symbol seit 1887, bevor das Rote Kreuz gegründet wurde. J&J hat also Recht. Bei der Gründung des Roten Kreuz in den USA vergab J&J eine Lizenz an dasselbe. Aber nur für den Zweck der Stiftung. Vor einiger Zeit begann das Rote Kreuz, Lizenzen zu vergeben, unter Anderem für Wettbewerbsprodukte von J&J. Und das, obwohl J&J das Rote Kreuz seit Langem mit mehreren Millionen US$ Spenden jährlich unterstützt. Aber warum verklagt J&J das Rote Kreuz? Die Firma muss ihr Markenrecht verteidigen, sonst verliert sie es, für immer. Nach Monaten der Verhandlung, die zu nichts führten, bot J&J Mediation an. Das Rote Kreuz lehnte ab. Nun blieb nur der Weg zum Gericht. Montag, August 27, 2007 Liz Claiborne lizenziert/verkauft 16 MarkenLiz Claiborne will 16 seiner 36 Marken lizenzieren oderverkaufen. Bei den 16 Marken handelt es sich um Sigrid Olsen, Prana, Ellen Tracy, Dana Buchman, Mac & Jac, Kensie, Intuitions, C&C California, Enyce, Laundry, Tint, Stamp10, First Issue, Emma James, Tapemeasure and J.H. Collectibles. Ellen Tracy und Dana Buchman sind zwei Marken, die das Bridge-Segment in den 80ern mit etablierten. Claiborne will seine Werbebudgets für die Marken Kate Spade, Lucky Brand and Juicy Couture auf 3% bis 5% verdoppeln. In Europa besitzt Liz Claiborne unter anderem Mexx. Montag, August 27, 2007 Royalties aus Lizenzen in 2006LIMA veröffentlichte die Marktzahlen für Lizenzenin 2006. Demnach erreichten Lizenzgebühren ein Volumen von US $ 6,04 Mrd. (+ 1,5% zu 2005). Auf Marken entfielen davon US $ 1,09 Mrd. (+0,4%). Donnerstag, Juli 12, 2007 Miss Sixty Lizenz für UhrenMiss Sixty hat laut WWD eine Uhren Lizenz vergeben.Die Italienische Modemarke bringt die Uhren mit ihrem Lizenznehmer für Schmuck auf den Markt. Ab September gibt es die Uhren in Miss Sixty Stores und bei ausgewählten Fachhändlern. Im ersten Jahr plant Miss Sixty acht Millionen US Dollar Umsatz. Die Einzelhandelspreise liegen zwischen US $ 100 und US $ 170. Donnerstag, Juli 12, 2007 Rollei Digital Kameras kommen in LizenzLaut Photo Marketing Association (PMA) kommen in LizenzDigital Kameras unter der Marke Rollei auf den Markt. Die Lizenz wurde von RCP-Technik GmbH & Co. KG erworben. RCP ist einer Tochter der Supra Foto Elektronik Vertriebs GmbH. Laut Thomas Güttler, Geschäftsführer der RCP-Technik, werden Rollei Digital Kameras in exklusiven Designs an Fachhändler vertrieben. Die Produkte kommen im September in Deutschland auf den Markt und in 2008 in anderen Europäischen Ländern. Donnerstag, Juli 12, 2007 Lizenzen sollen insolvenzfest werdenHeise berichtet:Die Frage nach der Insolvenzfestigkeit von Lizenzverträgen beschäftigt Juristen schon seit vielen Jahren. Vergangene Woche hat sich die Konferenz der Justizminister des Bundes und der Länder in Berlin nun auf einen besseren Schutz der Lizenznehmer verständigt. Im Falle einer Insolvenz eines Lizenzgebers hat der Insolvenzverwalter die Möglichkeit, bestehende Lizenzverträge zu beenden. Damit verliert ein Lizenznehmer aber das Recht, die lizenzierte Technik oder Software zu nutzen. Wird gegen ein Unternehmen ein Insolvenzverfahren eröffnet, übernimmt ein vom Gericht eingesetzter Verwalter die Kontrolle über das gesamte Vermögen. Er kann nun versuchen, den insolventen Betrieb zu sanieren oder zu liquidieren, wozu er die vorhandenen Vermögensgegenstände zu verwerten hat. Zu diesen Vermögensgegenständen zählen auch Patente, urheberrechtlich geschützte Werke wie Software und andere immaterielle Güter - die Grundlage der Lizenzverträge. Beschließt ein Insolvenzverwalter, dass ein auf Dauer angelegter Lizenzvertrag nicht mehr erfüllt wird - etwa, weil das insolvente Unternehmen sonst noch für langfristige Softwarewartung sorgen müsste -, darf das lizenznehmende Unternehmen keine Produkte mehr vertreiben, die die geschützte Technik oder Software enthalten. Die Justizminister wollen jetzt das Insolvenzrecht ändern, um die Situation für die Lizenznehmer zu entschärfen. Donnerstag, Juli 