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Marken News2009Polaroid Marken-LizenzenPolaroid, die Marken-Ikone der Sofortbild-Kameras,die für 88 Millionen US$ aus der Insolvenz heraus gekauft wurde, hat die ersten Marken-Lizenzen vergeben. Dazu gehören Lizenzen für einen Online Photo-Sharing Service, Linsen, Filter, Blitzgeräte, Batterien und Foto-Accessoires, Nachtsichtgeräte, Ferngläser und Laptop Zubehör. Auch wenn die eine oder andere Markendehnung etwas sehr weit gegriffen ist, scheinen die neuen Besitzer der Marke erfolgreich neues Leben einzuhauchen. Risiko im LizenzvertragIn manchen Lizenzverträgen schlummert ein nicht zuunterschätzendes Risiko. Es geht um die Definition des Vertragsgebietes und Einschränkungen des Verkaufs außerhalb desselben. Warum weisen wir darauf hin? Aktuell sind wieder einmal zwei Vertragspartner von einem Händler verklagt und vom Gericht zu hohen Strafen verurteilt worden. Apotheke-adhoc berichtet: Die Schweizer Wettbewerbskommission hat dem Elmex-Hersteller Gaba International eine Millionenbuße auferlegt. Grund sei das langjährige Importverbot von Elmex-Produkten in die Schweiz, das Gaba seinem österreichischen Lizenznehmer Gebro Pharma auferlegt hatte. Die Buße für den Hersteller mit Sitz bei Basel beträgt 4,8 Millionen Franken (umgerechnet knapp 3,18 Millionen Euro). Im Jahr 1982 hatten die beiden Gaba und Gebro einen Vertrag geschlossen, der ein Exportverbot für die unter Lizenz hergestellten Elmex-Produkte vorsah. Diese Auflage sei ein unzulässiges Verbot für Parallelimporte in die Schweiz gewesen, teilte die Wettbewerbsbehörde mit. Die Wettbewerbskommission belegte Gebro als Vertragsteilnehmer mit einem symbolischen Bußbetrag von 10.000 Franken (6.614 Euro), weil das Unternehmen selber keinen Nutzen aus der Verhinderung der Importe gezogen habe, so die Behörde. Gaba gehört zum US-Kosmetikkonzern Colgate-Palmolive. Mit seinen Marken Aronal, Elmex, Meridol sowie den ehemaligen Colgate-Produkten Duraphat und Elyzol machte das Unternehmen in Deutschland zuletzt rund 140 Millionen Euro Umsatz. Unsere dringende Bitte, durchforsten Sie Ihre Lizenzverträge und eliminieren Sie gegebenenfalls solche Klauseln. Wann soll man lizensieren?Vor Kurzem reichte Christian Lacroix, die unterInsolvenzverwaltung stehen, einen Reorganisationsplan ein. Dieser Plan sieht vor, die Couture- und Mode-Sparte zu schließen und das Unternehmen in eine reine Lizenz-Organisation umzuwandeln. Leider ist Christian Lacroix etwas spät dran. Denn eine ganze Reihe erfolgreicherer Marken und Unternehmen haben diese Wandlung bereits vollzogen. Und wieder andere wurden bereits an herstellende Lizenznehmer veräußert. Die Lehre, die man daraus ziehen sollte, ist, rechtzeitig seine Lizenzoptionen zu kennen. Wenn Herstellung nicht zu Ihren Wettbewerbsvorteilen zählt und Ihr Unternehmen unter sinkenden Profiten leidet, dann lassen Sie andere Optionen prüfen. Chance in der KriseDiese Floskel ist nur dann sinnvoll,wenn Chancen auch genannt werden. Und das tun wir. Markenverfügbarkeit ist ein wesentliches Element der Markenführung. Der Mode-Industrie folgend haben in den letzten Jahren viele Markeninhaber über den Einstieg in eigene Läden nachgedacht. Das fortschreitende Sterben im unabhängigen Einzelhandel hat bei vielen Marken zu Distributionslücken geführt. Nun ist ein guter Zeitpunkt, eigene Stores zu testen. Zum Einen wollen Verbraucher in Krisenzeiten Zuverlässigkeit und greifen zu guten Marken. Sie können daher jetzt bei geringerem Risiko Ihre Markenverfügbarkeit durch eigene Shops erhöhen. Zum Anderen sinken die Einzelhandelsmieten. In New York stehen momentan in jeder gewünschten Lage und Kategorie Flächen leer. Sie können selbst auf der 5th Avenue und dem West-Broadway sofort Flächen beziehen. Noch nie war es also so günstig, eigene Shops zu testen. Und auch in der BRD werden Vermieter glücklich sein, solide Markenartikler als Mieter zu gewinnen. Gute Beispiele für die Vorgehensweise sind Nespresso-Cafes und Apple-Stores. Auch Puma nutzt die Chance und steigert die Zahl seiner Mono-Marken-Shops. Natürlich müssen Sie das nicht komplett selbst tun. Sobald Ihr Shop-Konzept erfolgreich getestet ist, können Sie Lizenz- oder Franchise-Partner aquirieren. Cacharel - von Eigenregie zur LizenzIn der Vergangenheit versuchte Cacharel,seine Damenmode selber zu gestalten, herstellen zu lassen und selbst zu vertreiben. Das Ganze war wenig erfolgreich, insbesondere im Vertrieb. Nun hat Cacharel das Thema DOB in Lizenz vergeben. Der neue Lizenznehmer ist ein Italienisches Powerhaus und wird bereits im Januar 2010 in seinen Showrooms in Paris, Mailand, New York und Tokio die Kollektionen für Herbst 2010 vorstellen. So will und wird man endlich die angestrebte weltweite Distribution erlangen und Economics of Scale realisieren. Ein wunderbares Beispiel für die Vorteile von Markenlizenzen: Jeder tut, was er am Besten kann. Pampers MarkenlizenzenP&G öffnete sich vor Kurzem mit einem neuen Programm fürKooperationen. Für eine seiner Top Marken, Pampers, vergab P&G nun eine Reihe von Markenlizenzen. Dazu gehören unter anderem Bettwäsche, Decken und Bade-Textilien. Das Ziel ist, Pampers von einer Windel-Marke weiter zu entwickeln zu einer Vollsortiment-Marke für Eltern. Esprit Socken LizenzEsprit vergab in den USA eine Marken-Lizenz für Socken undStrümpfe. Für Frühjahr 2010 wird der Lizenznehmer bereits Kollektionen für Damen, Kinder und Babys entwerfen. Neben Lizenzen von Fila und Spa arbeitet der Lizenznehmer vornehmlich für Medienthemen z. B. von Disney. Schmuck-Lizenzen im Dreier-PackDie Marken Ferrari, Maserati und Ducati vergaben jeeine Markenlizenz für Schmuck. Und alle drei beim selben Lizenznehmer. Über den Erfolg von Ferrari-Lizenzen haben wir bereits mehrfach berichtet. Ob Maserati und Ducati ähnlich erfolgreich sein werden? Und das gerade mit Schmuck? Ferrari-Fans werden sich auch mit Manschettenknöpfen, Krawattennadeln und möglicherweise auch Ringen schmücken. Bei Maserati- und Ducati kann ich mir das schwer vorstellen. Wenn es sich bei den Markenlizenzen um einen "Package-Deal" handelt, werden die Beteiligten wenig Freude daran haben. Weitere Produkt-Wiederbelebung