05, 2007 Marke ist wichtig bei SuchmaschinenHeise berichtet:Wissenschaftler am State College of Information Sciences and Technology (IST) haben in einer Studie gezeigt, dass Menschen sich auch bei der Benutzung von Suchmaschinen Markenorientiert verhalten. Die bekanntesten Marken wurden hier auch am besten bewertet - unabhängig vom tatsächlichen Resultat. Ausgangspunkt der Studie war die Überlegung, dass die Menschen immer nur zu wenigen Suchmaschinen strömen, obwohl es Tausende von ihnen gibt und nach Studien zumindest die größeren Suchmaschinen kaum bedeutsame Qualitätsunterschiede bei den Ergebnissen aufweisen würden. Auch bei Bedienung und Darstellung gebe es keine signifikanten Unterschiede. Der Grund für die Bevorzugung könnte also an der Marke liegen, die durch Namen und Logo, nicht primär durch Leistung, für vermeintliche Qualität bürgt. Sonntag, Juli 01, 2007 Ein Mobiltelefon von Levis?Im September bringt Levis in Lizenz ein Mobiltelefon aufden Markt. In der Pressenotiz hier spricht Levis von der "einzigartigen Idee" einer Kette zur Befestigung des Telefons an der Hose. Uns erscheint weder die Idee noch die Kette einzigartig, aber vielleicht haben wir Details übersehen. Offensichtlich aber ist, dass derzeit viele gute Qualitätsmarken auf diverse Züge aufspringen wollen: "Design ist die neue Kunst" oder "Innovation über alles". Einher geht dies oft mit der Aufgabe einer erfolgreichen Position: Qualität zahlt sich aus. So waren Levis früher eine intelligente Anschaffung, weil sie bei doppeltem Preis fünfmal so lange hielten. Heute kauft man besser keine Levis mehr. Neben schlechter Passform und hohen Preisen zeichnen sie sich vor allem durch eine kurze Lebensdauer aus. Wer sich vom Markenanbieter für Qualitätsbekleidung zum Modeunternehmen entwickelt, der riskiert, irgendwann auch mal aus der Mode zu sein. Donnerstag, Juni 21, 2007 Luxus Wodka und Massenmode?Vor einigen Wochen führte Roberto Cavalli in den USA einenLuxus Wodka für $70 die Flasche ein. Auch wenn Wodka seit einiger Zeit großin Mode ist, erscheint die Markendehnung etwas weit her geholt. Auch fragt man sich, wo genau die Verbindung von Italien und Wodka liegt. Nun kooperiert derselbe Roberto Cavalli mit H&M und entwickelt eine Kollektion für den vertikalen Massenanbieter wie vor ihm Karl Lagerfeld und Stella McCartney. Es ist zwar bekannt, dass H&M nur Mini-Auflagen dieser Kollektionen in die Läden bringt und es sich mehr um PR als echte Mode handelt. Karl Lagerfeld war mehr als enttäuscht über die wenigen Royalties. Aber der Lizenznehmer des Wodkas wird über den PR Stunt wenig erfreut sein, erschwert es ihm doch die Argumentation von ultra-premium sehr. Donnerstag, Juni 21, 2007 True Religion AccessoiresDie Amerikanische Jeansmarke True Religion gab bekannt,dass sie eine weltweite Lizenz für Handtaschen vergeben hat. Die neue Kollektion wird auf der Project Show in Las Vegas im August 2007 vorgestellt und Auslieferung an den Handel soll im Frühjahr 2008 beginnen. Der Lizenznehmer hat vorher für Marken wie Calvin Klein und Tahari gearbeitet und hält zurzeit die Lizenz für UGG Australia Handtaschen. Es bleibt abzuwarten, ob der Lizenznehmer wirklich global vermarkten kann oder primär Nordamerikanische Märkte bearbeitet. Dienstag, Mai 22, 2007 Österreich verbietet Markenmissbrauch bei AdwordsNachdem ein Französisches Gericht letztes Jahr denMarkenmissbrauch bei Google Adwords verbot, entschied nun ein Österreichisches Gericht ebenso und sogar darüber hinausgehend. Der Oberste Gerichtshof (OGH) in Österreich untersagt den Kauf und die Verwendung markenrechtlich geschützter Begriffe, um bei Suchergebnissen von Google vor dem Inhaber der Marke angezeigt zu werden. Im konkreten Fall wurde der Beschwerde der österreichischen Vinothek-Kette Wein & Co Recht gegeben, die ihre Markenrechte durch eine Lebensmittelkette verletzt sah. Diese hatte den Begriff "Wein & Co" als Keyword bei Google gekauft und diesen