durch MarkenlizenzWir hatten berichtet, wie Xerox und Kodak in LizenzMarken-Produkten neues Leben einhauchen. Ähnlich agiert nun P&G mit seiner Marke Braun. Über die Geschichte der Marke Braun und deren Design-Kompetenz findet man einiges hier bei Wikipedia. P&G, die mit dem Erwerb von Gilette auch Besitzer von Braun wurden, hat nun eine Markenlizenz für Braun Uhren und Wecker vergeben. Produkte sollen auf der Baselworld im Frühjahr 2010 eingeführt werden. Der Lizenznehmer hält unter anderem auch Markenlizenzen von Fiorucci. DPA produziert Müll und viele Medien verbreiten esDie DPA Journalistin Theresa Münch produziert einenwahrhaftig dummen Artikel zum Thema Jeans-Marken und selbst-ernannte Qualitäts-Medien wie Spiegel, Manager Magzin, t-online, Kölner Stadtanzeiger und andere verbreiten den. Neue Jeans-Labels kommen und gehen seit Jahrzehnten. In den 70ern und 80ern z. B. Fiorucci im Luxus-Segment, später 7 for all Mankind, True Religion und zahlreiche Modemarken wie Armani, Boss, Escada etc. Mindestens ebenso lange gibt es billigste Private Label und Discount-Jeans. Völliger Blödsinn sind die im Artikel genannten Empfehlungen. Preisreduzierungen haben einer Marke noch nie gut getan. Und das Luxussegment ist zu klein, als dass ein Volumenproduzent davon leben kann. Auch das Lamentieren um den Tod der Mitte ist dumm. Dort kann man hervorragend leben und Geld verdienen. Marken wie Esprit, s. Oliver und Gerry Weber belegen dies seit Jahren. Was die etableirten Jeans-Marken allerdings tun sollten, ist das Preis-Leistungsverhältnis verbessern und dies auch kommunizieren. So wie sich "Qualitäts-Medien" den von Frau Münch produzierten Humbug verkneifen sollten. Jimmy Choo Duft-LizenzDie Schuh- und Accessoire-Marke Jimmy Choo hat eineMarkenlizenz für Parfum vergeben. Der Vertrag deckt die gesamte Welt ab, beginnt am 1. Januar 2010 und läuft 12 Jahre. Der Lizenznehmer hält bereits Markenlizenzen von Quiksilver, Roxy, van Cleef & Arpels und S.T. Dupont. Kürzlich kamen Burberry und Lanvin hinzu. Puma HandyWir hatten 2008 angekündigt, dass das Handy die Sonnenbrilleals Imageträger Nr. 1 ablösen wird. Nach diversen Modemarken und Automobilmarken vergibt nun auch Puma eine weltweite Marken-Lizenz für Mobiltelefone. Produkte sollen in 2010 auf den Markt kommen und über Puma Stores und Mobilfunk-Anbieter vertrieben werden. Der Lizenznehmer hält bereits eine Markenlizenz für Mobiltelefone von Porsche Design und für Fotodrucker von Agfaphoto. Wie Puma Handys beim Handy-Weitwurf abschließen werden? Marken-Reputation onlineMarkeninhaber werden geradezu bombardiert mit Angeboten,die Online-Nutzung und -Reputation ihrer Marke zu überwachen. Einen dreisten Versuch in dieser Richtung unternahm der sonst sehr geschätzte Seth Godin vor ein paar Tagen. Seths Firma Squidoo hatte - ungefragt - für über 200 Marken je eine Webseite eingerichtet. Auf der Seite wurde automatisch gesammelter sogenannter User Generated Content angezeigt. Seth bot den Markeninhabern dann an, für 400 US$ im Monat, eine Spalte auf der Seite zu editieren und dort quasi PR zu betreiben. Natürlich waren Markeninhaber erbost. Denn Seth Godin benutzte unerlaubt die Marke und dann erpresste er quasi die Markeninhaber, für die Eigenwerbung auf der Seite zu bezahlen. Schnell nahm Seth die Seiten vom Netz. Jedoch die grundsätzliche Idee ist gut. Denn man kann nur steuern, was man auch misst. Daher finden Sie hier nun einige - kostenlose - Werkzeuge zum Online-Reputations-Management. Bereits früher erwähnten wir zwei Services zur Prüfung, wer Ihre Marke als Subdomain nutzt: http://namechk.com und www.usernamecheck.com Ein bekanntes Werkzeug zur Überwachung von Nachrichten und Blogs sind Google News Alerts. Achten Sie dabei darauf, für alle relevanten Sprachen einen Alert anzulegen. Zur Analyse des wachsenden Twitter eignet sich http://tweetbeep.com Es funktioniert analog zu Google Alerts. Und dann gibt es noch auf sogenannte Social Media ausgerichtete Suchmaschinen wie http://collecta.com http://boardreader.com http://socialmention.com Wer bezahlt uns?Diese Frage wird uns in letzter Zeit von prospektivenKunden leider immer öfter gestellt. Der Grund sind offensichtlich schlechte Erfahrungen. Es gibt Branchen, die bekanntermaßen von zwei Seiten kassieren. So nehmen Banken Provision, wenn sie ein Unternehmen an die Börse führen und dessen Aktien verkaufen. Und die Bank berechnet den Käufern dieser Aktien noch einmal eine Gebühr. Ebenso kassieren traditionelle Medienfirmen für Abonnements vom Leser oder Zuschauer und lassen sich deren Aufmerksamkeit von Werbekunden dann noch einmal bezahlen. Zunehmend gilt das auch für Reisebüros, die Provisionen von Leistungserbringern bekommen und zusätzlich vom Reisenden eine Beratungspauschale verlangen. In all diesen Fällen muss man sich fragen: Wem dienen diese Unternehmen? Außer sich selbst. Für uns gilt: Ob wir einem Markeninhaber bei der Lizenzierung helfen oder einem Unternehmen bei der Suche nach einer Lizenznahme, wir lassen uns immer nur von unserem Kunden bezahlen. Denn den repräsentieren wir und in seinem besten Interesse arbeiten und handeln wir. Alles andere erachten wir als unethisch. John Galliano wechselt LizenznehmerDer bisherige Lizenznehmer für DOB von John Galliano,Ittierre SpA, steckt bekanntermaßen in Schwierigkeiten, das Unternehmen steht unter Insolvenzverwaltung. Nun hat John Galliano die Lizenz an Gibo vergeben. Gibo ist unter anderem Lizenznehmer von Marc Jacobs, Chloe und Roberto Cavalli und gehört wie Jil Sander zur Japanischen Onward Holdings Co. Nehmen Sie einen Bissen Jack Daniels?Bei Ihrem nächsten USA Besuch können Sie Jack Daniels essen.Nachdem die Marke bereits eine Markenlizenz für Barbeque-Soßen vergeben hatte, kommen nun - wieder in Lizenz - tiefgekühlte fertige Fleisch-Gerichte auf den Markt. Nach einem erfolgreichen Test in Kalifornien erweitert der Lizenznehmer die Distribution auf die gesamten USA. Der Markt für Tiefkühl-Fertig-Produkte erlebt in den USA ein ähnliches Wachstum, wie in der BRD auch. Passend zum Thema berichtet das Manager Magazin über Whisky zum Essen und Kochen mit Whisky. Unilver übernimmt Sara Lee MarkenWie zahlreiche Medien