Begriff zudem als Überschrift für den Eintrag der eigenen Webseite verwendet. Suchte ein User nun nach Wein & Co, erschien an erster Stelle der Konkurrent. Eine derartige Praxis sei unzulässig, so der OGH. Nach der Entscheidung ist sogar bereits der Kauf der fremden Marke als Suchwort schon unzulässig. Wie berichtet, beschäftigt sich auch ein US Gericht mit dem Thema Markenmissbrauch bei Adwords. Mittwoch, Mai 09, 2007 Mustang Jeans im Rennen gegen Mustang AutomobilDie beiden Marken Mustang treten in den Wettbewerb mitParfums. Die Europäische Jeans Marke Mustang brachte im September 2006 via Lizenz Parfums und Körperpflegeprodukte auf den Markt. Die Amerikanische Automobilmarke Mustang aus dem Hause Ford bringt im Juli diesen Jahres in den USA ebenfalls via Lizenz einen Herrenduft auf den Markt. Dank Duty Free Shops und relativ niedriger Transportkosten ist das Duftgeschäft global. Und es hat hohe Deckungsbeiträge. Daher gibt es einen großen Graumarkt. Die Distribution ist schwer zu kontrollieren. Die Händler werden Mühe haben, die Mustang Angebote auseinander zu halten. Wird der Verbraucher die beiden Marken verwechseln? Das ist eher unwahrscheinlich, auch wenn beide ein ähnliches Pferd im Logo haben. Es wird interessant, welcher Mustang das Rennen gewinnt. Auf wen setzen Sie? Mittwoch, Mai 09, 2007 Division von Pepsico - via Lizenz - in den USA die Kosmetik Kategorie mit der Marke Aquafina. Beide Kategorien, Near Water und Kosmetik, sind sehr Wettbewerbsintensive Produktfelder. Vor einigen Jahren ging die Marke Kneipp den umgekehrten Weg. Bekannt für Wasseranwendungen und außergewöhnliche Körperpflegeprodukte erweiterte Kneipp sein Angebot um fünf Getränke auf Wasserbasis. Bis jetzt war die Markenerweiterung erfolgreich. In einigen Distributionskanälen verdrängten die Kneipp Getränke sogar den Marktführer Nestle aus den Regalen. Montag, Mai 07, 2007 Bekämpfung der Marken- und ProduktpiraterieLaut Finanzministerium, beschlagnahmte der Zoll imJahr 2006 in 9.164 Fällen (2005: 7.217, +27%) gefälschte Markenprodukte. Der Wert der beschlagnahmten Waren hat sich mit fast 1,2 Mrd. Euro (2005: 213,4 Mio. Euro) mehr als verfünffacht. Der Zoll im Hamburger Hafen konnte in einem Fund 117 Container mit gefälschten Sportschuhen, Sportbekleidung und Uhren im Wert von über 380 Mio. Euro aus dem Verkehr ziehen. Das war der bislang größte Einzelfund gefälschter Markenwaren weltweit. Parallel meldet die internationale Uhren- und Schmuckmesse "Baselworld", dass 40 Millionen gefälschte Uhren weltweit im Umlauf seien. In der Schweiz werden jährlich rund 25 Millionen Uhren produziert, auf dem Weltmarkt tauchen dagegen 40 Millionen gefälschte Uhren auf. In Frankreich soll sich die Nachfrage nach Fälschungen im Internet 2006 fast verdoppelt haben, bei 21 Prozent der nachgefragten Uhren handelte es sich um Plagiate. In Deutschland lagen die Zahlen bei 19, in den USA bei 17, in Großbritannien bei 16 und in Italien bei 12 Prozent. Die meisten Anfragen nach gefälschten Uhren betreffen Rolex, gefolgt von Breitling und Cartier. Dienstag, April 24, 2007 Adwords-Klage gegen Google wird verhandeltLaut Heise wird in den USA nun doch die Adwordsklage gegenGoogle verhandelt. Der Ausgang der Klage ist für Markeninhaber enorm wichtig. Im wesentlichen geht es um die Frage, ob bei Google Marken von deren Mitbewerbern als Adwords gekauft werden dürfen. Darf also z.B. BMW sich das Suchwort "Mercedes" kaufen und bei Suchanfragen nach "Mercedes" seine Werbung in Form von Sponsored Links einblenden lassen? "Richter Jeremy Vogel vom Bezirksgericht in San Jose hat einen Antrag des Suchmaschinenherstellers abgelehnt, die Klage abzuweisen. Die Öffentlichkeit habe ein berechtigtes Interesse an der Klärung der Frage, ob das Adword-Programm gegen Markenrechte verstößt, sagte Fogel laut den Anwälten. Richter Fogel habe betont, dass eine große Zahl an Unternehmen von Adwords betroffen seien und ein Interesse daran hätten, ob ihre Markenrechte betroffen seien. Nun werde sich eine Jury damit befassen. Freitag, April 20, 2007 Der Chef macht die MarkeDas Handelsblatt hat eine Studie veröffentlicht:"Viele Firmen begreifen sich zwar stark über ihren Markennamen, aber wenn sich auf Managementebene niemand persönlich des Themas annimmt, fällt es oft unter den Tisch. Der Sportartikelhersteller Puma zeigt, wie es richtig gemacht wird. Puma-Chef Jochen Zeitz hat den Markenwert seines Unternehmens innerhalb kürzester Zeit vervielfacht. Wunsch und Wirklichkeit klaffen im Marketing häufig weit auseinander: Zwar wollen viele Firmen eine starke eigene Unternehmensmarke aufbauen. Doch sie verfolgen dieses Ziel oft nicht konsequent genug, wenn sie es nicht zur Chefsache machen. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse der Studie "Corporate Branding - Unternehmen als Marken führen", die die Frankfurter Kommunikationsberatung Peakom in Zusammenarbeit mit dem Handelsblatt erstellt hat. 210 Firmen in Deutschland wurden darin nach dem Stellenwert ihrer Markenkommunikation befragt. Unternehmensmarken stehen - anders als Produktmarken - nicht allein für die Kommunikation mit Kunden. Das so genannte Corporate Branding schließt die Imagebildung bei Mitarbeitern, Anteilseignern und der breiten Öffentlichkeit ein. Investitionen in die Markenführung lohnen sich: Bei erfolgreichen Konsumgüterherstellern und Dienstleistern macht die Unternehmensmarke bis zu 90 Prozent des Firmenwertes aus. Bei geschickter Markensteuerung kann dieser Wert schnell steigen, wie der Sportartikelhersteller Puma beweist: Dessen Marktkapitalisierung stieg innerhalb von nur eineinhalb Jahrzehnten von bescheidenen 100 000 Mark auf fünf Mrd. Euro. Das meiste führen Experten auf den erhöhten Markenwert der Raubtiermarke zurück, die sich nun der französische Luxusgüterkonzern PPR einverleiben will. Doch Markenorientierung funktioniert nur, wenn sie zur Chefsache gemacht wird - diese Aussage stützen die Befragten in der Untersuchung von Peakom und Handelsblatt. "Die Aufmerksamkeit des Managements entscheidet darüber, ob ein Unternehmen überhaupt als Marke geführt wird", erläutert Peakom-Geschäftsführer Michael Groß. Wenn also auf oberster Managementebene kein ausgewiesener Marketingexperte das Thema vorantreibt, fällt es meistens unter den Tisch. Das liegt unter anderem daran, dass der Erfolg in der Markenführung schwer messbar ist - schwerer zumindest, als der Erfolg von Abteilungen wie Forschung & Entwicklung, IT oder Produktion. Marken haben zwar großen Einfluss auf die Bilanz - sollen aber nach Meinung der befragten Unternehmen kein Teil der Bilanz werden. Das ist eine weitere Kernaussage der Studie. Bislang gilt: Lediglich die Käufer von Firmen müssen die dazu gehörigen Markenwerte bilanzieren. Die überwältigende Mehrheit der befragten Unternehmen (68 Prozent) gab an, dass sie jedoch nur bei entsprechenden Rechnungslegungsvorschriften den Markenwert in ihrer Bilanz aktivieren würde. Die ablehnende Haltung liegt in der Unsicherheit der Markenbewertung begründet: Es gibt eine Vielzahl von Markenbewertungsverfahren, die allesamt zu höchst unterschiedlichen monetären Werten kommen. Deshalb sind diese Analysen oftmals nicht mehr als ein betriebswirtschaftliches "Nice to know". "Die derzeit erstellten Rankings sollten aus methodischen und theoretischen Gründen nicht überbewertet werden", warnt auch Markenexperte Alexander Schimansky, dessen Buch "Der Wert der Marke" verschiedene Markenbewertungsverfahren vorstellt. So bestehe zum einen die Schwierigkeit, die Marke akkurat aus den Unternehmenserträgen zu isolieren, und zum anderen, die künftigen Erträge aus der Marke verlässlich abzuschätzen. "Da sind wir leider noch ein Stück weit vom Stein der Weisen entfernt." Hier widersprechen wir dem so genannten Experten. Die einzig zuverlässige und steuerlich akzeptierte Methode ist die von uns seit Jahren favorisierte Ertragswert-Methode. Freitag, April 