berichten, übernimmt Unilverdas Bodycare-Geschäft von Sara Lee. Unilever besitzt bereits Bodycare-Marken wie Axe, Dove, Lux, Pond`s, Rexona und Vaseline. Zu Sara Lee gehören berühmte Marken wie duschdas und Badedas, Klassiker wie Satina und Pitralon, sowie Lizenzen von Die Wilden Kerle, Prinzessin Lillifee und Felix der Hase. Unilever hatte angekündigt, sich - wie Wettbewerber P&G - auf globale Marken mit mindestens $1 Mrd. Umsatz konzentrieren zu wollen. Aber keine der Sara Lee Marken passt dazu, das gesamte Bodycare Geschäft macht ca. EUR 750 Millionen Umsatz. Entweder weicht Unilever also von der angekündigten Strategie ab, oder es gibt andere Gründe für die Akquisition. Brand Licensing - Teil des Business DevelopmentSeth Godin publiziert in seinem Blog einen wunderbarenArtikel über Business Development (auf Englisch). Brand Licensing ist Teil von Business Development. Daher empfehle ich Seths Artikel jedem, der sich für Brand Licensing interessiert. Sei es als Agentur, Lizenzgeber oder Lizenznehmer. Gelungener Markentransfer - in doppelter HinsichtAgfaPhoto ist ein gutes Beispiel für gelungene Markenlizenzen.Seit über vier Jahren vergibt AgfaPhoto Lizenzen unter anderem für Digital-Kameras, Fotorahmen, Drucker, etc. Nun steigt AgfaPhoto ins Geschäft mit Fotos ein. Und zahlreiche Medien berichten darüber wie Welt, Focus und andere. In allen Artikeln schreiben die Autoren über "die fast 150 Jahre alte Marke". Dabei verwechseln die Autoren AgfaPhoto mit Agfa, ganz wie es auch die Verbraucher tun. Denn, wie man auf der Registereintragung sieht, wurde AgfaPhoto erst 1990 als Marke eingetragen. Schön, wenn ein Markentransfer in doppeltem Sinne so wunderbar erfolgreich ist. Bäumler AG InsolvenzMit der Bäumler AG geht ein weiterer großer Herstellerund Lizenznehmer in die Insolvenz, diesmal aus der Herrenkonfektion. Neben den eigenen Labels Bäumler und Kaiser lagen dort unter anderem die Markenlizenzen für Menswear von Louis Feraud und Cerruti 1881. Bereits 2001 durchlief die Bäumler AG eine schwere Krise, als sie die HaKa-Lizenz von Yves Saint Laurent und damit fast 30 % des Umsatzes verlor. M&M`s verwechselt Markenlizenzen mit MerchandisingIn den USA vergab M&M`s, die zu Mars gehören, Lizenzen fürElektronik-Produkte wie Radios, Wecker und Lampen. Allerdings handelt es sich bei den Produkten eher um Merchandising-Gimmiks rund um die Charaktere aus den TV-Spots. Mit echter Markendehnung und Sortimentserweiterung hat das nichts zu tun. Die Produkte werden höchstens als Fan-Artikel im Markt bestehen. Einen Stammplatz im Regal der Elektronik-Händler werden sie kaum erlangen. Burger King Pommes in der KühlthekeMcDonalds verkauft schon lange sein Ketchup über denLebensmitteleinzelhandel. Via Markenlizenz betritt nun auch Burger King den LEH. Im Herbst kommen Burger King Pommes Frites in den USA in die Kühltheken von Walmart. Geplant sind drei Produkte, die der Verbraucher in der Microwelle zubereiten soll. Dies ist ein sehr gutes Beispiel, wie man mit Lizenzen neue Absatzkanäle erschließt, die Zahl der PoS erhöht und die Markenrelevanz ausbaut. Ferrari - großer Erfolg mit MarkenlizenzenFerrari zählt schon lange zu den Erfolgsgeschichtenbei Markenlizenzen. 2005 berichteten wie, dass Ferarri mit Markenlizenzen und Retail über US$ 700 Millionen per Anno umsetzt. Aktuell meldet Ferrari seine Halbjahreszahlen 2009. Der Absatz von und Umsatz mit Autos sank um 8% zum Halbjahr des Vorjahres. Demgegenüber stiegen die Einnahmen aus Markenlizenzen und Retail um stolze 22,7%. Damit federt Ferrari die Rückschläge der Finanzkrise besser ab, als viele andere Markenartikler, besonders aus der Automobilbranche. Wert immaterieller VermögenswerteIn den 90ern brachte David Bowie seine Musikrechteund deren Lizenzeinnahmen an die Börse. Er erzielte damit über US$ 30 Millionen. Nun will der Gläubiger der in finanziellen Problemen steckenden Fotografin Annie Leibovitz deren Archiv und damit verbundene Lizenzeinnahmen verkaufen. Er will damit US$ 50 Millionen erzielen. Aktuelle Gebote von Bildagenturen liegen jedoch nur bei US$ 10 - 15 Millionen. Auch wenn Annie Leibovitz und ihre Arbeiten weltberühmt sind, mit dem geringen Potenzial an Lizenzeinnahmen lassen sich keine höheren Verkaufspreise erzielen. Wie hoch ist Ihr Markenwert gemessen in Lizenzeinnahmen? Philips lizenziert weitere ProdukteIn 2008 lizenzierte Philips in Amerika sein Geschäftmit Fernsehern, wie berichtet. Nun vergab Philips eine weitere vollstufige Markenlizenz, diesmal für Digital-Kameras und digitale Fotorahmen. Die Lizenz erstreckt sich auf die Märkte USA und Kanada. Marken-Wettbewerb wird härterDer Wettbewerb um die Aufmerksamkeit des Verbrauchers steigt.In der Befragung für die aktuellen Pegasus Awards von Reader`s Digest nannten die Probanden ungestützt über 3.700 Marken, mehr als jemals zuvor. Zur Orientierung: Deutsche benutzen durchschnittlich nur etwa 2.500 Wörter pro Tag. Nivea, Gewinner der Pegasus Awards, hat auch durch die Ausweitung der Produkt-Range seine Position im Relevant-Set der Verbraucher ausgebaut. Als Monomarke für Creme wäre das sicher nicht gelungen. Weitere Gewinner sind Asbach, Frosch, Haribo, Maggi, Müllermilch, Odol, Rotkäppchen und Yves Rocher. Puma WäscheAls der ehemalige Puma Lizenznehmer für UnterwäscheSchiesser in die Insolvenz ging, hatten wir vorausgesagt, dass einige Lizenzgeber Ersatz suchen. Puma ist zumindest für Nord-Amerika nun erfolgreich und vergab die Markenlizenz an United Legwear Co. Diese halten auch die Lizenz von True Religion. Sollen Sie und Ihre Marke ins Web 2.0 einsteigen?Beantworten Sie als Markeninhaber für Sich selbstdie folgenden Fragen: 1. Will ich, dass meine Kunden oft und auch auf ungewöhniche Weise mit mir, meiner Marke und meinem Unternehmen kommunizieren? (Im Gegensatz zu schweigend kaufen, konsumieren, nutzen) 2. Bin ich bereit zu offenem und für Markennutzer positivem Dialog und stelle die dafür nötigen Recoursen bereit? Nur wenn Sie auf beide Fragen aus Überzeugung "Ja" antworten, sollten Sie ins Web 2.0 einsteigen. Wie z. B. P&G mit seiner Plattform www.beinggirl.de. Ansonsten bleiben Sie bei Werbung, PR und allen anderen Einbahnstraßen-Kommunikationsinstrumenten. Bausparkasse