20, 2007 BGH bestätigt Haftung von Online-Auktionshäusern bei MarkenverletzungenEbenfalls bei Heise fanden wir Folgendes:"Nach einer Mitteilung des Bundesgerichtshofs hat dieser seine bisherige Rechtssprechung zur Haftung von Internetauktionshäusern in einem neuen Urteil vom heutigen Tage bestätigt (Az. I ZR 35/04). Danach haftet eBay für über seine Plattform durch Dritte vorgenommene Markenrechtsverletzungen grundsätzlich auch dann, wenn die Versteigerungsplattform selbst keine Kenntnis von dem einzelnen Angebot hat. Diese Haftung setzt jedoch voraus, dass es zuvor bereits zu derartigen Rechtsverletzungen gekommen war. Zu dem gleichen Ergebnis war der BGH bereits in einem Urteil vom März 2004 gekommen. Klägerin des jetzt entschiedenen Verfahrens war erneut der Uhrenanbieter der Marke "Rolex". Bei eBay wurden im Zeitraum von Juni 2000 bis Januar 2001 zahlreiche Uhren angeboten, die mit den für die Klägerin geschützten Marken versehen waren. Es handelte sich dabei zum Teil um Fälschungen. Der Uhrenhersteller nahm daraufhin das Auktionshaus auf Unterlassung in Anspruch." Freitag, April 20, 2007 EMI will Musikkatalog am Kapitalmarkt platzierenHeise berichtet, dass EMI seine Musikrechte am Kapitalmarktplatzieren will. "Gleichzeitig überlegt EMI, den im Musikverlag EMI Music Publishing untergebrachten Katalog direkt an den Finanzmärkten zu platzieren. Mit einer Verbriefung des Verlagsgeschäfts könnte sich der Musikkonzern frisches Geld besorgen und die Kreditkosten erheblich senken ...... Die Royal Bank of Scotland und die Deutsche Bank sind damit beauftragt, eine mögliche Verbriefung zu organisieren und erwartet eine Durchführung bis Ende des Jahres." Nach David Bowie wäre das die zweite Platzierung von Musikrechten. Freitag, April 20, 2007 Guess the successWWD berichtet über den Erfolg von Guess? mit seinenLizenzen. Guess? hat sieben Accessoire Lizenzen mit einem Volumen von $800 Millionen zu Großhandelspreisen. Accessoires beinhaltet Taschen, Schuhe, Gürtel, Damen- und Herrenschmuck, Kleinlederwaren, Brillen und Uhren. Die lizenzierten Accessoires sind so erfolgreich, dass Guess? in 2004 den ersten reinen Accessoire-Laden in L.A. eröffnete. Seitdem ist die Zahl dieser Geschäfte auf 110 angestiegen. In den nächsten Jahren soll sie auf 300 wachsen. Inzwischen gibt es auch zwei reine Schuhgeschäfte, 15 - 20 weitere sollen in diesem Jahr eröffnet werden. Der Lizenznehmer für Uhren bringt jedes Jahr 300 neue Modelle auf den Markt. In 2007 plant er eine Umsatz-Verdopplung. Die Schlüssel zum Erfolg? Laut der Lizenznehmer liegen diese im intensiven Austausch mit den Mitarbeitern von Guess? auf allen Ebenen und der langfristigen Zusammenarbeit. Mittwoch, April 18, 2007 Wie großist der Markt für Auto Lizenzprodukte?Nach einer Studie von Research & Markets, die vonThe Autochannel publiziert wird, erreichte der Markt für unter Automarken lizenzierten Produkten in 2005 ein Volumen von 5,1 Milliarden US Dollar. Die Marken von General Motors, Ford und DaimlerChrysler stehen für 80% davon. Allein diese drei großen Hersteller haben über 1.200 Lizenznehmer. Die folgenden Produktkategorien dominieren bei den Lizenzprodukten: Spielzeug Videospiele Bekleidung und Accessoires Zubehör Sammelobjekte Samstag, April 14, 2007 Marken PowerWWD berichtet über eine monatliche Auswertung,wie oft Modemarken in Suchmaschinen eingegeben werden. Hier sind die Power Marken des Monats Februar: LOUIS VUITTON Volumen: 315.126 NIKE Volumen: 252.875 ADIDAS Volumen: 158.656 GUCCI Volumen: 154.237 CHANEL Volumen: 147.716 SPEEDO Volumen: 137.236 PRADA Volumen: 119.895 JUICY COUTURE Volumen: 113.835 UGG BOOTS Volumen: 112.280 THE NORTH FACE Volumen: 112.100 CONVERSE Volumen: 99.438 GUESS Volumen: 97.621 Donnerstag, April 12, 2007 Hugo Boss Schmuck LizenzWie das Handelsblatt berichtet, hat Hugo Bosseine Lizenz für Schmuck vergeben: Der mit Herrenmode großgewordene Bekleidungshersteller Hugo Boss steigt ins Schmuckgeschäft