schlägt StadtLaut WuV gewann die Bausparkasse Schwäbisch Hallden Markenrechtsstreit gegen die gleichnamige Stadt. Damit wird der Bausparkasse nun erlaubt nur mit dem Stadtnamen "Schwäbisch Hall" zu werben, ohne den Zusatz Bausparkasse. Meines Wissens wurde damit erstmals der Name einer Stadt geringer geachtet als eine zugegebenermaßen sehr bekannte Marke. Wie wohl die Bewohner der zwei Französischen Dörfer Lacoste (PLZ 34800 und 84480) darüber denken? Markenwerbung in Computer-SpielenDie absatzwirtschaft berichtet über eine Studiezu In-Game-Advertising. Die sinnvolle Platzierung Ihrer Marke im passenden Spielumfeld wird von Spielern positiv aufgenommen und zeigt Wirkung bei Wiedererkennung und Sympathie. Das gilt auch für Product- und Brandplacement woanders, der Kontext ist wichtig. Sie achten ja auch auf das Umfeld bei PoS, Messe- und anderen Auftritten. Steigenberger verkauftNach der Familie Hilton vor einiger Zeit verkaufte nunauch die Familie Steigenberger ihre Hotel- und Service-Kette. Zu Steigenberger gehören 50 Vier- und Fünf-Sternehäuser und über 30 niedrig-preisigere Intercity-Hotels. Bereits seit Jahren herrschte bei den Aktionären Uneinigkeit über die weitere Entwicklung. Entsprechend häufig wechselte das Top-Management. Der neuer Eigentümer ist laut Handelsblatt das Touristikunternehmen Travco. Travco ist in Ägypten und im Nahen Osten Partner von TUI. Unter anderem betreut Travco als TUI Incoming-Agentur deren Gäste aus Deutschland. Über den Kaufpreis vereinbarten die Beteiligten Stillschweigen. More & More - ParfumDie erfolgreiche Modemarke More & More vergab eineneue Lizenz, dieses Mal für Parfum. Bereits Ende der 90er lizenzierte More & More Schuhe. Damals war More & More eine der ersten Modemarken im Schuh-Einzelhandel, vor Esprit, s. Oliver und anderen. Entsprechend erfolgreich war die Lizenz. Der Umsatz übertraf alle Erwartungen von Lizenznehmer und Lizenzgeber. Wer zu den ersten 500 Testern des Parfums gehören möchte, bewirbt sich hier: www.probierpioniere.de/moreandmore Escada InsolvenzNur wenige Tage nach dem Insolvenzantrag derEscada AG beantragt auch die USA Tochter Gläubigerschutz nach "Chapter 11", wie es dort heißt. Es gibt mehrere Ursachen für den Untergang des ehemals größten Anbieters von DOB in Europa. Einer davon ist sicherlich: Escada versuchte immer, alles selber zu machen. Schon früh bot die Marke passende Schuhe und Taschen zu den Kleidern, Abend-Roben und der Bekleidung. Die Produkte wurden in-house gestaltet und entwickelt, in Lohnfertigung hergestellt und von Escada angeboten. Die Lernkurve dabei war flach und teuer. Es gelang der Marke nicht, in den klassischen Absatzkanälen erfolgreich zu sein. Somit blieben Wahrnehmung und Volumen gering, die Preise waren auf allen Ebenen zu hoch und das Geschäft für Escada nicht profitabel. Denselben Fehler beging Escada mit Beauty und Parfum. Erst nach Jahren gab es dies ab in Lizenz. Die zeitweise unter dem Begriff "Escada Development" zusammen gefassten Aktivitäten in Schuhen, Accessoires und Beauty waren ein finanzielles Grab für Escada. Hätte das Management dies vorhersehen können? Ja. Denn während andere Mode-Marken mit Lizenzen erfolgreich waren, ging eine andere Marke unter, die auch glaubte alles selbst besser zu können: Donna Karan. So wie sich Donna Karan unter dem Dach von LVMH langsam wieder berappelt, wird sich hoffentlich auch für Escada ein Käufer finden, der die einst erfolgreiche Marke wieder belebt. Guess? FragrancesGuess USA hatte bereits 2003 eine bis 2009laufende Marken Lizenz für Parfum vergeben, wie hier berichtet. Diese Lizenz wurde nun an Coty verlängert. Bereits lizenziert sind Uhren und Schmuck, Accessoires, Schuhe und Brillen. Guess gehört zu den erfolgreichsten Lizenzgebern. Marken SpielIm Oktober kommt das Markenspiel "Eye-Dentity"in UK auf den Markt. Die Mitspieler müssen dabei Marken identifizieren, von denen sie nur kleine Teile des Logos sehen. Die Kreateure des Spiels, Designer für Logos und CI, erhielten von den Unternehmen jeweils Markenlizenzen dafür. Ziel des Spiels ist, die Markenbekanntheit weiter zu erhöhen. Für uns bleibt die Frage: Wie beurteilen das Eltern, die das Spiel bezahlen sollen? Branded EntertainmentWir haben schon ein paar Mal zum Thema Product-Placementund der nächsten Stufe, Branded Entertainment, geschrieben. Dabei ging es um Kinofilme, Videospiele, Fernsehen. Das wohl geeigneteste Medium für beides ist das Internet. Je mehr sich der Konsum bewegter Bilder von Kino und Fernsehen zum Internet verlagert, um so stärker lohnt das Investment. TNS Studie bestätigt unseren RatIm Dezember 2008 schrieben wir, dass Preissenkungenfür Markenartkler kein Weg aus der Krise sind und welche Kommunikation Marken brauchen. Die TNS Studie mit dem Neu-Deutschen Titel Building Brands in Troubled Times bestätigt nun genau das. Markenkunden erwarten die Kommunikation von Qualität. Sie wollen bestätigt werden, dass der Kauf auch in Krisenzeiten vernünftig ist. Bitte, kein BMW KetchupTime hat einen guten und interessanten Artikelmit neuen Untersuchungsergebnissen zur Erweiterung von Luxusmarken. Zusammengefasst erklärt die Untersuchung den Erfolg von Marken wie Chanel, die vor Jahrzehnten die Marke von Couture zu Duft und Kosmetika dehnten: Man macht eine Luxusmarke einer breiteren Kundschaft verfügbar, in dem man in Produktkategorien expandiert, die weniger Investitionen erfordern. Aber dieser Weg hält auch einige Fallen bereit. Unter anderem schadet man der Marke mehr, als man ihr Gutes tut, wenn die neuen Produkte in Preis, Verpackung und Distrubution nicht dem Luxus Image der Marke entsprechen. Was hat das mit BMW zu tun? In dem Artikel wird BMW Ketchup vorgeschlagen. Selbst unter Berücksichtigung des deutlich luxuriöseren Images der Marke BMW in den USA schmerzt der Gedanke. Kommt Laura Ashley zurück?Laura Ashley war eine der am besten positionierten Marken.Der Ursprung lag bei Textilien, Laura Ashley wurde als Designer und Hersteller blumiger Stoffe berühmt. Wie keine andere Marke stand Laura Ashley für Romantik. Man kann sagen, die Marke besetzte Romantik, wie Calvin Klein Sex. Von textilen Stoffen entwickelte sich das Unternehmen