ein und hat mit der österreichischen Swarovski-Gruppe einen Lizenzvertrag abgeschlossen. Die auf sechs Jahre angelegte Lizenz beinhalte die Produktion und den weltweiten Vertrieb von Modeschmuck für Damen und Herren, teilte der schwäbische Modehersteller am Mittwoch in Metzingen mit. Die erste Kollektion soll im Frühjahr 2008 erscheinen, ab Juli 2008 soll der von Swarovski produzierte Modeschmuck weltweit in den Boss-Läden und anderen Einzelhandelsgeschäften erhältlich sein. Mittwoch, März 21, 2007 Aston Martin - Markenikone verkauftDas Handelsblatt berichtet über den Verkaufvon Aston Martin. Dort heißt es unter anderem: "Der angeschlagene US-Autobauer Ford verkauft seine britische Luxusmarke Aston Martin. Die Transaktion bewerte Aston Martin mit 925 Mill. Dollar, teilte Ford am Montag mit. Käufer seien ein Konsortium aus den Unternehmern David Richards und John Sinders sowie den Beteiligungsgesellschaften Investment Dar und Adeem Investment. Die Marke Aston Martin wird im Rahmen der Transaktion mit 925 Mill. Dollar bewertet. Der Verkaufspreis liegt bei 848 Mill. Dollar. Ford wird einen Anteil im Wert von 77 Mill Dollar an Aston Martin behalten." Wir wünschen den neuen Eigentümern viel Spaß und Erfolg mit Ihrem Erwerb. Es wird hart werden, den enormen Kaufpreis nur mit Automobilen adäquat zu verzinsen. Montag, März 12, 2007 General Electric (GE) Lizenz für DigicamsIn den USA ist die fast 130 Jahre alte Marke GE ebensobekannt für Haushaltsgeräte, Elektrik und Elektronik, wie Siemens in Deutschland. Bei US-Konsumenten zählt GE zu den vertrauenswürdigsten Marken überhaupt. Das Unternehmen GE erreicht seit Jahren bei Rankings für Bekanntheit, Beliebtheit, Größe oder Profitabilität regelmäßig den Spitzenplatz. Mit einer weltweiten Lizenz betritt GE nun den Markt für Digital Kameras. Außergewöhnlich ist, dass der Riese GE die Lizenz an einen Start-up vergab. Auch, wenn dieser von einigen "Veteranen" der Digital-Photographie gegründet wurde. Vielleicht hätte sich Siemens das Mobiltelefon Desaster erspart, wenn es seine starke Marke dafür lizenziert hätte. Donnerstag, Februar 15, 2007 Profitabilität von InnovationenImmer weniger No-Name Firmen steigern mit Innovationen denProfit. Der Grund: Die Absatzmittler sehen Innovationen als Grundvoraussetzung und erlauben den Herstellern keine Preisaufschläge dafür. Als Ausweg aus dieser Misere bietet sich eine Marken Lizenz an. Von einem schönen Beispiel berichtet Streetinsider. Die Boxsport Marke Everlast vergab eine Lizenz für Bandagen. Unter dem Label "Everlast Pain Manager," bringt der Lizenznehmer eine innovative Bandage mit Carbon Faser Technik auf den Markt. Das Zwei-Komponenten Garn gibt kleine elektrische Impulse ab. Ohne die Lizenz der Marke Everlast wäre es dem Hersteller schwerer gefallen, die Innovation einzuführen und ein entsprechendes Preispremium durchzusetzen. Donnerstag, Februar 15, 2007 Lizenzierte Handys mit "Easy Living Design"Wie Heise berichtet, führt ein chinesische Hersteller unterdem lizenzierten Markennamen "Alcatel mobile phones" 21 Handymodelle für den europäischen Markt im Jahr 2007 ein. Jedes Modell soll einen "einzigartigen Geschmack, Einstellung oder Lebensstil" ergänzen. "Unsere einzigartige Strategie, uns auf Produkte mit Easy Living Design und im Einstiegsbereich zu konzentrieren, hat sich als erfolgreich erwiesen, während unsere trendigen Designs und Features von Konsumenten gut angenommen werden", meinte der Marketingchef auf der 3GSM in Barcelona, "Unser Marktanteil ist in allen wesentlichen Märkten weltweit gestiegen." Donnerstag, Februar 15, 2007 Noch eine Marke will "Haltbarkeit" in die Mode bringenWie Primenewswire berichtet, hat die Amerikanische LKWMarke Mack Trucks eine Lizenz für Herrenmode und Arbeitskleidung vergeben. Nach John Deere und Caterpillar, beides wirklich authentische Marken für Haltbarkeit, versucht eine weitere Marke ihr Glück mit diesem Attribut in der Mode. Wer sich die sogenannte