zu Mode und Heimtextilien. Mit der Zeit kamen Schreibwaren hinzu, Accessoires, etc. Früh setzte Laura Ashley auf Mono-Marken-Stores. Der Produkt-Mix war großartig. Zahlreiche "Taschengeld-Produkte" sorgten für einen steten Zustrom neuer Kundinnen im Teenager Alter. Selbst wenn dann Romantik out war, kamen diese spätestens als werdende Mütter wieder zurück. Romantik ist in mehreren Lebensphasen bedeutsam. Dann geriet die Marke auf die schiefe Bahn. Die Preise stiegen und machten die Marke für Teenager unerschwinglich. Kundschaft und Nachwuchs blieben aus. Läden wurden unprofitabel und geschlossen. Nun sieht es aus, dass Laura Ashley zurück kommt. Vor Kurzem vergab das Unternehmen in Nordamerika eine Lizenz für Baby-Bettwäsche. Und nun kommt eine Lizenz für Damengepäck hinzu. Wenn sich Laura Ashley auf seine Kunden und die Position Romantik besinnt, wenn die Produkte markengerecht sind, dann steht dem Erfolg nichts im Wege. Romantik hat immer Anhänger. Rodenstock nimmt neuen Anlauf als LizenznehmerBis zum Verkauf an Finanzinvestoren war Rodenstocküber eine Tochtergesellschaft eine feste Größe als Brillen-Lizenznehmer, unter anderem für Reebok. Die Tochter wurde dann verkauft. Rodenstock wollte sich auf seine eigene Marke konzentrieren. Man behielt nur die Lizenz von Porsche Design. Der Brillenmarkt ist mit über 70 Marken und Markenlizenzen bereits mehr als gesättigt. Nun erwirbt Rodenstock wieder Markenlizenzen unter anderem von Baldessarini, Uvex und einem Label für Kinder. Gegen die Weltmarktführer mit ihren umfangreichen Marken- und Lizenz-Portfolios kann sich Rodenstock mit Baldessarini und Uvex nicht behaupten. Auch mittelständige Mitbewerber verfügen über größere und stärkere Lizenz-Portfolios. Wenn Rodenstock mit Lizenzen wachsen will, könnte es eher etablierte Markenlizenzen übernehmen. EganaGoldpfeil Markenlizenzen weiter verteiltDie Schweizer Marlox AG übernimmt Egana Österreichund Egana Schweiz. Bereits zuvor hatte sie die Markenlizenzen von Esprit für Uhren und Schmuck sowie Puma für Uhren übernommen. Mit dem jetzigen Erwerb kommt die Uhren-Lizenz von Joop! hinzu. Der Besitzer der Marlox AG ist zudem Uhren-Lizenznehmer von Camel active. Langsam entsteht ein interessantes Lizenz-Portfolio. Levi Strauss & Co bringt Lizenzen nur fast in-houseLevi Strauss & Co, Besitzer der Marke Levi`s,übernimmt deren Lizenznehmer für Schuhe und Accessoires in Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA). Obwohl die Firmen damit unter demselben Dach angesiedelt sind, bleiben die Unternehmen getrennte Einheiten. Eine clevere Entscheidung. Swarovski BrillenSwarovski gab eine weltweite Markenlizenz für Produktionund Vertrieb von Sonnenbrillen und Korrektur-Brillen bekannt. Die Lizenzvereinbarung läuft fünf Jahre mit einer Option auf fünf weitere. Markteinführung soll im Frühjahr/Sommer 2011 mit Sonnenbrillen sein, Korrekturbrillen kurz danach. Die Brillen sollen im obersten Preissegment positioniert werden und die Distribution dementsprechend über gehobene Optiker und Facheinzelhandel, Kauf- und Warenhäuser sowie ausgewählte Swarovski Boutiquen erfolgen. Der Lizenznehmer hält weitere Markenlizenzen unter anderem von Ferrari, Hogan, Kenneth Cole, Miss Sixty, Montblanc, Tom Ford, Replay, Roberto Cavalli, Timberland und Tod`s. Swarovski vergab bereits 2008 Markenlizenzen für Parum und Beauty-Produkte, die 2010 auf den Markt kommen sollen. Werbung in der Aufmerksamkeit-ÖkonomieWerbung ist für den Umworbenen nicht kostenlos.Sie kostet seine Aufmerksamkeit. Die Englische Sprache macht das deutlich. Dort sagen wir: "to pay attention". Im Deutschen hingegen sprechen wir von: "Aufmerksamkeit schenken". Wenn der Umworbene für seine Aufmerksamkeit belohnt oder unterhalten wird, dann ist das gute Werbung. Gut, im Sinne von willkommen. Twitter erklärtIn einem großartigen Video Ausschnitt aus derLate Show mit David Letterman veranschaulicht Kevin Spacey seinem Gastgeber Twitter. Und damit das Publizieren im Internet. Was bringt es Kevin Spacey? Nun, wenn er 800.000 Leser hat und die Hälfte zusätzlich in seinen nächsten Film führen kann, dann bringt es ihm und seinen Partnern bares Geld, zu minimalen Kosten. Er muss dafür keine Anzeige oder Spot schalten und auch nicht die Presse umschmeicheln. Was es allerdings kostet ist persönlicher glaubhafter Einsatz und vor allem Dialog. Denn Kevin Spacey erklärt treffend, dass er kommuniziert. Und nicht einfach (Werbe-) Nachrichten absendet. Frau Professor irrtParissa Haghirian, laut Manager Magazin Professorin für Internationales Management an der Sophia Universität in Tokio, schreibt über Marketingtrends in Tokyo und lobt die Stadt als "eines der innovativsten Marketinglabors der Welt". Als Beleg führt sie dann u. a. aus: "Um Konsumenten ein neues Markenerlebnis zu garantieren, wagen sich Japans beliebteste Brands derzeit auf ein neues Territorium: den Servicebereich. Chanel kooperierte mit Frankreichs Starkoch Alain Ducasse und eröffnete am Dach des Chanel-Gebäudes in Tokio ein exklusives Restaurant, in dem Kunden das Ambiente ihrer Lieblingsmarke auch beim Lunch genießen können. Der italienische Taschenhersteller Furla lädt Kunden ins Furla Cafe oder zu Furla Yoga. Superreiche können im Bulgari Luxusressort in Bali urlauben oder bei Il Cioccolato Bulgari auf Tokios Prachtstrasse Omote Sando Pralinen genießen. Ob die Autorin schon mal in NY war? Bereits in den 90ern waren das Giorgio Armani Cafe im Store auf der 5th Avenue downtown ebenso populär wie der spätere Donna Karan Store uptown, mit Cafe im 1. Stock. Tokyo ist sicherlich - wie alle Weltmetropolen - sehr wettbewerbsintensiv und einer von vielen Testmärkten. Aber die guten Ideen, Service ausbauen und Einzelhandel mit Gastronomie kombinieren, sind weder neu noch in Tokyo entstanden. Einzelhändler haben schon vor Jahrhunderten durch gastronomische Angebote Verweildauer und Bon erhöht. Auch die Idee der Marken-Resorts und -Hotels ist bereits einige Jahre alt und nicht aus Tokyo. Wie bereits 2005 berichtet, sind Missoni, Byblos, Armani, Versace, Ferragamo und Bulgari in dem Markt aktiv. Teils in Eigenregie und teils in Lizenz. Hype um Top Level DomainsFür Markeninhaber war der Kampf um Markendomains anfangs mühsam, dann wurde es auch Dank standardisierter Verfahren einfacher. Nun gibt es - für viel Geld - die Aussicht auf eine eigene Top Level Domain, kurz TLD. Dahinter verbirgt sich die Chance zur Bewerbung bei ICANN um etwas wie ".IhreMarke" Bisher verstehe ich den Vorteil der eigenen TLD nicht. Nehmen wir an, Ihnen gehört IhreMarke.com und IhreMarke.de. und auch noch andere TLDs mit Ihrer Marke wie .fr, .co.uk, .it, etc. Welche Vorteile bringt dann .Marke? Sie müssen nämlich etwas vor die TLD setzen, damit daraus eine Internetadresse wird, meinethalben www.Sales.IhreMarke oder www.Produkt.IhreMarke Wahrscheinlich würden Sie nationale oder sprachlich orientierten Domains kreieren wie www.de.IhreMarke und www.en.IhreMarke oder www.Deutschland.IhreMarke und www.USA.IhreMarke. Ist das besser als der Status quo? Ihre Email-Adressen werden auch nicht besser oder einfacher. Aus z. B. info@IhreMarke.de wird dann Info@De.Marke Sieht das besser aus? Ist das leichter zu merken? Wer gute Gründe für eine Marken-eigene Top Level Domain hat, bitte schreiben! Wann besser keine Markenerweiterung?Über Vor- und Nachteile von Markenerweiterungen - Neudeutsch Brand Extensions - lässt sich trefflich streiten. Wissenschaftlich gibt es dazu keine Regeln und auch empirisch nicht. Daher stelle ich mit Folgendem eine Behauptung in den Raum. Wenn Ihre Marke: * die Produktkategorie gründete wie, z. B. Red Bull Energydrinks, * dabei nicht als Dachmarke angelegt wurde und * ohne Wettbewerbsmarke ist, wie z. B. Lifta Treppenlifte, dann ist die Chance groß, dass Markenerweiterungen - auch in Lizenz - scheitern. Ihre Kunden trennen nicht zwischen Marke und Produkt. Sie besitzen die eine alleinige Gattungsmarke, Ihnen gehört quasi die Produktkategorie. Es ist nahe liegend, dass Ihre Kunden der Marke nicht in neue Produktkategorien folgen. Ich bin daher gespannt, ob Tempo Toiletten-Papier erfolgreich wird. eBay Kampagne gegen VertriebseinschränkungeBay hat seit Jahren immer wieder Probleme mit Markenartklern, die den Online Vertrieb ihrer Markenprodukte einschränken. Zudem streitet eBay vor mehreren Gerichten international über seine Verantwortung beim Vertrieb von Markenfälschungen. Nun motiviert eBay seine Nutzer und Kunden zur Teilnahme an einer Petition gegen Beschränkungen beim Online Vertrieb, siehe hier: http://secure.ebaycampaigns.com/de/ Energizer Markenlizenz für Solar ProdukteLaut Business Wire, hat Energizer eine weltweite Markenlizenz an einen Hersteller von Solar-Produkten vergeben, primär für Solar-getriebene Ladegeräte. Energizer, einer der größten Batterie-Hersteller, vergab die Lizenz für zunächst drei Jahre. Schade, dass die wunderbare Marke Varta nicht mehr überschaubar geführt wird. Asiaten erwerben Cardin LizenzenWie berichtet, erwerben zwei Chinesische Firmen die dortigen Lizenzen von Pierre Cardin. Pierre Cardin wird einen Teil seiner Aktivitäten in China an zwei Unternehmen auf dem chinesischen Festland verkaufen. Der Kaufpreis liegt bei rund 200 Millionen Euro. Jil Sander SchmuckNach einer Schuh-Lizenz im Mai verkündete Jil Sander nun eine Markenlizenz für hochwertigen Schmuck. Nach einer sehr kleinen Testkollektion vergab Jil Sander nun eine vollstufige Lizenz an einen aus unserer Sicht sehr gut passenden Lizenznehmer aus Italien. Der Europäische Lizenznehmer hat eigene Tochtergesellschaften in den USA und Asien. Lacoste Markenlizenz für MobiltelefoneLacoste folgt den Marken Levi`s, Giorgio Armani, Prada, Mandarina Duck und anderen und betritt den Markt für Mobiltelefone. Wir hatten bereits vor einer Weile geschrieben, dass Mobiltelefone in dieser Dekade zum größten Imageträger werden, und Sonnenbrillen ablösen, die dies bisher waren. Lacoste-Lizenz-Mobiltelefone sollen ab 2010 auf den Markt kommen. Der Lizenznehmer hät bereits eine Markenlizenz von Hummer, der SUV Marke, die General Motors vor Kurzem nach Asien veräußerte. Joint Venture oder Lizenz?Seth Godin, ein bekannter Marketing-Buch-Autor, Marketer und Blogger, hat einen guten Artikel, warum Joint Ventures so oft scheitern, und warum Lizenzen die bessere Lösung sind. Sie finden den Englischen Beitrag hier: http://sethgodin.typepad.com/seths_blog/2009/06/why-joint-ventures-fail-so-often.html Joint ventures können in der Vermarktung an Unternehmen erfolgreich sein. Beim Endverbraucher wird es jedoch schwierig. Wie z. B. für SonyEricsson, FujitsuSiemens, Sony BMG, etc. Eine erfolgreiche Ausnahme scheint BSH Bosch Siemens Hausgeräte zu sein. Puma Bademoden LizenzPuma hat in Nord-Amerika durch eine Lizenz für Bademode sein Portfolio erweitert. Der Lizenznehmer hält - neben eigenen Labels - Lizenzen von Ralph Lauren, z. B. RL Rugby. Lizenzeinnahmen 2008 wieder gesunkenLaut LIMA Umfrage nahmen in 2008 Lizenzgeber $5,7 Milliarden an Lizenzgebühren ein. Das sind 5,6% weniger als im Jahr 2007. Dies ist das zweite Jahr in Folge, dass Lizenzeinnahmen sinken. Die Lizenzeinnahmen sanken in acht von neun Kategorien. Die Ausnahme ist "Collegiate", Lizenzen von Universitäten und Schulen inklusive deren Sport-Teams. Dies Segment wuchs um 3,5%. Die Einnahmen aus Modelizenzen sanken um 4,3%, aus Firmen- und Produkt-Marken um 8%. Hummer geht an Asiatisches Maschinenbau-UnternehmenDer US-Autobauer General Motors hat einen Käufer für seine Geländewagen-Sparte Hummer gefunden. Laut einer gemeinsamen Unternehmenserklärung geht die Marke der PS-Kolosse an den chinesischen Spezialmaschinen-Hersteller Sichuan Tengzhong Heavy Industrial Machinery. Berührt davon sind nur die zivilen Aktivitäten der Marke Hummer. Im eigenen Haus lizenzierenJil Sander vergab eine Schuh-Lizenz an die Schwesterfirma Iris SpA.Iris produziert unter anderem Schuhe für Michael Kors, John Galliano und Victor & Rolf. Beide, Jil Sander und Iris, werden von der Japanischen Onward Gruppe kontrolliert. Markenartikel auf eBayEin Urteil des LG Berlin schränkt die Vertriebskontrolle vonMarkenartiklern ein. Das Berliner Landesgericht hat dem Hersteller der Scout-Schultornister untersagt, seinen Einzelhändlern bestimmte Online-Vertriebswege zu verbieten. Der Markenartikler wollte seinem Einzelhändler den Vertrieb über eBay untersagen. Diese Einschränkung