Kollektion hier anschaut, findet - unserer Meinung nach - eher eine lose Sammlung von Merchandising Artikeln. Ob die Lizenz neben den oben genannten Lizenzen und Bekleidungsmarken mit den Werten Haltbarkeit und Funktionalität bestehen wird, erscheint uns fraglich. Donnerstag, Februar 15, 2007 Timberland SportswearPhillips-Van Heusen Corp. nimmt eine weitere TimberlandLizenz, diesmal für Freizeitmode für Damen und Herren in Nordamerika. PVH wird 2008 bereits die Herrenkollektion in Lizenz übernehmen, im Herbst 2009 kommt auch Freizeitbekleidung auf den Markt. Timberland setzte 2006 mit Bekleidung in Nordamerika etwa US $70 Million um. Distribution der neuen Linie soll über ca. 600 Kaufhäuser, zahlreiche Einzelhändler und die Timberland eigenen Läden und Outlets erfolgen. PVH plant Startinvestitionen in Höhe von US$ 5 Million. PVH gehören Marken wie Calvin Klein, Van Heusen und Bass Co. Zusätzlich hält PVH Lizenzen von Geoffrey Beene, Kenneth Cole New York, Kenneth Cole Reaction, BCBG Max Azria, Michael Michael Kors, Sean John, Chaps, Tommy Hilfiger und Perry Ellis. Samstag, Februar 10, 2007 Timberland lizenziert ArbeitskleidungTimberland, weltweiter Anbieter von Schuhen, Mode undOutdoorwear, vergab eine exklusive Lizenz für Arbeitskleidung unter der Sub-Marke Timberland PRO. Timberland PRO wurde 1999 eingeführt und bietet Arbeitsschuhe, Arbeitskleidung und Sicherheitsausrüstung. Die neue Herbst-Kollektion wird im Februar 2007 auf der Magic Show in Las Vegas vorgestellt. Die Distribution umfasst Einzelhändler, Versandhändler und Online-Shops. Samstag, Februar 10, 2007 Microsoft lizenziert AccessoiresSamsill Corporation, ein großer Anbieter von Aktentaschen,Speichermedien, Ordnern und Dokumentmappen schloss einen exklusiven, langjährigen Lizenzvertrag mit Microsoft. Samsill wird ein breites Sortiment an Laptoptaschen und Accessoires unter der Marke Microsoft entwickeln und vermarkten. Microsoft unterstützt Samsill bei der Entwicklung und wird die Relevanz der Produkte sicher stellen. Distribution beginnt im 1. Quartal 2007 und umfasst Einzelhandel und Versandhandel für Büroartikel und Unterhaltungselektronik. Samstag, Februar 10, 2007 "Best Brands"Das Handelsblatt berichtet über die Untersuchung"Best Brands" von Serviceplan, GfK, Markenverband, Seven-One Media und Wirtschaftswoche. "Miele ist derzeit die beste Unternehmensmarke, Canon die beste Produktmarke und Sony Ericsson die beste Wachstumsmarke. Den Gewinnern Canon und Miele ist gemeinsam, dass beide die lange Tradition ihrer Marken als wichtiges Verkaufsargument ansehen." Wir gratulieren allen Gewinnern, besonders Becks. Donnerstag, Februar 08, 2007 Hertie - Revival einer Geist MarkeWir hatten über sogenannte Geist- oder Waisen-Markenberichtet. Laut Handelsblatt Bericht erleben wir nun erneut ein Revival: Aus Karstadt Kompakt wird Hertie Die monatelangen Spekulationen, wie denn die Karstadt-Kompakt-Warenhäuser künftig heißen werden, haben ein Ende. Der Namensfavorit hat sich durchgesetzt. "Karstadt Kompakt heißt künftig Hertie", sagte am Donnerstag in Düsseldorf der Vorsitzende der Karstadt-Kompakt-Geschäftsführung, Kay Hafner. Umfragen hätten dem Namen einen hohen Bekanntheitsgrad und erhebliche Sympathiewerte bestätigt, sagte er. Im Sommer 2005 hatten die britische Immobiliengruppe Dawnay Day und der auf Einzelhandel spezialisierte britische Sanierer Hilco insgesamt 74 kleinere Warenhäuser von Karstadt-Quelle übernommen. Die Käufer haben die Häuser seitdem unter dem alten Namen "Karstadt" fortgeführt. Allerdings war schon bei der Übernahme vereinbart worden, dass Karstadt Kompakt sich bis spätestens 2008 umbenennen muss, um von den verbliebenen, großen Karstadt-Warenhäusern unterscheidbar zu sein. Mit dem Kauf der kleinen Warenhäuser hatten die Investoren auch die Rechte an dem alten Warenhaus-Namen "Hertie" übernommen. Dieser war durch die Übernahme von Hertie an Karstadt-Quelle gefallen. Hertie geht auf den jüdischen Unternehmer Oskar Tietz zurück, der 1882 in Gera sein erstes Geschäft eröffnete. Im Zuge der so genannten "Arisierung" während der Nazi-Herrschaft musste Tietz seine Kaufhäuser abgeben und den Namen ändern. Abgeleitet aus dem Namen seines Onkels Hermann Tietz entstand damals "Hertie." 