sei laut LG Berlin ein Wettbewerbsverstoß. Zahlreiche Markenhersteller sehen in dem Vertrieb über eBay-Handel eine Verletzung ihrer Markenrechte. Speziell Luxus-Marken sind Gegner der Auktionsplattform. Surfen und HeimtexQuiksilver hat in Amerika Lizenzen für seine beiden MarkenQuiksilver und Roxy jeweils für Heimtex und Dekor vergeben. Der Lizenznehmer stellt Gardinen, Bettwäsche und Badetextilien her. Er hat unter anderem auch Lizenzen für Donna Karan, DKNY und Hemingway. Wahrer Markenwert - PolaroidPolaroid, Pionier der Sofortbildkamera, der zum 2. Malinsolvent ging, wurde für gerade einmal 88 Millionen US-Dollar verkauft. Die Marke Polaroid wurde als größtes verbliebenes Asset betrachtet. Die kaufende Partnerschaft will Polaroid in ein globales Lizenz-Geschäft umwandeln. Dasselbe wollen die Partner auch mit den kürzlich gemeinsam erworbenen Marken The Sharper Image, Linens`n Things und Bombay Co unternehmen. Einer der Partner erwarb vor Kurzem auch Ellen Tracy. Weniger als 88 Millionen US Dollar für eine wirklich globale und sehr bekannte Marke. Damit werden die immer wieder publizierten Milliarden-Werte diverser Markenwert-Rankings einmal mehr ad absurdum geführt. Sind Adwords Markennutzung in den USA?Laut Mediapost.com, entschied ein US Berufungsgericht gegen Googleund sagte Ja. Der 2. Senat bezeichnete die Buchung einer Marke als AdWord bei Google als "use in commerce", also Markennutzung im rechtlichen Sinne. Das Verfahren wurde an die vorherige Instanz zurück überwiesen, die gegensätzlich entschieden hatte. Dieselbe Entscheidung, Markennutzung oder nicht, steht in Europa aus. Wie berichtet, wird sich der EuGH damit befassen. Archive für Marken und Marken-WerbungBisher kann man im Markenmuseum wunderbar die Historiebekannter Marken recherchieren. Auf ADSandBRANDS.com findet man nun rund 20.000 Werbemotive bekannter Marken. Skechers BrillenDie Turnschuhmarke Skechers hat eine weltweiteMarken Lizenz für Sonnenbrillen und korrektive Brillen für Männer, Frauen und Kindern vergeben. Die Kolektionen sollen im Frühjahr 2010 auf den Markt kommen. Der Lizenznehmer hat in der Vergangenheit Brillen unter anderem für Guess? und Tommy Hilfiger entworfen. Mittwoch, April 01, 2009 Produkt-Integration die 2.In 2006 startete ein Unternehmen, StarStyles,dass im TV gezeigte Produkte direkt verkaufen wollte. Laut CNET beteiligt sich nun Google an einem Start-up namens Pixazza, dass dasselbe im Internet realisieren will. Quote: Die von Pixazza angebotene Technologie dürfte vor allem für die Werbe-Wirtschaft interessant sein: Sie verknüpft Fotos mit Produktdetails und Kaufmöglichkeiten. Bilder eines Stars beispielsweise führen dann direkt zu Anbietern der getragenen Kleidung. Die Firma startet mit Bekleidung/Mode und plant die Expansion zu Möbeln, Heim-Dekor, Reisen, Elektronik und Sport. StarStyles gibt es heute nicht mehr, obwohl sich viele Top-Marken früh beteiligten und zahlreiche Handelsunternehmen kooperierten. Vielleicht waren Fernsehzuschauer nicht interaktiv genug? Wenn Pixazza funktioniert, werden Productplacement und die Ausstattung von Prominenten einen neuen Schub bekommen und deutlich messbarer werden. Donnerstag, März 26, 2009 Wieder Markenlizenznehmer in ProblemenLaut WWD begab sich Selective Beauty in Frankreichunter Verwaltung. Nach der Insolvenz des Wäsche-Lizenznehmers Schiesser und Kapitalsuche des Brillen-Lizenznehmers Safilo sind nun viele Top Markenlizenzen für Parfum und Kosmetik in Frage gestellt. Selective Beauty hält Markenlizenzen von Bulgari, Ferragamo, Fendi, Burberry, Elizabeth Arden und Bennetton. Montag, März 23, 2009 Duden und Meyers verkauftDuden und Meyers, zwei weitere gro&szle Marken wechselnden Besitzer. Nachdem sie bereits Brockhaus verkauft hatten, trennen sich die Gesellschafter des Bibliographischen Institut & F.A. Brockhaus AG nun vom gesamten Unternehmen. Die Verlagsgruppe Cornelsen wird neuer Haupteigentümer und erwirbt insgesamt 90 Prozent der Aktien von der Langenscheidt KG und der Familie Brockhaus. Montag, März 23, 2009 Calvin Klein verschiebt Golf Lizenz zum DistributeurPremium Golf Brands, Europas grö&szlter Anbieter vonGolf-Bekleidung und bis 2008 bekannt als Eurostyle, übernimmt die globale Lizenz von Calvin Klein. Da PGB bisher der Europäische Distributeur des ehemaligen Lizenznehmers war, sind die Produkte zunächst nur in Europa verfügbar. Bis Frühjahr 2010 sollen Nordamerika, Asien, Africa und der Mittlere Osten folgen. Der Verkauf erfolgt primär über Pro-Shops an Golfplätzen. Dienstag, März 17, 2009 Lizenznehmer auf KapitalsucheDie Safilo Group aus Italien ist die Nr. 2 derHersteller von Sonnenbrillen nach Luxottica. Safilo hält zahlreiche Markenlizenzen unter anderem von Marc Jacobs, Gucci, Alexander McQueen, Armani Exchange, Banana Republic, Boss, Hugo Boss, Carrera, Claiborne, Diesel, Dior, Christian Dior, Fossil, Emporio Armani, Giorgio Armani, Gucci, Jimmy Choo, Juicy Couture, Kate Spade, Liz Claiborne, Max Mara, Nine West, Valentino and Yves Saint Laurent. Nun sucht die Gruppe dringend Kapital, um eine Insolvenz abzuwenden. Damit dürfte bewiesen sein, dass auch Top Luxus Marken im Image-trächtigen Segment nicht vor Rezessionen schützen. Dienstag, März 17, 2009 Hugo Boss KidswearDiverse Medien melden die Vergabe einer Kidswear Lizenz durch Hugo Boss.Dabei wird dem Lizenznehmer C. W. F. neben anderen Markenlizenzen wie Burberry und ESCADA auch die von DKNY zugeschrieben. Auch auf seiner Homepage bewirbt der Lizenznehmer die DKNY Lizenz. Interessanterweise tut dasselbe ein anderer Kinderbekleidungshersteller, nämlich Parigi. Donnerstag, März 12, 2009 Audio MarkenDas Manager Magazin, respektive Der Spiegel, geben einen guten Einstiegin und Überblick über das Thema Audio Marken und deren Registrierung. Bezeichnend, Underberg war auch dabei Vorreiter, wie bei innovativer Markenfinanzierung. Dienstag, März 10, 2009 Kreditklemme "Closed"Die Mode-Marke "Closed" brauchte Geld für Wachstum.Im aktuellen Klima gab es keine klassischen Kredite, zumal die Firma weder Maschinen noch Fabriken besitzt, die als Sicherheit dienen könnten. Die Lösung ist Sale-Leaseback der Marke. Wie so etwas geht, erfahren Sie bei www.BrandCapital.us