1994 wurde Hertie vollständig von Karstadt übernommen. ... Ab Frühjahr sollen die Verkaufsflächen auch von den Lieferanten, beispielsweise Lekkerland, bewirtschaftet werden. Dieses Modell, wonach ein Kaufhaus als "Vermieter von Marken" auftrete, sei in Großbritannien an der Tagesordnung." Auch in den USA sind sogenannte "Concessions" schon seit über 10 Jahren üblich. Markeninhaber mieten Kaufhausflächen und bewirtschaften sie allein oder mit dem Kaufhaus. Die Miete setzt sich zumeist aus einem fixen Preis pro Quadratmeter und einer Umsatzbeteiligung zusammen. Freitag, Januar 26, 2007 Erfolgreicher Markenaufbau und dessen LohnBinnen weniger Jahre hat sich DocMorris als Marke etabliert.Dazu trug zum Einen das gute Erlebnis der Kunden und die resultierende Mundpropaganda bei. Zum Anderen erhielt DocMorris viel Presse. Wie erfolgreich der Markenaufbau ist und wie DocMorris davon nun profitiert, berichten Wirtschaftswoche und Handelsblatt: "Mehr als 250 Bewerber für Markenpartnerschaft Die Ankündigung von DocMorris-Chef Ralf Däinghaus, eine Kette von Lizenz-Apotheken aufzubauen, hat laut Wirtschaftswoche eine Bewerbungsflut ausgelöst. "Die Apotheker rennen uns die Bude ein", sagte Däinghaus, Gründer und Chef der niederländischen Versandapotheke, dem Magazin. Mehr als 250 Apotheken hätten sich bereits für eine Markenpartnerschaft beworben, täglich würden sich mehr als 20 neue Interessenten melden. Das Unternehmen will in den kommenden Jahren ein deutschlandweites Netz von Lizenz-Apotheken aufbauen. Sie bleiben rechtlich eigenständig, zahlen jedoch eine Gebühr und verkaufen ihre Pillen unter dem grün-weißen Logo von DocMorris. Außerdem sollen die beteiligten Apotheker von günstigen Lieferkonditionen profitieren und rezeptfreie Medikamente so billiger anbieten als die Konkurrenz. Das Konzept kommt an: Die ersten zwei DocMorris-Apotheken in St. Wendel und Flensburg registrierten seit dem Start der Kooperation drei- bis viermal so viele Kunden wie früher. Demnächst soll eine weitere Apotheke in Süddeutschland hinzukommen. "Spätestens bis Ende März", so Däinghaus, "wollen wir auch in der ersten deutschen Großstadt präsent sein. Das geht jetzt Schlag auf Schlag." Bis Jahresende hofft er "mindestens 100 Apotheken" als Partner zu gewinnen, in drei bis fünf Jahren sollen es 500 sein. Im vergangenen Jahr steigerte DocMorris den Umsatz um 26 Millionen Euro auf 178 Millionen Euro." Mittwoch, Januar 24, 2007 Fila - die nächste Marke wird von Asiaten erworbenWir hatten es hier prophezeit, Asiaten werden mehrAmerikanische und Europäische Marken übernehmen. Nun meldet WWD, dass Fila nach Asien verkauft wurde. Und einmal mehr erwirbt ein Lizenznehmer seinen Lizenzgeber. "Weniger als vier Jahre nach dem Erwerb von Fila verkauft die Private Equity Firma Cerberus Capital Management die Firma für Sportbekleidung. Fila Korea Ltd. erwarb Fila Luxembourg - den Inhaber der weltweiten Rechte an der Marke Fila. Details wurden nicht genannt, der geschätzte Kaufpreis liegt bei 350 Millionen US Dollar. Yoon-Soo (Gene) Yoon, Vorstand der Fila Korea, war Jahrzehntelang Fila Lizenznehmer in Süd Korea und erwarb Fila Korea in 2005 via Management Buyout." Donnerstag, Januar 18, 2007 Valentino Uhren LizenzPR Newswire berichtet:Valentino S.p.A. hat eine Lizenz für Entwicklung, Produktion und Vertrieb einer neuen Kollektion von Luxus-Uhren vergeben. Der Lizenznehmer hat bereits Lizenzen von Versace, Ecko und Guess. Maison Valentino wird zur Designarbeit beitragen. Die neue Kollektion wird den einzigartigen und unmissverständlichen Stil von Valentino widerspiegeln und sich im höheren Marktsegment ansiedeln. Donnerstag, Januar 18, 2007 |