Freitag, März 06, 2009 Produkt-Relaunch via LizenzÄhnlich wie Xerox, die vor Kurzem Faxgeräte lizenzierten,bringt nun Kodak traditionelle Produkt-Kategorien via Lizenz zurück. Am 3. März verkündete der Lizenznehmer die Markteinführung für Kodak 35mm Kameras und Accessoires im 2. Quartal 2009. Die Kodak Kollektion soll 12 Teile umfassen, inklusive 35mm Kameras mit Film, SLR Kameras, Webcams und Kartenleser. Zusätzlich soll Computer-Peripherie angeboten werden wie Mäuse, Mauspads, Keybords, etc. Donnerstag, März 05, 2009 Fahrrad LizenzenLaut www.velobiz.de wurden die Lizenzen für K2, Columbia undJeep Fahrräder an eine neue Gesellschaft übertragen. Der ursprüngliche Lizenznehmer sei in finanzielle Probleme geraten. Donnerstag, März 05, 2009 Xerox Lizenz für FaxgeräteMan muss nicht alles selber tun, manchmal soll man es nicht.Unter der Marke Xerox erscheinen nun Faxgeräte in Lizenz. Zur Erinnerung, das Kopieren wurde von Xerox erfunden und in den USA spricht man immer noch von "to xerox", wenn man eine Kopie anfertigt. Mit dem Anstieg von Email- Kommunikation und naher rechtlicher Gültigkeit derselben ist absehbar, dass die Kommunikation via Fax rückläufig sein wird. Daher ist es sinnvoll für Xerox diesen zukünftig schrumpfenden Markt in die Hände eines Lizenznehmers zu legen. Für diesen wiederum ist die Absender-Marke Xerox erfolgversprechender, als sein eigener unbekannter Firmenname. Dienstag, März 03, 2009 Diesel Lampen und MöbelVia Lizenzen erweitert Diesel sein Angebot für Zuhause.Zusätzlich zu Heimtex gibt es zukünftig auch Lampen und Möbel. Bereits lizenziert sind auch Brillen, Parfum, Uhren, etc. Dienstag, März 03, 2009 Update SchiesserÜber die Gründe der Insolvenz bei Schiesser gab esviel zu lesen. In den meisten Berichten wurden Fehler im Markenmanagement, ein falsches Lizenz-Portfolio und Logistik-Probleme genannt. Nur wer genau las, entdeckte die wahrscheinlich wahre Ursache: Software Wegen fehlerhafter Software konnte Schiesser über Jahre hinweg nicht korrekt - pünktlich und ordergemäß- liefern. Zitat: "Schiesser brachte die georderte Ware nicht zum Laden". Jeder Profi weiß, das verzeiht der Handel nicht. Schiesser muss an Chargebacks, Retouren und Strafen erstickt sein. Es ist nahe liegend, dass Schiesser dadurch jeden Deckungsbeitrag verlor. Keine Lizenz und kein Markenmanagement hätten das verhindert. Dienstag, Februar 17, 2009 Schiesser InsolvenzSchiesser, eins der großen Wäsche-Unternehmenging in die Insolvenz. Da Schiesser auch Lizenznehmer großer Marken war, wie Hugo Boss, Levi`s, Mexx, Polo Ralph Lauren, Puma, Strellson und Tommy Hilfiger, werden einige Brandmanager ihre Lizenzstrategie überdenken. Erwarten Sie eine Reihe von neuen Marken Lizenzen in der nahen Zukunft. Dienstag, Februar 17, 2009 StilblütenIm Blog Bullshit Science finden Sie amüsante Stilblütenvon Verpackungs- und Werbe-Textern. Bisher unter anderem von Swirl, Ültje, IKEA, Nivea, Wick, Teekanne, Pulmoll, Wasa, Dove, Langnese und Activia. In Zeiten von Photoshop, Gimp und anderen Bildbearbeitungsprogrammen sind digitale Photos allerdings nur noch bedingt beweiskräftig. Vielleicht gewinnen analoge Sofort-Bilder oder Polaroids irgendwann wieder an Bedeutung als nicht fälschbares Beweismittel? Donnerstag, Januar 29, 2009 "Retten" Einzelhändler Marken?Im September 2008 hatte Ergee Insolvenz angemeldet.Nun wird die Marke von der Tengelmann-Tochter KiK Textil-Diskont übernommen und als private Label fortgeführt. Ähnlich ging es der Kinderschuhmarke Elefanten, die nach längerem Straucheln vom Besitzer Freudenberg an den Schuhhändler Deichmann veräußert wurde. Aus unserer Sicht bedeutet dies der Anfang vom Ende der Marke. Ähnlich wie bei sogenannten "Direct-To-Retail" - Lizenzen liegt die Crux in der auf einen Händler beschränkten Distribution. Was für Luxusmarken sinnvoll ist, bedeutet für Qualitätsmarken den Schritt in die Bedeutungslosigkeit. Für den Händlern mag das "Upgrading" funktionieren, allerdings haben wir auch daran Zweifel. Wie glaubwürdig ist eine höher wertige Marke im Hard-Discount? Und erinnert sich noch jemand an Dual? Die einstmals führende Marke der Unterhaltungselektronik wurde von Karstadt erworben. Und verschwand dann in der Versenkung. KiK wird jedenfalls sehr viele Socken mehr sehr profitabel verkaufen müssen, bis sich der Kaufpreis von ca. 3 Mio. Euro amortisiert hat. Mittwoch, Januar 28, 2009 Sind AdWords Marken-Nutzung?Heise.de berichtet hier über die Entscheidungen des BGH,beziehungsweise über das Ausbleiben der wichtigsten Entscheidung. Denn der BGH lässt ungeklärt, ob das Buchen einer Marke bei Google AdWords eine Markennutzung darstellt. Die Klärung erwartet der BGH nun vom Europäischen Gerichtshof, EuGH, an den das Verfahren übergeben wurde. Donnerstag, Januar 22, 2009 Wer nutzt Ihre Marke in Sub-Domains im Social Web? Sie können es herausfinden bei usernamecheck.com. Dienstag, Januar 20, 2009 Charles JordanIn Nordamerika kommt Charles Jourdan wieder auf den Markt.Die Schuhkollektion soll Frauen in den 30ern ansprechen, die sich noch an die glanzvollen Zeiten der Marke erinnern. Die Markteinführung ist für November geplant. Distribution soll über Kauf- und Warenhäuser, den Facheinzelhandel und Online erfolgen. Die Preiskategorie ist noch unklar. Schuhe sind der Start. Die neuen Eigentümer der Marke in Nordamerika wollen Accessoires und Bekleidung via Lizenzen folgen lassen. Mittwoch, Januar 14, 2009 Lego ElektonikLego hat eine Lizenz für Elektronikprodukte vergeben.Insbesondere für Digital Kameras, MP3 Player, Digital Video Kameras, Lautsprecher, Walkie Talkies und dazugehörige Taschen. Donnerstag, Januar 08, 2009 Skechers vergibt Kidswear LizenzDer US-amerikanische Schuhhersteller Skechers USA teilte mit,dass ein Lizenzabkommen für Kinderbekleidung unterzeichnet wurde. Der Lizenznehmer wird demnach Modekollektionen der Marke Skechers für Jungen und Mädchen ab 12 Monaten entwerfen und vermarkten. Erstmals sollen sie im Herbst 2009 in den Handel kommen. Nach Angaben von Skechers wird die Kinderkleidung dann über die Kaufhäuser, Fachhändler und Online-Anbieter vertrieben, die auch Schuhe der Linie Skecher Kids anbieten. Donnerstag, Januar 08, 2009 |